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Wurzelkanalspülung: Wie viel Aktivierung muss sein?*

DOI: 10.3238/dzz.2021.0009

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Schlüsselwörter: Laser Ultraschall Wurzelkanalaufbereitung Wurzelkanalbehandlung aktivierte Wurzelkanalspülung

 

Einleitung: Aktuell gängige Systeme zur Aktivierung von Spüllösungen nutzen mehrheitlich Schall, Ultraschall oder Laser. Abzugrenzen ist die einfache Form der manuellen dynamischen Aktivierung.

Methoden: Im Vergleich zu der klassischen Spültechnik führen die beschriebenen Methoden experimentell im Allgemeinen zur Erhöhung der Reinigungswirkung (Entfernung von Pulpagewebe und Debris, Eindringtiefe in das Wurzeldentin, antibakterielle Wirkung, Entfernung von Kalziumhydroxid). Graduelle Unterschiede scheinen eher Folge des gewählten Versuchsaufbaus und des verwendeten Materials zu sein.

Ergebnis und Schlussfolgerung: Da vergleichende klinische Studien weitgehend fehlen und die Vorteile eines definierten Spülprotokolls unter Einbeziehung der Aktivierung der Spüllösung im klinischen Einsatz bis dato nicht belegt sind, lässt sich aus den vorliegenden experimentellen Untersuchungen lediglich eine Empfehlung zu deren Anwendung ableiten. Ebenso lassen sich verschiedene Vorgehensweisen im Hinblick auf die Aktivierungsmethode rechtfertigen.

 

Leiter der Klinik für Parodontologie, Kariologie und Endodontologie, Universitäres Zentrum für Zahnmedizin Basel (UZB), 4058 Basel, Schweiz: Prof. Dr. Roland Weiger

*Deutsche Version der englischen Erstveröffentlichung Weiger R: Root canal irrigation: How much activation is necessary? Dtsch Zahnärztl Z Int 2021; 3: 64–70

Zitierweise: Weiger R: Wurzelkanalspülung: Wie viel Aktivierung muss sein? Dtsch Zahnärztl Z 2021; 76: 96–103

Peer-reviewed article: eingereicht: 01.10.2020, revidierte...


(Stand: 09.04.2021)

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Aktuelle Ausgabe 2/2021

Im Fokus

  • DVT in der chirurgischen Endodontie – ein „Must-have“?!
  • Wurzelkanalspülung: Wie viel Aktivierung muss sein?
  • Kalziumsilikat-basierte Sealer: Das Ende der thermoplastischen Obturation?

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