Archiv

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Inhaltsverzeichnis 01/2015

Editorial
Ausgabe 01/2015

DZZ – Alles neu!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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Produkte
Ausgabe 01/2015

Alveolen-Kit fördert Gewebeerhalt

Mit dem Alveolen-Kit stellt Geistlich eine Kombination für den Erhalt von Hart- und Weichgewebevolumen beim Alveolenmanagement zur Verfügung. Das Kit enthält Geistlich Mucograft Seal und Geistlich Bio-Oss Collagen. Geistlich Mucograft Seal ist eine 3D-Matrix, und mit einem Durchmesser von acht Millimetern speziell für die Weichgeweberegeneration nach Zahnextraktion entwickelt worden. Damit es stabil im Weichgewebeniveau bleibt, benötigt die 3D-Matrix Unterstützung durch ein Knochenersatzmaterial. Da sich hier Geistlich Bio-Oss Collagen bewährt hat, ist die Kombination dieser beiden Materialien somit eine hervorragende Methode, um gerade im ästhetischen Bereich das Weich- und Hartgewebe als gute Ausgangsbasis für weitere Therapieschritte zu erhalten.
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Ausgabe 01/2015

Durchblick mit Wurzelstift-Kompass

Für jede Indikation den passenden Stift – das Wurzelstiftsortiment von Komet ist riesig. Da ist es praktisch, schnell einen Kompass zur Hand zu haben, der klare Orientierung bietet. Der neue, kostenlose Kompass bringt als Leitlinie den Zerstörungsgrad eines Zahnes mit der konkreten Indikation auf einen Punkt und empfiehlt daraus einen oder mehrere Wurzelstifte. ER-System, OptiPost, Vario oder BKS – zu allen Stiftsystemen werden auf den laminierten Seiten praktische Produkt- und Anwendungsempfehlungen gegeben. Auch an Revision und Aufbewahrung wurde gedacht. Wer die Stifte mit dem Komposit-System DentinBuild Evo und DentinBond Evo einsetzen möchte, findet hierzu eine reich bebilderte Anleitung. Damit bietet der DIN A5-Kompass alles, was für das Setzen von Wurzelstiften vonnöten ist – auf einen Blick.
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Ausgabe 01/2015

Bewährtes für die Lokalanästhesie

Für eine erfolgreiche, patientengerechte Anästhesie stehen dem Zahnarzt verschiedene Optionen der Lokalanästhesie zur Verfügung. Septodont ist weltweit mit einer Produktion von 500 Millionen Zylinderampullen jährlich der führende Anbieter in der zahnärztlichen Lokalanästhesie. Septanest ist in 70 Ländern durch die jeweiligen Gesundheitsbehörden zugelassen, insbesondere auch durch die als besonders kritisch geltende amerikanische Zulassungsbehörde FDA. Der Herstellungsprozess der Lokalanästhetika ist die Expertise von Septodont. Zusätzlich zu Septanest mit dem bewährten Wirkstoff Articain bietet Septodont in Deutschland Xylonor 2% Special mit dem Wirkstoff Lidocain und Scandonest 3% ohne Vasokonstriktor mit dem Wirkstoff Mepivacain an. Mehr Infos zur Herstellung auf YouTube, Stichwort „Lokalanästhetika von Septodont“.
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Ausgabe 01/2015

Intraoralfotografie mit EyeSpecial C-II

Die intelligente und speziell für den Praxis- und Laboreinsatz konzipierte EyeSpecial C-II Digitalkamera verfügt über die neueste Digitaltechnik; gleichzeitig verbindet sie eine einfache und sichere Handhabung mit einem breiten Indikationsspektrum. Ob Routine- oder kieferorthopädischer Patient, ob zur Intraoralfotografie, zur Dokumentation oder zur Anwendung im Dentallabor: Mit ihren acht voreingestellten dentalen Aufnahmemodi liefert sie automatisch aus jedem Blickwinkel eine überzeugende Bildqualität. Auf dem großen LCD-Touchscreen-Display mit intuitiver Menüführung lassen sich die Aufnahmen direkt betrachten und die gewünschten Optionen bequem auswählen. Für eine sofortige Fallbesprechung oder zur Behandlungsplanung können die Fotos über eine WLAN-SD-Karte unmittelbar auf einen Computer, ein Tablet oder Smartphone übertragen werden. Für eine effektive Infektionskontrolle ist das robuste und kratzfeste Kameragehäuse wasser- und chemikalienresistent. Info und Demo auf der IDS, Halle 4.1, Stand 40 / B49.
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Praxisletter
Ausgabe 01/2015

