EbM-Splitter

Von Februar 2001 bis Mai 2009 wurden in der DZZ von Prof. Dr. Jens Türp und Dr. Gerd Antes in einer Serie zweimonatlich „EbM-Splitter“ publiziert, die Fragestellungen zu diesem Thema aufgegriffen, dargestellt und erklärt haben. Ein großer Teil der EbM-Splitter wurde mit unterschiedlichen und zum jeweiligen Themengebiet passenden Spezialisten (Dr. Thomas Gerds, Edith Motschall, Dr. Antje Timmer, Dr. Imke Mayer-Becker, Dr. Anette Blümle, Dr. Guido Schwarzer, Dr. Jörg Meerpohl, Prof. Dr. Jörg Eberhard, Prof. Dr. Dr. Jören Jepsen, Dr. Jürgen Lenz ) geschrieben, um auch deren Arbeit zu würdigen. Diese 50 Beiträge sowie die in 2013 neu publizierten EbM-Splitter finden Sie nun chronologisch aufgeführt und mit der Möglichkeit des pdf-Downloads unter diesem LINK.

EBM-SPLITTER
Ausgabe: 01/2018 Harriet Sommer - Gerta Rücker - Gerd Antes - Valérie Labonté - Dr. Gerta Rücker, Prof. Dr. Gerd Antes, Dipl.-Biol. Valérie Labonté
Netzwerkmetaanalysen als Instrument für Evidenzsynthese und Therapiebewertung

Aus einer Fülle von Therapiemöglichkeiten die beste zu wählen ist für alle Entscheidungsträger im Gesundheitswesen schwierig: Ärzte und andere Gesundheitsberufe, Entwickler von medizinischen Leitlinien oder Vertreter der gemeinsamen Selbstverwaltung. Vergleiche zwischen 2Therapieoptionen findet man üblicherweise in randomisierten kontrollierten Studien (RCTs). Liegen mehrere RCTs zu einem Vergleich zweier Wirkstoffe vor, können sich einzelne Ergebnisse sogar widersprechen. Die Frage, auf welche Studie man sich verlassen soll, ist unter diesen Umständen kaum gewissenhaft zu beantworten.

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Ausgabe: 04/2018 Prof. Dr. - Jens C. Türp - Basel
Rangliste der Universitäten:

Seit 2004 veröffentlicht das von Nunzio Quacquarelli im Jahre 1990 gegründete britische Unternehmen Quacquarelli Symonds www.qs.com jährlich die QS World University Rankings. Seit 2011 werden Ranglisten für definierte Fachbereiche erstellt und publiziert („Ranking by Subject“), seit 2015 auch für die Zahnmedizin. In dem vorliegenden Beitrag wird die aktuelle Liste (2018) der nach Ansicht von Quacquarelli Symonds weltweit besten 50Universitäten im Fachbereich Zahnmedizin vorgestellt https://www.topuniversities.com/university-rankings/university-subject-rankings/2018/dentistry.

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Ausgabe: 04/2017 Jens C. Türp - Basel - Edith Motschall - Markus R. Kaiser - Krems-Stein, Österreich, - Freiburg i. Br., Prof. Dr.
Entwicklung einer Suchstrategie zur Identifizierung von Fachartikeln über den Behandlungsbedarf in der Kieferorthopädie

Seit Beginn der wissenschaftlich orientierten Zahnheilkunde im Verlauf der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts bildet die Kieferorthopädie (KFO) gemeinsam mit der Zahnerhaltung, der zahnärztlichen Prothetik und der Oralchirurgie den klassischen Fächerkanon der Zahnmedizin. Die KFO verfolgt die Ziele der Erkennung, Verhütung und Behandlung von „morphologischen und funktionellen Abwegigkeiten im Bereich des orofazialen Systems“ (Dysgnathien) [4].

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Ausgabe: 04/2017 Basel
Der Zeitschriften- Impact-Faktor 2016

Mitte Juni 2017 wurden die Ranglisten der wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Impact-Faktor für das Jahr 2016 veröffentlicht (InCitesTM Journal Citation Reports®). Bei dem Zeitschriften-Impact-Faktor (Journal Impact Factor, JIF) handelt es sich um einen Durchschnittswert. Er dient der Beurteilung des Einflusses von Fachzeitschriften in der Welt der Wissenschaften. Der JIF 2016 an gibt, wie viele der in den beiden vorangegangenen Jahren 2014 und 2015 in einer definierten Zeitschrift publizierten zitierbaren Artikel im Jahre 2016 (= Bezugsjahr) in sog. Quellenzeitschriften (engl. Source Journals) zitiert worden waren.

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Ausgabe: 02/2017 Gerd Antes - Prof. Dr. - Anette Blümle - Cochrane Deutschland, Universitätsklinikum Freiburg, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Deutschland; Prof. Dr. - Jens Christoph Türp - UZB–Universitätszahnkliniken, Basel, Schweiz
Zahnmedizinische klinische Studien – Wie vertrauenswürdig sind die Ergebnisse?

