Praxis

Hier finden Sie alle Beiträge der Bereiche Buchbesprechungen, Produkte und Zeitschriftenreferate in chronologischer Sortierung. Alternativ können Sie die Beiträge auch nach dem Titel sortieren.

Jahrgang: 2012 | 2011 | 2010 | 2009
Sortieren nach: Datum | Titel
Zeitschriftenreferat
Ausgabe: 01/2012
Einsatz der Traditionellen Chinesischen Medizin bei der Behandlung oraler Krankheiten: Gegenwart und Zukunft

Einerseits ist die Traditionelle Chinesische Medizin (= TCM) ein boomender Markt. So schätzte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für TCM, dass der Gesamtumsatz für alle Produkte und Dienstleistungen der TCM allein in Deutschland im Jahr 2005 über 3,2 Milliarden Euro betrug.

Ausgabe: 01/2012
Pragmatisch angelegte klinische Studien – sind sie der Weg zu einer besseren Patientenversorgung?

Der Biostatistiker James Ware und die der Schriftleitung des New England Journal of Medicine angehörende Internistin Mary Beth Hamel beschäftigen sich in ihrem Artikel mit der Übertragbarkeit von Studienergebnissen auf die tägliche medizinische Praxis. Dabei unterscheiden sie kontrollierte klinische Wirksamkeitsstudien (im Englischen: „efficacy trials“) von so genannten pragmatisch angelegten Studien (im Englischen „pragmatic“ oder „practical trials“). Kontrollierte klinische Wirksamkeitsstudien (= verblindet, randomisiert usw.) zeichnen sich nach Ware und Hamel beispielsweise durch gezielte Patientenauswahl, strenge Standardisierung der erfassten Therapien und Kalibrierung der beteiligten Ärzte aus. Dadurch wird der Therapieablauf in einer quasi „künstlich“ geschaffenen Umgebung so rigide strukturiert, dass die Ergebnisse der Untersuchungen nur bedingt auf die Diversizität und Komplexität der täglichen Praxis übertragbar sind. Pragmatisch angelegte Studien haben das Ziel klinisch relevante Fragestellungen abzuklären, wie z.B. welche von zwei oder mehr Alternativtherapien besser wirkt. Sie finden in der Regel im täglichen Klinikalltag statt. Deshalb findet man hier einen typischen Patientenmix und alle potentiellen Störeinflüsse, die man in der realen Patientenversorgung auch hat. Damit besteht bei den Ergebnissen solcher Studien immer das Risiko eines Bias unbekannter Größe. Die Autoren geben ausführliche Hinweise, was bei pragmatisch angelegten Untersuchungen zu berücksichtigen ist, um zu verwendbaren Ergebnissen zu kommen. So benötigen diese Untersuchungen beispielsweise meist große Patientengruppen, um eine seriöse Statistik zu ermöglichen. Trotz aller Unzulänglichkeiten der pragmatisch angelegten Studien, die jeder wissenschaftlich kritisieren wird, können die Studienergebnisse für den Kliniker eine wichtige Entscheidungshilfe darstellen.

Buchbesprechung
Ausgabe: 01/2012
Fluoride and the Oral Environment

Das vorliegende Buch umfasst insgesamt elf Einzelartikel, in denen das rezente Wissen über Aufnahme, Toxikologie und Metabolismus von Fluoriden, sowie deren Einsatz in der Prävention von Karies und Erosionen zusammengefasst ist. Die Herausgeberin ist selbst eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Fluoridtoxikologie und so ist es nicht erstaunlich, dass sich mehr als die Hälfte des Buches der Fluoridaufnahme beim Kind, den biologischen Markern zu Bestimmung der Fluoridexposition und der akuten, sowie chronischen Toxizität widmet. Dabei beschreibt das erste Kapitel im Sinne einer systematischen Übersichtsarbeit die Korrelation von Fluoridaufnahme aus verschiedenen Quellen und dem Auftreten von fluorotischen Schmelzveränderungen und gibt allgemeine Hinweise, wie sich diese Gefährdung speziell in den ersten drei Lebensjahren vermeiden lässt.