Lokale Delivery-Systeme in der parodontalen Therapie

In der Parodontitistherapie werden zunehmend alternative und ergänzende Therapiemöglichkeiten entwickelt und verwendet. Ein Großteil dieser Methoden beruht auf einem antimikrobiellen Ansatz. Beispielhaft sind hier diverse Spüllösungen (CHX, H2O2, Cetylpyridin) oder aktivierte Chemotherapeutika (z.B. mittels Photoaktivierung) zu nennen. Eine verlängerte subgingivale Wirkdauer verschiedener Medikamente soll durch sogenannte Controlled-Delivery-Systeme erreicht werden. Aktuell werden Weiterentwicklungen solcher Systeme, welche über einen reinen antimikrobiellen Ansatz hinausgehen, beschrieben.
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Produkte
Ausgabe 01/2015

Zahnersatz: Es zählt die Qualität

Schöne Zahnreihen – ein Luxus? Dieser Gedanke liegt nahe mit Blick auf den Anteil der nicht-realisierten Heil- und Kostenpläne in deutschen Zahnarztpraxen: Er liegt bei 35 Prozent. Für dieses Dilemma gibt es Lösungen. So lassen sich bei den Laborkosten bis zu 70 Prozent sparen, indem die Versorgung im Ausland gefertigt wird. Das nutzen Zahnärzte, wie eine Studie der Bundeszahnärztekammer aus dem Jahr 2009 zeigt, immer häufiger. Über alle Zahnärzte gerechnet beträgt der Anteil des Auslandszahnersatzes an den Prothetikfällen im Durchschnitt zirka zehn Prozent. Das belegt die zunehmende Akzeptanz von Auslandszahnersatz. Von Permadental gefertigte Restaurationen genügen dabei höchsten Qualitätsansprüchen: Dies wird dank der umfangreichen Erfahrung des Labors im GWR Hong Kong sowie der technischen Innovationen im CAD/CAM-Bereich sichergestellt.
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Ausgabe 01/2015

Neu zur IDS: Know-how-Touren

Alle zwei Jahre ist die IDS der weltweit wichtigste Branchentreff für den internationalen Dentalmarkt. Rund 2100 Unternehmen aus rund 60 Ländern werden vom 10. bis 14. März 2015 zur Internationalen Dental-Schau (IDS) in Köln erwartet. An drei Tagen hat die IDS eine spannende Neuheit für Besucher im Gepäck: Am 10., 11. und 12. März 2015 gibt es an drei Abenden jeweils nach Messeschluss im Rahmen der „IDS Know-how-Tour“ exklusive Führungen durch zwei der renommiertesten Zahnarztpraxen Kölns. Die Teilnehmer haben die Auswahl zwischen einem Besuch in der Praxis von Dr. Ali Teymourtash in der Kölner PAN-Klinik oder bei den Doctores Alamouti Melchior, die kürzlich ihre neuen Praxisräume am Kölner Mediapark bezogen haben. Die IDS-Know-how-Touren richten sich an interessierte Zahnärzte aus dem Ausland, die gern Kollegen aus dem Gastgeberland der IDS kennenlernen und sich beim professionellen Fachaustausch mit Kollegen über aktuelle Fragen der Zahnheilkunde und Dentaltechniken informieren und neue Kontakte knüpfen möchten. Anmeldung und Information unterwww.ids-cologne.de/ids/fuer-besucher/Know-How-Tour-2015.
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Ausgabe 01/2015

Rekordergebnis in 2014

Die medentis medical hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 das höchste Jahresendergebnis ihrer Firmengeschichte erwirtschaften können. „Wir haben damit alle Erwartungen wieder einmal bei weitem übertroffen“, resümiert Alexander Scholz, geschäftsführender Alleingesellschafter der medentis medical GmbH, die wirtschaftlichen Erfolge in 2014. Während Deutschland für die medentis nach wie vor den wichtigsten Einzelmarkt darstellt, sorgt auch die weiter steigende Nachfrage aus dem inner- und außereuropäischen Ausland für Umsatzsteigerungen. Mittlerweile exportiert die medentis über 40 Prozent der Jahresgesamtproduktion ins Ausland und hat damit ICX-templant als erfolgreiche Implantatmarke auf dentalen Märkten in mehr als 40 Ländern der Welt positionieren können. Neben der massiv gestiegenen Nachfrage aus In- und Ausland, ist die enorme Umsatzsteigerung laut Scholz zum Teil auch auf das ICX-Magellan System zurückzuführen, mit dem die medentis ihr Produktportfolio bestehend aus dem ICX-templant Implantatsystem und dem ICX-Denta5 CAD/CAM-System seit 2013 komplettiert.
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EbM-Splitter
Ausgabe 01/2015