Suchen wir eine Antwort auf eine zahnmedizinische Fragestellung, beginnt die Suche danach meist im Internet, das uns bei der Recherche mit einer Flut von Informationen konfrontiert. Auch eine Fokussierung auf wenige biomedizinische Datenbanken, wie Medline (via PubMed), ergibt häufig eine hohe Trefferzahl an Referenzen zu Studienartikeln. Nicht selten verweist die Recherche auf mehrere Studien, die zur gleichen Fragestellung durchgeführt worden sind und von denen jede zu einem anderen Ergebnis und einer anderen Schlussfolgerung gelangte. Für die Sichtung und Einschätzung der gefundenen Referenzen ist nicht nur sehr viel Zeit, sondern vor allem fachliche Expertise nötig.

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Ausgabe: 04/2016 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Der Zeitschriften- Impact-Faktor 2015

Mitte Juni 2016 wurden die aktuellen Ranglisten der wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Impact-Faktor veröffentlicht (InCites Journal Citation Reports). Diese beziehen sich auf das Jahr 2015. Tabelle 1 zeigt beispielhaft die Berechnung des Journal-Impact-Faktors (JIF) für die Zeitschrift Periodontology 2000.

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Ausgabe: 06/2015 Freiburg i. Br. - Edith Motschall
Literatursuche mit PubMed – Grundlagen und Tipps: Konserve oder eigene Kreation?

In Teil 1 [1] haben wir die wichtigsten PubMed-Funktionen für eine Recherche zusammengestellt. In Teil 2 nutzen wir diese Funktionen für den kreativen Aufbau einer Suchstrategie. Bleiben wir beim Vergleich mit der Kochkunst: wir öffnen keine Konserve, sondern stellen unser eigenes Gericht nach unseren Ansprüchen zusammen.

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Ausgabe: 05/2015 Freiburg i. Br. - Edith Motschall
Literatursuche mit PubMed – Grundlagen und Tipps: Konserve oder eigene Kreation?

Über die Literatursuche mit PubMed haben wir in früheren EbM-Splittern schon ausführlich berichtet [1–7]. Die Grundlagen haben immer noch Gültigkeit. Der Hersteller von PubMed, die National Library of Medicine (NLM), ändert aber hin und wieder etwas an der Suchoberfläche, z.B. werden Links zu bestimmten Suchfunktionen umbenannt oder erscheinen an anderer Stelle. Wer sich genauer mit den Suchfunktionen bei PubMed befassen möchte, findet über Help auf der PubMed-Startseite www.pubmed.gov ausführliche Informationen über den aktuellen Stand. An dieser Stelle haben wir den derzeitigen Stand (August 2015) der wichtigsten Suchmöglichkeiten zusammengefasst. Auf den ersten Blick erscheint die Nutzung von PubMed sehr einfach. Auf den zweiten Blick erkennt man PubMed-interne Übersetzungen der Sucheingabe, die automatisch ablaufen. Diese Automatismen lassen sich mit mehr Kenntnissen der Suchfunktionen variieren und optimieren, je nach Anspruch und gewünschter Vollständigkeit oder Genauigkeit des Suchergebnisses. Literatursuche lässt sich gut mit dem Kochen vergleichen: Manchmal genügt es, eine Konserve zu öffnen, das geht einfach und schnell, aber je nach Anspruch möchten Sie Ihr Gericht selber zubereiten und entscheiden, welche Zutaten verwendet werden sollen. Das erfordert Grundkenntnisse im Kochen und etwas Zeit. Ob die Konserve ausreicht, kann man von Fall zu Fall entscheiden je nach Thema, Zweck und Anspruch. Wir stellen Ihnen hier die Grundkenntnisse für die Literatursuche zusammen.

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Ausgabe: 04/2015 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr. - Freiburg i. Br. - Gerd Antes
Der Zeitschriften- Impact-Faktor

Der Journal-Impact-Faktor (JIF), meist – ungenau – schlicht „Impact-Faktor“ genannt, ist eine bibliometrische Maßzahl, die zum Zwecke der Zitationsanalyse verwendet wird. (Zur Geschichte des JIF siehe Garfield [6], Archambault und Larivière [2] sowie Smith [17].) Mit ihr wird angegeben, wie häufig in einem definierten Jahr ein in einer bestimmten Fachzeitschrift publizierter wissenschaftlicher Fachartikel im Durchschnitt in bzw. von anderen Fachzeitschriften zitiert wurde. Die Betonung auf „im Durchschnitt“ ist wichtig, denn es bestehen zum Teil erhebliche Schwankungen bezüglich der Zitierhäufigkeit einzelner Beiträge einer Zeitschrift, weil fast immer eine relativ kleine Zahl von Artikel überdurchschnittlich oft zitiert wird: „Die allermeisten Artikel, die in einer als ,gut’ gerankten Zeitschrift publiziert werden, profitieren als Trittbrettfahrer von den wenigen Artikeln, die eine große Zahl von Zitaten auf sich ziehen.“ [14].

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Ausgabe: 01/2015 Berlin - Falk Schwendicke
Die Nutzung verschiedener Kriterien und Methoden bei der Exkavation kariöser Läsionen: Eine Netzwerk-Metaanalyse

Nachdem sich ein EbM-Splitter vor Kurzem mit der Kostenwirksamkeit verschiedener Exkavationsstrategien bei der Behandlung tiefer Karies beschäftigte [16], wird der thematische Faden in diesem Splitter aufgegriffen. In einem jüngst veröffentlichten Fachartikel [20] wurde die klinische Evidenz zu verschiedenen Exkavationskriterien und -methoden dargestellt. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Folgenden zusammengefasst.

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