Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

Wissenschaftliche Mitteilungen (früher benannt als Stellungnahmen) sind Informationen der DGZMK, die dazu dienen sollen, diagnostische und therapeutische Entscheidungsprozesse in der täglichen Praxis auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen.

 

JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
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EDITORIAL
Ausgabe: 02/2009
Kann man der Wissenschaft trauen?

Wissenschaft ist eine wunderbare Sache, wenn man nicht davon leben muss“. Dieses Zitat von Albert Einstein ist weniger eine Reflektion auf die gegenwärtige Gehaltssituation an deutschen Universitätskliniken als vielmehr der Ausdruck eines gefühlten oder tatsächlichen Gegensatzes zwischen dem Wert wissenschaftlicher Erkenntnisse und den materiellen Erfordernissen des praktischen Lebens. Nicht selten wird dieser Zusammenhang aber auch in dem Sinn verstanden, dass die Wissenschaft nicht praxistauglich sei und das Befolgen wissenschaftlicher Maximen in der Praxis Existenz gefährdend sein kann. Dieses Unwohlsein wird besonders sichtbar, wenn es um die viel diskutierten wissenschaftlichen Standards in der Therapie geht oder – um ein anderes Reizwort zu bemühen – um Leitlinien. Je nach Fachgebiet reichen die persönlichen Ansichten hier von therapeutischer Absicherung über Bevormundung und Einengung bis zur Steilvorlage für Regressforderungen. In der Zahnmedizin sitzen Misstrauen und Ablehnung bisweilen sehr tief, und gegenseitiges Unverständnis kann wie jüngst zu hochemotionalen Auseinandersetzungen führen.

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Ausgabe: 01/2009
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Neuen Jahr möchten wir Sie seitens der Schriftleitung wieder auf einige Neuerungen unserer Zeitschrift hinweisen. Ab Januar 2009 wird die Schriftleitung der DZZ durch einen ,Redaktionsbeirat der DGZMK’ unterstützt, der den „Gesellschaftsteil“ durch Beiträge inhaltlich mitgestalten wird. Wir sind der Meinung, dass Sie dadurch zeitnah noch mehr wichtige Informationen aus der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, ihren Arbeitsgemeinschaften und -kreisen sowie den mit der DGZMK assoziierten deutschen Fachgesellschaften bekommen werden.

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Ausgabe: 03/2009
Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten Monaten konnte man staunender Zeuge eines Vorgangs werden, den selbst Insider kaum für möglich gehalten haben. Gemeint ist der mehr und mehr eskalierende Streit zwischen Hochschullehrern und Niedergelassenen.

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GASTEDITORIAL
Ausgabe: 10/2009
35 Jahre APW – praktizierte Gleichberechtigung von Praxis und Wissenschaft

Im Oktober 1973 kündigte der damalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Prof. Naujoks, im Rahmen der Hauptversammlung den teilnehmenden Mitgliedern den Aufbau einer Fortbildungsakademie an und beauftragte ein Gremium mit der Erstellung eines Konzeptes. Das Ziel, damit ein „qualifizierendes, kontinuierliches Fortbildungskonzept“ für Zahnärzte anzubieten, um den „aktuellen Wissensstand der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zu vermitteln“, klingt aus heutiger Sicht selbstverständlich und bescheiden.

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Ausgabe: 03/2009
Abformung – Quo vadis?

passgenaue Restaurationen, die sich ohne Korrekturen einsetzen lassen, sind der Wunsch eines jeden Zahnarztes. Nicht nur, weil passgenaue Restaurationen einen effizienten Praxisablauf ermöglichen, sondern auch, weil sie der Prophylaxe dienen. Letztendlich sind ästhetisch anspruchsvolle Arbeiten ohne exakte Passung undenkbar. Was bliebe vom ästhetischen Reiz einer Vollkeramikkrone, wenn sie wegen eines massiv abstehenden Kronenrandes von einer chronischen Gingivitis mit ihrer charakteristischen lividen Verfärbung umgeben wäre?