Die Nutzung verschiedener Kriterien und Methoden bei der Exkavation kariöser Läsionen: Eine Netzwerk-Metaanalyse

Nachdem sich ein EbM-Splitter vor Kurzem mit der Kostenwirksamkeit verschiedener Exkavationsstrategien bei der Behandlung tiefer Karies beschäftigte [16], wird der thematische Faden in diesem Splitter aufgegriffen. In einem jüngst veröffentlichten Fachartikel [20] wurde die klinische Evidenz zu verschiedenen Exkavationskriterien und -methoden dargestellt. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Folgenden zusammengefasst.
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Fallbericht
Ausgabe 01/2015

Fraktur einer Lithium-Disilikat Krone bei der Zementierung



Einführung: Lithium-Disilikat Keramik wird weitläufig für die Anfertigung vollkeramischer Versorgungen angewendet und weist vielversprechende Erfolgsraten auf. Kritisch für die Anwendung vollkeramischer Systeme scheint die Einhaltung herstellerspezifischer Vorgaben hinsichtlich labortechnischer Verarbeitung, Design und Befestigung zu sein.

Material/Behandlungsmethode: Nach zirkulärer Hohlkehlpräparation eines Zahnes 27 erfolgte die Anfertigung einer Krone aus Lithium-Disilikat Keramik. Während der Zementierung mit selbstadhäsivem Zement frakturierte die Krone. Die Bruchstücke wurden anschließend fraktographisch im Rasterelektronenmikroskop untersucht.

Ergebnisse: Am Ausgangspunkt der Fraktur lag eine Schichtstärke der Krone von lediglich 0,4mm vor. Frakturbegünstigend dürften die enge Kurvatur, eine mögliche manuelle Nachbearbeitung in diesem Bereich sowie Porositäten in der Glasurmasse gewirkt haben.

Schlussfolgerung: Zur Realisierung erfolgreicher Vollkeramik-Restaurationen ist von zahnärztlicher Seite die strikte Einhaltung materialspezifischer Präparationsrichtlinien unabdingbar. Oftmals geforderte minimal-invasive Restaurationen mit geringen Materialschichtstärken bedürfen der adhäsiven Befestigung bevor sie belastet werden können.

(Dtsch Zahnärztl Z 2015; 70: 20–24)


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Originalarbeiten
Ausgabe 01/2015

Die interdisziplinäre Therapie von lagebedingten Schädelasymmetrien innerhalb des ersten Lebensjahres*



Einführung: Lagerungsbedingte Asymmetrien des Säuglingsschädels (Plagio-/Brachyzephalus) sind charakterisiert durch eine Deformation des Neurokraniums mit ausgeprägter ein- oder beidseitiger Abflachung des Hinterkopfes. Dabei kann sich die neurokranielle Asymmetrie bis auf das Viszerokranium auswirken. Die wachstumssteuernde Therapie mittels Kopforthese innerhalb des ersten Lebensjahres kann zu einem Ausgleich der Asymmetrie führen. Das Ziel dieser Studie war die Auswirkung eines Lagerungsplagiozephalus auf das Viszerokranium zu analysieren und die Therapie durch wachstumsbeeinflussende Kopforthesen zu evaluieren.

Patienten und Methode: In die Studie wurden insgesamt 85 Säuglinge im sechsten Lebensmonat einbezogen (48 Patienten mit einer lagebedingten Asymmetrie des Kopfes; 37 Säuglinge ohne Asymmetrie als Kontrollgruppe). Die Patienten wurden mit einer Kopforthese im interdisziplinären kraniofazialen Zentrum behandelt. Es wurden 3D-Scans der gesamten Kopfoberfläche vor und direkt nach der Therapie angefertigt und die Kopfasymmetrie dreidimensional ausgewertet.

Ergebnisse: Die Säuglinge mit Lagerungsplagiozephalus wiesen eine um bis zu dreifach vergrößerte neurokranielle Asymmetrie auf, die sich bis auf die Ebene des Mittelge-sichtes fortsetzte. Die Therapie mittels Kopforthese über 4,5 Monate zeigte eine insgesamt deutliche Reduktion der Asymmetrie bei den Patienten, wobei auch nach Therapieabschluss noch ein Unterschied zwischen Patienten- und Kontrollgruppe festzustellen war.