Ausgabe: 01/2012
Sofortversorgung mit reduzierter Implantatzahl

In seinem Vorwort zu dem Buch „Sofortversorgung mit reduzierter Implantatzahl“ betont Wilfried Wagner die vielen Innovationen, die die Weiterentwicklung der Implantatversorgung in den letzten 60 Jahren prägten. Auch die Autoren dieses Buches wollen neue Wege in der Implantologie aufzeigen. Dabei konzentrieren sie sich auf eine besondere klinische Herausforderung: die Sofortversorgung zahnloser Patienten mit festsitzendem Zahnersatz, unter Vermeidung zusätzlicher chirurgischer Eingriffe wie z.B. Augmentationen. Eine Möglichkeit zur Erreichung dieser Ziele sehen sie in der Verwendung anguliert gesetzter Implantate im Seitenzahnbereich. Diese sollen eine stabile Abstützung des Zahnersatzes bei reduzierter Implantatzahl – auch im atrophierten Kiefer – sicherstellen.

Ausgabe: 01/2012
Der perfekte Schliff – Schleifen und Schärfen von Parodontalinstrumenten

Das Buch richtet sich an parodontologisch tätige Zahnärzte, zahnmedizinisches Assistenzpersonal (ZMP, ZMF, DH) und Zahnmedizinstudenten. Dieser Personenkreis weiß aus erster Hand, welche Nachteile die Anwendung stumpfer Instrumente beim supra- und subgingivalen Debridement mit sich bringt. In diesem Buch werden dem Leser auf 136 Seiten die Methodik und Technik des Schärfens von Parodontalinstrumenten erläutert und anhand einer Vielzahl an farbigen Illustrationen veranschaulicht.

Produkte
Ausgabe: 01/2012
Handliches Polymerisationsgerät

Mit der bluephase style präsentiert Ivoclar Vivadent eine kleinere und handlichere Variante des bewährten Polymerisationsgerätes bluephase. Dank der ergonomischen Form und des leichten Gewichts liegt das LED-Polymerisationsgerät mit einer Lichtintensität von 1.100 mW/cm² gut in Frauen- und Männerhänden. Das Akku-betriebene Gerät kann entweder als Stift oder als Pistole gehalten werden: Leicht und ausbalanciert designt, verringert sich die Belastung von Hand und Arm unabhängig von der Handgröße der behandelnden Person. Besonders anwenderfreundlich ist der verkürzte Lichtleiterkopf, der ein bequemes Aushärten auch im schwierig erreichbaren Molarenbereich ermöglicht. Somit muss der Patient den Mund nicht mehr länger sehr weit öffnen. Durch den breiten Durchmesser von 10mm leuchtet bluephase style großflächige Kavitäten komplett aus.

Ausgabe: 01/2012
Neuer Look – bewährte Materialeigenschaften

Verwender von LuxaCore Z werden demnächst vielleicht überrascht auf das Material ihrer Wahl gucken. Im Zuge seiner Designumstellung hat das Unternehmen DMG auch die Verpackung seines Premiumkomposits für Stumpfaufbau und Wurzelstiftzementierungen überarbeitet.

Ausgabe: 01/2012
Neue Aufbaulinie für CAD/CAM Fertigung

Das prothetische Produktportfolio des tioLogic Implantatsystems wurde um eine weitere Aufbaulinie für CAD/CAM Fertigungsverfahren erweitert. Mit diesen neuen Aufbauten ergeben sich neue Möglichkeiten für das zahntechnische Labor, ästhetisch hochwertige Versorgungen zu erstellen, die gleichzeitig ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit aufweisen.

Ausgabe: 01/2012
Mehr als eine Nadel – Neue Kanüle von Septodont

Das Unternehmen präsentiert das Ergebnis seiner jüngsten Forschungen zur dentalen Schmerzkontrolle: die Septoject Evolution. Diese Kanüle mit dem patentierten skalpellförmigen Schliff bringt doppelten Nutzen. Zum einen wird das Eindringen ins Gewebe für den Patienten schonender und ist selbst bei multiplen Injektionen weniger schmerzhaft. Zum anderen profitiert der Behandler von dieser Neuentwicklung. Das präzise Setzen der Injektion wird erleichtert und erfordert 29% weniger Kraftaufwand beim Einstechen im Vergleich zu herkömmlichen Kanülen.

Ausgabe: 01/2012
Astra Tech: OsseoSpeed TX Profile

Astra Tech bietet Implantologen eine Lösung für den schräg atrophierten Kieferkamm. Das OsseoSpeed TX Profile ist anatomisch geformt für den schräg atrophierten Kieferkamm und macht es möglich, den Knochen rund um das Implantat zu erhalten. Es macht Schluss mit dem häufigen Kompromiss zwischen dem Erhalt des marginalen Knochenniveaus auf der einen Seite und dem Erreichen einer ansprechenden Ästhetik in Situationen mit schräg atrophiertem Kieferkamm auf der anderen Seite.