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Ausgabe: 09/2009
Bericht aus der neuen Welt: Spezialisierungs- und Masterstudiengänge in den USA

In Deutschland hat die postgraduale Fort- und Weiterbildung in der Zahnmedizin erst seit Beginn des Bologna-Prozesses richtig an Fahrt aufgenommen. In Nordamerika ist die Spezialisierung aber bereits seit langem ein fester Bestandteil der zahnmedizinischen Ausbildungskette. Die Diskussion über zahnmedizinische Spezialisierungs- und Masterstudiengänge und die Übertragbarkeit angloamerikanischer Systeme auf die Gegebenheiten in Deutschland hinterlässt beim Autor, der für dieses Editorial die nordamerikanische Sicht einnimmt, den Eindruck, dass die Strukturen, Ziele und Abschlüsse solcher Programme in den USA hierzulande möglicherweise nur wenig bekannt sind.

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Ausgabe: 06/2009
Die zahnärztliche Prothetik auf dem Weg zur Hightech-Disziplin?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die therapeutische Zielsetzung der zahnärztlichen Prothetik – die bestmögliche Nachahmung von verloren gegangenem Gewebe durch zahnärztliche Werkstoffe – ist eine Konstante. Die therapeutische Methodik hingegen unterliegt rasanten Veränderungen, die zunehmend auf Innovationen im CAD/CAM-basierten Hightech-Bereich zurück zu führen sind.

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Ausgabe: 07/2009
Ethik in der Zahnheilkunde – Ein blinder Fleck in der deutschen Zahnheilkunde

Unter dem Begriff „Dental Ethics“ werden die Themengebiete zusammengefasst, die sich mit ethischen Fragen in der Zahnheilkunde beschäftigen. Im angloamerikanischen Raum wird das Fachgebiet Dental Ethics seit vielen Jahren als integraler Bestandteil der bioethischen Forschung, der klinischen Tätigkeit und der zahnärztlichen Ausbildung begriffen. Hier ist – anders als in Deutschland – gerade in jüngster Zeit eine beeindruckende Vielfalt von Initiativen und Aktivitäten auszumachen [1, 4, 7, 10, 11, 13, 15, 19].

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Ausgabe: 05/2009
Forschungsschwerpunkte im Spiegel einer internationalen Fachzeitschrift

Die Zeitschrift „Community Dentistry and Oral Epidemiology” (Blackwell Publishers, Oxford/UK) gehört zweifellos in der internationalen Forschungsszene zu den hochangesehenen Publikationsplattformen auf den Gebieten von zahnmedizinischer Epidemiologie und Verhaltenswissenschaften. Der sogenannte „impact-factor” liegt zur Zeit bei 2.039 [1]. Die Zeitschrift veröffentlicht sowohl Originalstudien als auch methodologische Reports zu ausgewählten Fragestellungen zahnmedizinischer Risikofaktorenforschung, zu psychosozialen Fragestellungen der Zahnmedizin und zur Gesundheitssystemforschung (Dental Public Health).

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Ausgabe: 12/2009
Liebe Kollegin,
lieber Kollege,

mit Ablauf des Deutschen Zahnärztetages 2009 in München endete auch meine Zeit als Generalsekretär der DGZMK. Als Mann der Zahlen und Bilanzen durfte ich mich dort noch einmal über eine mit über 2300 Besuchern des wissenschaftlichen Kongresses sowie mehr als 250 teilnehmenden Studenten sehr erfolgreiche Veranstaltung freuen. Die DGZMK kann mit Fug und Recht als tragende Säule des Deutschen Zahnärztetages gelten. Und in ihrem Jubiläumsjahr steht sie glänzend da! Das dokumentiert auch die wissenschaftliche Aufbereitung der Vergangenheit, wie sie mit der aktualisierten Chronik, der neu erstellten Chronik für die ehemalige DDR sowie dem noch erscheinenden Handbuch der Fachgesellschaften ihren publizistischen Niederschlag findet.

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