Schlussfolgerung: Säuglinge mit einem Lagerungsplagiozephalus zeichnen sich durch eine neurokranielle Asymmetrie aus, die sich durch Fortleitung der Wachstumsstörung („Top-Down-Development“) bis auf das Mittelgesicht bzw. den Unterkiefer auswirken kann. Somit kann die Kopf-asymmetrie schon in den ersten Lebensmonaten in der weiteren Entwicklung zu Wachstumsstörungen führen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2015; 70: 25–32)


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Ausgabe 01/2015

Funktionszeit von initialen Amalgamfüllungen nach zehn und mehr Jahren



Einleitung: Ziel dieser Untersuchung war die Darstellung der Haltbarkeit von initialen Amalgamfüllungen, d.h. der Erstversorgung von Kariesläsionen mit Amalgam ohne andere vorherige Füllungstherapie, im Seitenzahnbereich in einer allgemeinen Zahnarztpraxis im Rahmen eines Versorgungsforschungsprojektes. Im klinischen Teil dieser Studie erfolgte die Qualitätsbeurteilung dieser initialen Amalgamrestaurationen.

Methode: Es handelte sich um eine retrospektive Querschnittsstudie auf Grundlage der medizinischen Dokumentation mit Einbeziehung der klinischen Kontrolldaten anlässlich routinemäßiger Wiedervorstellungen der Patienten. Die Daten der Dokumentation gingen bis ins Jahr 1982 zurück. Es wurden 120 Patientenakten per Handsuche nach initialen Amalgamfüllungen, mit einer Liegedauer von 10 Jahren oder länger, durchgesehen. Die Auswertung der Daten erfolgte mit dem Life-Table-Verfahren nach Kaplan und Meier für die Darstellung der Funktionszeiten. Im Rahmen der klinischen Kontrolle von 120 Patienten mit den 10 oder mehr Jahre alten initialen Amalgamfüllungen wurden die Restaurationen bewertet, zum Teil fotografiert und die klinische Akzeptanz beurteilt mit dem modifizierten CPM-Index.

Ergebnisse: Es wurden 901 initiale Amalgamfüllungen an den Seitenzähnen dokumentiert. Amalgamrestaurationen an Prämolaren und Molaren hatten mit 13 Jahren die gleiche Funktionszeit. Nach 5 Jahren waren noch 86,5% der gesamten initialen Füllungen vorhanden. Nach 10 Jahren überlebten 63,3% und sogar nach 20 Jahren waren 25,1% der dokumentierten Restaurationen in situ. Die Füllungsqualität der 169 überlebten initialen Amalgamfüllungen wurde mit dem C-Kriterium des CPMIndex bewertet. Abschließend wurde festgestellt, dass 70%, bestehend aus korrekten und korrigierbaren initialen Füllungen bei der Untersuchung klinisch akzeptabel waren. 30% der Restaurationen waren nicht mehr ausreichend und müssen aus diversen Gründen ersetzt werden.

Schlussfolgerung: In einer allgemeinen Zahnarztpraxis zeigte sich bei initialen Amalgamfüllungen nach 5 Jahren Liegezeit kaum ein Unterschied zwischen den prozentualen Überlebensraten an Prämolaren und Molaren. Ähnliches ließ sich für die Restaurationsgröße bestimmen. Erst die Daten der 10-Jahres-Überlebensrate ließen erkennen, dass je kleiner eine Restauration mit Amalgam war, umso höher die zu erwartende Funktionszeit war. Die überlebten Amalgamfüllungen waren zu ca. 70% klinisch akzeptabel. Die Daten zeigten, dass bei regelmäßigen Kontrollen in der Praxis die jeweils notwendigen Korrekturen vorgenommen werden müssten, um die Qualität der Restaurationen lange zu erhalten.

