Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

Wissenschaftliche Mitteilungen (früher benannt als Stellungnahmen) sind Informationen der DGZMK, die dazu dienen sollen, diagnostische und therapeutische Entscheidungsprozesse in der täglichen Praxis auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen.

 

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GASTEDITORIAL
Ausgabe: 07/2013
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

als Parodontologe mit über 30 Jahren Berufserfahrung blickt man eher gelassen auf die alle 2 Jahre auf der IDS in Köln mit großem werblichen Aufwand präsentierten Neuerungen, da sie häufig nur eine Verfeinerung und Optimierung bereits seit langem etablierter Therapiestrategien darstellen. So macht es beispielsweise für die Langzeitprognose eines Zahnes keinen relevanten Unterschied, ob auf der Wurzel aufgelagerter subgingivaler Zahnstein mittels eines hochmodernen Lasers oder nur mithilfe einer technologisch eher altbacken langweiligen Kürette entfernt wird.

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Ausgabe: 08/2013
Mundgesundheit und (Eigen)Verantwortung …

„Als Eigenverantwortung (auch Selbstverantwortung) bezeichnet man die Möglichkeit, die Fähigkeit, die Bereitschaft und die Pflicht, für das eigene Handeln, Reden und Unterlassen Verantwortung zu tragen. Das bedeutet, dass man für sich selbst sorgt und dass man für die eigenen Taten einsteht und die Konsequenzen dafür trägt .… “ (Wikipedia, 1. Januar 2013).

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Ausgabe: 09/2013
Herbst 2013: Geh zur Wahl – Erhalte Deinen Zahn!

Diese beiden Dinge fallen mir ein, wenn ich an den kommenden Herbst denke. Stichwort September: Gehen Sie wählen. Es ist wieder Wahlkampf. Nachdem ich jedoch in den 1970er Jahren aufgewachsen bin, kann ich den modernen Zeiten in Wahlvorbereitungshinsicht nicht mehr viel abgewinnen. Zu verwischt sind mittlerweile die Grenzen dessen, was in den Programmen der unterschiedlichen Parteien steht. Ich denke, es gibt bestimmt einige Passagen, die ich – isoliert betrachtet – gar nicht eindeutig einer politischen Richtung zuordnen könnte. Der erste Wahlkampf, an den ich mich richtig erinnern kann, war 1980. Was war da nicht alles geboten! Von „Stoppt Strauß“-Plakaten und Buttons über Eierwerfer bis zum Polizeieinsatz bei Wahlkundgebungen war alles dabei. Wie ist das heute vergleichsweise friedlich geworden – oder langweilig? Warum sollte man dann überhaupt noch wählen gehen? Stopp! Das ist überhaupt keine Lösung. Gerade für unseren Beruf ist die Wahl im September tatsächlich eine Wahl. Betrachtet man aktuelle Informationsveranstaltungen z.B. der Kammern und Berufsverbände zur Bürgerversicherung, so wird doch deutlich, dass für unseren Beruf in diesem Wahlkampf zwei recht konträre Richtungen vertreten werden. Mal Hand auf’s Herz: Kennen Sie die Rahmenbedingungen, Einzelheiten und Konsequenzen genau? Egal, wo Sie sich informieren, entscheidend scheint mir, dass man weiß, was man mit seinem Kreuzchen für eine Richtung vorgibt. Ich werde mich an dieser Stelle nicht pro oder contra Bürgerversicherung positionieren, es würde mir aber ehrlich gesagt „stinken“, wenn es anders käme als ich wollte und ich nach der Wahl sagen müsste „das habe ich nicht gewusst“.

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Ausgabe: 10/2013
Aktuelles aus der Prothetischen Zahnmedizin

Was gibt es Neues in der Prothetischen Zahnmedizin, wie entwickelt sich dieses Gebiet weiter? Einen kleinen Beitrag zur Beantwortung dieser Fragen soll dieses Schwerpunktheft liefern. Unser Fach ist komplex, breit und untrennbar mit medizinischen, technologischen und biomaterialkundlichen Aspekten verbunden. Man kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass das Tempo der Entwicklung auf dem dentaltechnologischen Sektor nie zuvor höher als jetzt war. Viele Kollegen befinden sich daher in einem fortwährenden Konflikt zwischen einem Hang zu Tradiertem und Bewährtem auf der einen Seite und aktuellen Erkenntnissen mit dem Reiz immer wieder neuer Möglichkeiten auf der anderen Seite. Die Wege aus diesem Konflikt sind sehr unterschiedlich. Praxisprofile und Behandlungskonzepte reichen von betont konservativ bis hoch innovativ. Das wird zu einem gewissen Grad auch sicher so bleiben und ist durchaus positiv zu sehen. Der mündige Patient wird sich letztlich die Praxis suchen, die am besten zu ihm und seinen Vorstellungen passt.

