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TEST Das Image der Allgemeinmedizin aus Sicht von Medizinstudierenden

Schlüsselwörter: stichwortA stichwotB stichwortC

Hintergrund: Die Allgemeinmedizin hat in den letzten Jahren mit dem zentralen Problem der Nachwuchsrekrutierung zu kämpfen: Immer weniger junge Medizinabsolventen entscheiden sich für eine Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Grund dafür könnte u.a. das durch politische Rahmenbedingungen und schlechte Arbeitsbedingungen eher negative Image des Hausarztberufes sein.

Methoden: Spezifische Auswertung der bundesweiten Online-Befragung „Berufsmonitoring Medizinstudenten 2014“ (N = 11.462) im Hinblick auf das Image und die Vorstellungen der Studierenden über hausärztliche Tätigkeiten.

Ergebnisse: Obwohl Hausärzte in der Bevölkerung tatsächlich ein sehr hohes Ansehen genießen, hält nur rund jeder sechste der befragten Medizinstudierenden die Allgemeinmedizin für die am meisten geschätzte Facharztrichtung. Auch bei Kommilitonen und praktizierenden Ärzten genießt die Allgemeinmedizin nach Einschätzung der Studierenden ein eher geringes Ansehen. Hinsichtlich konkreter Vorstellungen über die Tätigkeit als Hausarzt zeigt sich allerdings, dass die positiven Aspekte der Arbeit eine deutlich stärkere Zustimmung erfahren als die negativen Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit.

Schlussfolgerungen: Die Allgemeinmedizin hat ein massives Imageproblem bei (zu) vielen Medizinstudierenden und gilt unter vielen angehenden Ärzten immer noch als wenig anspruchsvoll, eintönig und schlecht bezahlt. Es sollten also bereits während des Studiums kontinuierlich fach- und sachgerechte Informationen über die tatsächliche Tätigkeit in der Allgemeinmedizin und deren Behandlungs- und Aufgabenspektrum vermittelt werden, da die meisten künftigen Ärzte in dieser Phase Präferenzen ausbilden und sich diese verfestigen.

Background: During the last years family medicine has struggled with the core problem of recruiting enough young talents: Fewer and fewer medical graduates decide on a continuing education as family practitioner. Among other things, the reason could be found in the rather negative image of family medicine, due to political framework and poor working conditions.

Methods: Specific analysis of the nationwide online survey “Berufsmonitoring Medizinstudenten 2014” (N = 11.462) concerning the students´ associations about family medicine.

Results: Although family practitioners are actually held in high esteem in the population, only about one in six of the interviewed medical students think that family medicine is the specialization with the highest reputation. For fellow students and practicing doctors family medicine also has a rather negative reputation, in the view of the interviewed students. However, concerning concrete associations about the occupation as a family practitioner positive aspects of the job receive a significantly stronger agreement than negative aspects of the job.

Conclusions: Family medicine has a massive problem concerning its reputation in the view of (too) many medical students and is still viewed as little demanding, monotonous and badly paid by many aspiring doctors. Professional and proper information about the actual occupation in family medicine and their spectrum of treatment and tasks should already be given continuously during the study of medicine, as most future doctors forming preferences and solidify them at this stage.

Mareike Kaucher1, Nico Richter1, Johannes Kopp1, Rüdiger Jacob1, Bernhard Gibis2, Branko Trebar2

Schlüsselwörter: Allgemeinmedizin; Hausarzt; Medizinstudium; Umfrage; Image

Keywords: family medicine; family practitioner; study of medicine; survey; reputation

1 Universität Trier, Fachbereich IV, Soziologie, Trier 2 Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin Peer reviewed article eingereicht: 31.03.2016, akzeptiert: 01.06.2016 DOI 10.3238/zfa.2016.0321–0325

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(Stand: 16.11.2018)

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