(Dtsch Zahnärztl Z 2015; 70: 33–42)


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Buchneuvorstellungen
Ausgabe 01/2015

Buchneuerscheinungen

Deutscher Ärzte-Verlag, Köln 2015, 74. Jahrgang, 400 Seiten, 978–3–7691–3564–0 (ISBN), 49,99 Euro
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Buchbesprechung
Ausgabe 01/2015

Orthodontic and Surgical Managment of Impacted Teeth

Verlagerte Zähne sind eine häufige Behandlungsaufgabe in der Praxis und fordern eine gezielte chirurgische und kieferorthopädische Therapie. Es ist daher zu begrüßen, dass dieser komplexen interdisziplinären Thematik ein weiteres Buch gewidmet wurde. In einer gemeinsamen Arbeit mit dem 2013 verstorbenen amerikanischen Kieferorthopäden Vincent Kokich behandelt der amerikanische Parodontologe David Mathews das Thema systematisch anhand von Fallbeispielen aus fast 40 Jahren interdisziplinärer Zusammenarbeit.
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Tagungsbeitrag
Ausgabe 01/2015

Verblendkeramikfrakturen bei festsitzendem, implantatgetragenem Zahnersatz – retrospektive klinische Studie



Einführung: Technische Komplikationen bei festsitzenden implantatgetragenen Restaurationen treten oft auf, obwohl dentale Biomaterialien sich ständig weiterentwickeln. Unter den technischen Komplikationen zählen Verblendkeramikfrakturen zu den häufigsten. Ziel der vorliegenden klinischen retrospektiven Studie war die Bestimmung der Prävalenz von Verblendkeramikfrakturen und entsprechender Risikoindikatoren in der Klientel einer Universitätszahnklinik.

Methode: Patienten (Alter ?18 Jahre) mit festsitzenden implantatgetragenen metall- oder vollkeramischen Restaurationen wurden nachuntersucht, sowie demografische und klinische Parameter erhoben. Alle Restaurationen wurden systematisch auf Verblendkeramikfrakturen untersucht und in vier Gruppen je nach Ausmaß und Reparierbarkeit eingeteilt. Die Analyse der Daten erfolgte deskriptiv. Weiterhin erfolgte eine Kontingenztafelanalyse der Beziehungen zwischen den demografischen/klinischen Parametern und Verblendkeramikfrakturen auf Patienten-, Restaurations- und Einheitenebene.

Ergebnisse: Eine Gesamtzahl von 144 Patienten wurde untersucht; 45,8% waren männlich und 54,2% weiblich. Es lagen 507 Einheiten vor, 483 metallkeramische (MK) und 24vollkeramische (VK). Dies entsprach 291 implantatgetragenen Einzelkronen/verblockten Kronen (278MK, 13VK), 28 implantatgetragenen Brücken (28MK, 0VK), 16 Verbundbrücken (14MK, 2VK) und 14 implantatgetragenen Extensionsbrücken (13MK, 1VK). Knapp ein Viertel der Patienten (23,6%) wies mindestens eine Verblendkeramikfraktur auf, wobei 16,4% der MK Brücken, 12,2% der MK Kronen und 9,5% der MK Einzeleinheiten betroffen waren. Die entsprechenden Ergebnisse für die VK-Restaurationen waren 33,3%, 0,0% und 4,2%. Es konnten Zusammenhänge zwischen Verblendkeramikfrakturen und demografischen und klinischen Parametern ermittelt werden. Dabei stellte sich Bruxismus als wichtigster Risikoindikator dar. Weitere Risikoindikatoren waren männliches Geschlecht, Alter 60Jahre, ?20natürliche Zähne, ?3Implantate, hohe Anzahl implantatgetragener Brücken, nicht verblockte Einzelkronen und vorangegangene technische Komplikationen.

Schlussfolgerung: Verblendkeramikfrakturen bei festsitzenden implantatgetragenen Restaurationen sind als häufiges multikausales Geschehen anzusehen. Durch die Studie wurden wichtige Risikoindikatoren ermittelt. Die Ergebnisse lassen weitere prospektive klinische Studien sinnvoll erscheinen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2015; 70: 43–51)


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Mitteilungen der Gesellschaft
Ausgabe 01/2015

„Sehe mich als Mittler zwischen den Welten Hochschule und Praxis“

Es ist ein weites Feld, das die DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde) und die ihr angeschlossenen oder assoziierten Fachgesellschaften und Arbeitskreise beackern. Mit über 21.000 Mitgliedern stellt die DGZMK nicht nur die älteste, sondern auch die größte nationale Wissenschaftliche Gesellschaft im Bereich der ZMK dar, sie gilt als das Flaggschiff einer Flotte von Organisationen im Bereich der Wissenschaftlichen ZMK. Doch wer steht hier am Ruder, wer bestimmt den Kurs und wer vertritt die Interessen der Mitglieder von DGZMK und APW? Unter der Rubrik „DGZMK-Köpfe“ stellen wir Ihnen die handelnden Personen des Geschäftsführenden Vorstands und ihre Aufgaben vor. In dieser Ausgabe gehen Fragen an den Vizepräsidenten der DGZMK, PD Dr. Dietmar Weng (Starnberg/Uni Kiel).
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Sonstiges Gesellschaft
Ausgabe 01/2015

