EbM-Splitter

Von Februar 2001 bis Mai 2009 wurden in der DZZ von Prof. Dr. Jens Türp und Dr. Gerd Antes in einer Serie zweimonatlich „EbM-Splitter“ publiziert, die Fragestellungen zu diesem Thema aufgegriffen, dargestellt und erklärt haben. Ein großer Teil der EbM-Splitter wurde mit unterschiedlichen und zum jeweiligen Themengebiet passenden Spezialisten (Dr. Thomas Gerds, Edith Motschall, Dr. Antje Timmer, Dr. Imke Mayer-Becker, Dr. Anette Blümle, Dr. Guido Schwarzer, Dr. Jörg Meerpohl, Prof. Dr. Jörg Eberhard, Prof. Dr. Dr. Jören Jepsen, Dr. Jürgen Lenz ) geschrieben, um auch deren Arbeit zu würdigen. Diese 50 Beiträge sowie die in 2013 neu publizierten EbM-Splitter finden Sie nun chronologisch aufgeführt und mit der Möglichkeit des pdf-Downloads unter diesem LINK.

EBM-SPLITTER
Ausgabe: 10/2014
Recherche im Internet: Empfehlenswerte Datenbanken

Wer im weltweiten Netz hochwertige externe Evidenz finden möchte, muss wissen, in welchen Quellen er suchen muss. Aus diesem Grunde sind in dem vorliegenden EbM-Splitter nützliche Webadressen zusammengestellt, die folgenden Kategorien zugeordnet werden:

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Ausgabe: 07/2014
Kosteneffektivität verschiedener Exkavationsstrategien für tiefe Karies

Eine der beiden Arbeiten, die durch das Deutsche Netzwerk für Evidenzbasierte Medizin mit dem David-Sackett-Preis ausgezeichnet wurden, ging in diesem Jahr an die zahnmedizinische Arbeitsgruppe um Falk Schwendicke von der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Es war das erste Mal, dass Zahnärzte diesen seit dem Jahr 2008 verliehenen Preis gewonnen haben. In diesem EbM-Splitter stellt Falk Schwendicke die prämierte Arbeit vor.

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Ausgabe: 04/2016 - Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Der Zeitschriften- Impact-Faktor 2015

Mitte Juni 2016 wurden die aktuellen Ranglisten der wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Impact-Faktor veröffentlicht (InCites Journal Citation Reports). Diese beziehen sich auf das Jahr 2015. Tabelle 1 zeigt beispielhaft die Berechnung des Journal-Impact-Faktors (JIF) für die Zeitschrift Periodontology 2000.

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Ausgabe: 06/2015 - Freiburg i. Br. - Edith Motschall
Literatursuche mit PubMed – Grundlagen und Tipps: Konserve oder eigene Kreation?

In Teil 1 [1] haben wir die wichtigsten PubMed-Funktionen für eine Recherche zusammengestellt. In Teil 2 nutzen wir diese Funktionen für den kreativen Aufbau einer Suchstrategie. Bleiben wir beim Vergleich mit der Kochkunst: wir öffnen keine Konserve, sondern stellen unser eigenes Gericht nach unseren Ansprüchen zusammen.

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Ausgabe: 05/2015 - Freiburg i. Br. - Edith Motschall
Literatursuche mit PubMed – Grundlagen und Tipps: Konserve oder eigene Kreation?

Über die Literatursuche mit PubMed haben wir in früheren EbM-Splittern schon ausführlich berichtet [1–7]. Die Grundlagen haben immer noch Gültigkeit. Der Hersteller von PubMed, die National Library of Medicine (NLM), ändert aber hin und wieder etwas an der Suchoberfläche, z.B. werden Links zu bestimmten Suchfunktionen umbenannt oder erscheinen an anderer Stelle. Wer sich genauer mit den Suchfunktionen bei PubMed befassen möchte, findet über Help auf der PubMed-Startseite www.pubmed.gov ausführliche Informationen über den aktuellen Stand. An dieser Stelle haben wir den derzeitigen Stand (August 2015) der wichtigsten Suchmöglichkeiten zusammengefasst. Auf den ersten Blick erscheint die Nutzung von PubMed sehr einfach. Auf den zweiten Blick erkennt man PubMed-interne Übersetzungen der Sucheingabe, die automatisch ablaufen. Diese Automatismen lassen sich mit mehr Kenntnissen der Suchfunktionen variieren und optimieren, je nach Anspruch und gewünschter Vollständigkeit oder Genauigkeit des Suchergebnisses. Literatursuche lässt sich gut mit dem Kochen vergleichen: Manchmal genügt es, eine Konserve zu öffnen, das geht einfach und schnell, aber je nach Anspruch möchten Sie Ihr Gericht selber zubereiten und entscheiden, welche Zutaten verwendet werden sollen. Das erfordert Grundkenntnisse im Kochen und etwas Zeit. Ob die Konserve ausreicht, kann man von Fall zu Fall entscheiden je nach Thema, Zweck und Anspruch. Wir stellen Ihnen hier die Grundkenntnisse für die Literatursuche zusammen.