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Ausgabe: 11/2013
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

auf der letzten DGZMK-Versammlung in Frankfurt wurde mit überwältigender Mehrheit erstmalig für ganz Deutschland die Selbstständigkeit einer Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde beschlossen, die sich dann auf ihrer Frühjahrstagung in Greifswald im März diesen Jahres konstituierte. Gleichzeitig wurde das neue Kürzel „DGKiZ“ beschlossen, um im digitalen Zeitalter eine passende, freie Domäne zu erwerben (www.dgkiz.de).

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MITTEILUNGEN DER GESELLSCHAFT
Ausgabe: 01/2013
Erster transatlantischer Parodontologie-Workshop zu Wechselwirkungen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen in Spanien

Der spanische Ort La Granja, Segovia, war vom 11. bis 14. November der Schauplatz eines wegweisenden Wissenschaftlertreffens. Zum ersten Mal trafen sich Mitglieder der beiden wichtigsten parodontologischen Fachgesellschaften, European Federation of Periodontology (EFP) und American Academy of Periodontology (AAP), zu einem transatlantischen Workshop. Im Zentrum der wissenschaftlichen Debatte standen die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen parodontalen und systemischen Erkrankungen. Rund 90 weltweit führende Experten, darunter Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen, Prof. Dr. Peter Eickholz, Prof. Dr. Thomas Kocher und Prof. Dr. Jörg Meyle aus Deutschland, kamen zusammen, um den derzeitigen Wissensstand sowie die aktuelle Studienlage zu überprüfen und intensiv zu diskutieren. Ziel dieses Treffens war es, auf der Basis vorliegender Evidenz einen globalen, wissenschaftlichen Konsens zu erzielen und gemeinsame Empfehlungen und Leitlinien sowohl für Zahnärzte als auch die Ärzteschaft zu erarbeiten.

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Ausgabe: 01/2013
Dr. Gerhard Iglhaut: Forschung schafft Wissen – Wissen schafft Zukunft

Mit seinem Motto baut der neue Präsident auf drei erfolgreiche Jahre unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden, Kassel, auf. „Hier ist in erster Linie die Leitlinienarbeit zu nennen, die mein Vorgänger initiiert und mit 15 Fachgesellschaften und Verbänden sowie in Zusammenarbeit mit der DGZMK und der AWMF umgesetzt hat“, sagt Dr. Iglhaut. Damit habe Prof. Hendrik Terheyden die DGI international in der „Champions League der Implantologie“ fest etabliert.

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Ausgabe: 02/2013 F. Litten
Der Zahnarzt Einosuke Obata – Zahnmedizin im Spiegel japanischer Mangas

Einosuke Obata wurde am 10. August 1850 in eine Samuraifamilie in Nakatsu auf der japanischen Insel Kyûshû geboren. Durch verschiedene Empfehlungen begann er, bei Ärzten Medizin zu lernen. Ab 1872 studierte er Zahnmedizin bei dem Amerikaner William St. George Elliott in Yokohama. Im April 1875 beendete er seine Ausbildung bei Elliott und meldete sich für das Zulassungsverfahren an, das gerade für alle verpflichtend geworden war, die sich als Ärzte westlichen Stils in Japan niederlassen wollten.

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Ausgabe: 02/2013 M. Brakel - Düsseldorf
Verbesserung der Früherkennung bei Mundkrebs durch gezielte Aufklärung

Kiel. Eine regionale Präventionskampagne mit bundesweitem Modellcharakter: Um Tumore in der Mundhöhle früher zu erkennen und damit die Prognose und Lebensqualität Betroffener zu verbessern, startete im April letzten Jahres die Kampagne „Gemeinsam gegen Mundkrebs in Schleswig-Holstein“, unterstützt durch die Zahnärzte- und Ärzteschaft sowie die Apotheken aus Schleswig-Holstein und durch die Friede-Springer-Stiftung, das Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein und eine Reihe von Förderern aus dem wissenschaftlichen, öffentlichen und wirtschaftlichen Bereich.

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Ausgabe: 02/2013 M. Brakel - Düsseldorf
Kompaktes Wissen auf höchstem Niveau zu Restauration und Ästhetik

Eine interessante Themenbandbreite und renommierte Referenten: Das „Update Restaurative und Ästhetische Zahnheilkunde“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe APW-Select der Akademie Praxis und Wissenschaft bietet am Samstag, 16. März 2013 (9 bis ca. 17 Uhr), in der Frankfurter Goethe Universität (Campus Westend, Hauptgebäude EG) die wohl einmalige Gelegenheit, kompaktes Wissen auf höchstem Niveau aus unterschiedlichen Disziplinen einzufangen und für die weitere Arbeit zu verwenden. Was die Sache noch sympathischer machen dürfte: die Referent/inn/en sind noch relativ jung an Jahren, genießen wissenschaftlich aber alle bereits einen sehr guten Ruf.

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