Neue Horizonte: praktizieren und studieren

Fast jeder fünfte Zahnarzt hat Interesse an einer „Spezialisierung mit formalem Abschluss“ – das ergab eine neue Studie des Instituts Deutscher Zahnärzte (IDZ) zum Rollenverständnis im Berufsstand.
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Mitteilungen der Gesellschaft
Ausgabe 01/2015

Prof. Dr. Dr. Norbert Krämer mit der Friedrich-Römer-Ehrenmedaille der Aktion Zahnfreundlich ausgezeichnet

In Anerkennung und Dankbarkeit für sein außergewöhnliches persönliches Engagement zur Verbesserung der Zahngesundheit erhielt Prof. Dr. Dr. Norbert Krämer (Abb. 1), Lehrstuhlinhaber für Kinderzahnheilkunde an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Direktor der Poliklinik für Kinderzahnheilkunde an der Universität Gießen, die Friedrich-Römer-Ehrenmedaille der Aktion Zahnfreundlich e. V. 2014. Die Auszeichnung überreichte ihr 1. Vorsitzender, Prof. Dr. Stefan Zimmer (Abb. 1), im Rahmen einer Feierstunde anlässlich der Mitgliederversammlung 2014 des Vereins am 23.Januar d. J. in Hannover-Pattensen. „Als Partner für die Verwirklichung unserer Ziele ist die Kinderzahnmedizin von herausragender Bedeutung für die Aktion Zahnfreundlich und niemand verkörpert in Deutschland die Kinderzahnmedizin mehr als Prof. Krämer“, betonte Prof. Zimmer in seiner Laudatio.
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Tagungsbericht
Ausgabe 01/2015

11. European Workshop in Periodontology – „Effektive Prävention von parodontalen und periimplantären Erkrankungen“

Vom 9. bis 12. November 2014 fand erneut eine Europäische Konsensuskonferenz der European Federation of Periodontology (EFP) in La Granja, Spanien statt. Das Conference-Comittee bestehend aus Mariano Sanz, Iain Chapple, Søren Jepsen und Maurizio Tonetti hatte zuvor die Inhalte und Teilnehmer zum Generalthema „Effektive Prävention von parodontalen und periimplantären Erkrankungen“ ausgewählt und 70 Experten nach Spanien eingeladen (Abb. 1). Die Experten diskutierten auf der Grundlage von 16 Review-Artikeln in 4 Arbeitsgruppen. Die Artikel werden im Frühjahr 2015 als Supplement zum Journal of Clinical Periodontology zusammen mit den Consensus-Reports veröffentlicht werden.
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Mitteilungen der Gesellschaft
Ausgabe 01/2015

Frühjahrstagung der DG PARO in Kooperation mit der DGI

Am 27. und 28. Februar 2015 findet die Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) auf dem Campus Westend der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main statt. Die Tagung trägt den Titel „Klinische Entscheidungsfindung im Zeitalter evidenzbasierter Medizin“ und wird erstmalig gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) durchgeführt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem interdisziplinären Management von parodontologischer und implantologischer Therapie in einem Synoptischen Behandlungskonzept. Moderiert wird die Frühjahrstagung von dem DG PARO Junior Committee und der DGI Nexte Generation – den Nachwuchsorganisationen der beiden Fachgesellschaften.
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Tagungsbericht
Ausgabe 01/2015

Was kommt – was bleibt: Implantologie neu gedacht



Impressionen vom 28. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Implantologie e.V. (DGI) vom 27. bis 29.11.2014 in Düsseldorf


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Buchbesprechung
Ausgabe 01/2015

Osteology Guidelines for Oral & Maxillofacial Regeneration Clinical Research

Der nun als zweiter Band von der Osteology Foundation vorgelegten Guidelines beschäftigt sich mit der klinischen Forschung zur Geweberegeneration im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtsregion. Dieser sehr schön zusammengefasste Leitfaden der klinischen Forschung beschäftigt sich in einem ersten Kapitel mit den generellen Aspekten der klinischen Forschung. Es werden neben dem Forschungsdesign und der Hierarchie der Evidenz auch ganz praktische Fragen der regulatorischen Vorgaben, die Entwicklung eines klinischen Studienprotokolls und die praktische Durchführung einer klinischen Studie sowie deren Publikation in einzelnen Detailkapiteln systematisch dargestellt.
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