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Ausgabe: 04/2015 - Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr. - Freiburg i. Br. - Gerd Antes
Der Zeitschriften- Impact-Faktor

Der Journal-Impact-Faktor (JIF), meist – ungenau – schlicht „Impact-Faktor“ genannt, ist eine bibliometrische Maßzahl, die zum Zwecke der Zitationsanalyse verwendet wird. (Zur Geschichte des JIF siehe Garfield [6], Archambault und Larivière [2] sowie Smith [17].) Mit ihr wird angegeben, wie häufig in einem definierten Jahr ein in einer bestimmten Fachzeitschrift publizierter wissenschaftlicher Fachartikel im Durchschnitt in bzw. von anderen Fachzeitschriften zitiert wurde. Die Betonung auf „im Durchschnitt“ ist wichtig, denn es bestehen zum Teil erhebliche Schwankungen bezüglich der Zitierhäufigkeit einzelner Beiträge einer Zeitschrift, weil fast immer eine relativ kleine Zahl von Artikel überdurchschnittlich oft zitiert wird: „Die allermeisten Artikel, die in einer als ,gut’ gerankten Zeitschrift publiziert werden, profitieren als Trittbrettfahrer von den wenigen Artikeln, die eine große Zahl von Zitaten auf sich ziehen.“ [14].

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Ausgabe: 01/2015 - Berlin - Falk Schwendicke
Die Nutzung verschiedener Kriterien und Methoden bei der Exkavation kariöser Läsionen: Eine Netzwerk-Metaanalyse

Nachdem sich ein EbM-Splitter vor Kurzem mit der Kostenwirksamkeit verschiedener Exkavationsstrategien bei der Behandlung tiefer Karies beschäftigte [16], wird der thematische Faden in diesem Splitter aufgegriffen. In einem jüngst veröffentlichten Fachartikel [20] wurde die klinische Evidenz zu verschiedenen Exkavationskriterien und -methoden dargestellt. Die Ergebnisse dieser Studie werden im Folgenden zusammengefasst.

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Ausgabe: 12/2013 - J. C. Türp, - Basel - G. Antes, - Freiburg i.
Suche und Beurteilung externer Evidenz in PubMed

Um sicherzustellen, dass Patienten lege artis therapiert werden, ist es unabdingbar, Behandlungsentscheidungen auf der Grundlage der aktuellen Fachliteratur zu treffen. Als das verbreitetste Suchmedium hat sich heute das Internet etabliert, und als die beliebteste Recherchequelle das Web-portal PubMed www.pubmed.gov.

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Ausgabe: 07/2013 - J. C. Türp - G. Antes - Basel, - A. Spassov - Greifswald, - Freiburg i. Br.
Überdiagnostik und Übertherapie

Bei der Überdiagnostik geht es um die Frage, „wie weit die Diagnostik gehen soll und ab wann die Untersuchungen [und die Konsequenzen daraus; die Verfasser] mehr schaden als die Beschwerden“ [4]. Eng damit verbunden ist die Übertherapie ? „Heilversuche, von denen schon vorher klar ist, dass sie sinnlos und abträglich sind“ [8]. Beide Phänomene können unter dem Begriff (diagnostische bzw. therapeutische) „Überversorgung“ zusammengefasst werden (Tab. 1). Überversorgung ist, wie Unterversorgung, eine Fehlversorgung.

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Ausgabe: 02/2013 - Freiburg - J. C. Türp - G. Antes - Basel,
Evidenzbasierte Zahnmedizin – aktueller Stand

Von Februar 2001 bis Mai 2009 wurden in dieser Zeitschrift in einer zweimonatlichen Serie insgesamt 50 EbM-Splitter publiziert.1 Nach Einstellung der Reihe erreichten uns ? unerwartet – anhaltende Reaktionen, in denen uns Leser ihrer Enttäuschung Ausdruck gaben, dass es keine weiteren Folgen gibt. So haben wir uns nun entschlossen, ab diesem Jahr die Serie wieder aufleben zu lassen, allerdings mit drei statt wie vorher sechs Folgen pro Jahr. Beginnen möchten wir mit einer Art Bestandaufnahme zum Thema evidenzbasierte Zahnmedizin (EbZ). Dazu zwei Beobachtungen:

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