Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

Wissenschaftliche Mitteilungen (früher benannt als Stellungnahmen) sind Informationen der DGZMK, die dazu dienen sollen, diagnostische und therapeutische Entscheidungsprozesse in der täglichen Praxis auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen.

 

GASTEDITORIAL
Ausgabe: 03/2016
Lassen Sie sich leiten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 01/2016
Was Sie 2016 erwartet

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 04/2016
Ohne Bilder geht es nicht

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ (Antoine de Saint-Exupery, der kleine Prinz). Auf die moderne Medizin und Zahnheilkunde ist dieses berühmte Zitat sicherlich nicht übertragbar, stellen doch visuelle Informationen einen immer wichtiger werdenden Anteil am Gesamtspektrum aller diagnostischen Verfahren dar. Der Überbegriff „bildgebende Verfahren“ oder, noch weiter vereinfacht, „Bildgebung“ umfasst all diejenigen Modalitäten, deren gemeinsame Eigenschaft eine visuelle Darstellung von Befunden sowie der anatomischen (und pathologischen) Situation in einem Patienten ist. Wenn also die Überschrift dieser Schwerpunktausgabe „Zahnärztliche Bildgebung“ lautet, so könnte man hierunter eine große Anzahl an Verfahren subsumieren. Etwa fluoreszenzbasierte Verfahren zur Kariesdiagnostik, zwei- und dreidimensionale fotografische Verfahren zur Abbildung des Patientenkopfes oder Teile der Mundhöhle oder auch sonografische Darstellungen etwa der Speicheldrüsen. Es ist insgesamt in der Medizin und auch Zahnmedizin ein Trend zu beobachten, mehr und mehr auf visuellen Darstellungen basierende, d.h. bildgebende diagnostische Methoden zu etablieren. Aus Platzgründen beschränken wir uns jedoch in dieser Ausgabe auf die „klassischeren“ abbildenden Verfahren, nämlich vorwiegend einige Röntgentechniken sowie die seit den 1980er Jahren etablierte Magnetresonanztomografie für die Kiefergelenksdarstellung. Diese Einschränkung stellt selbstverständlich keine Wertung im Sinne einer Priorisierung dar, sondern eher ein Tribut an die Einführung des Begriffes selbst, der sich im 20. Jahrhundert anfänglich hauptsächlich für die Röntgendiagnostik etabliert hat. Seit deren Einführung in der Zahnheilkunde im Januar des Jahres 1896 durch den deutschen Zahnarzt Otto Walkhoff haben sich neben der immer noch vielfach angewandten klassischen zweidimensionalen Projektionsradiografie (intraorale Tubusaufnahmen, Fernröntgenaufnahmen) vielfältige andere Techniken etabliert. Nicht zuletzt gilt dies natürlich insbesondere für dreidimensionale (3D) Techniken, ergo die (dentale) digitale Volumentomografie (DVT). 39% aller medizinischen Röntgenaufnahmen werden derzeit in Deutschland im Rahmen der Zahnheilkunde angefertigt [1]. Dies zeigt die Wichtigkeit der Röntgendiagnostik im zahnmedizinischen Arbeitsalltag. Die zahnmedizinische Indikation der Magnetresonanztomografie (MRT) hingegen, von der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie abgesehen, beschränkt sich trotz ihrer immer weiter zunehmenden, vielfältigen Anwendungen in der medizinischen Diagnostik, vorwiegend auf die Darstellung hauptsächlich der Weichgewebe der Kiefergelenksregion. In Anbetracht der Kosten und des notwendigen apparativen Aufwandes bleibt es abzuwarten, ob sich dieses teure Verfahren in der Zukunft in unserem Fachgebiet auch noch für weitere diagnostische Anwendungen etablieren kann.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 05/2016
Vielen Dank Euch allen!

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 06/2016
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Schätzungen zufolge werden pro Jahr eine Million enossaler Implantate eingesetzt. Was können wir unseren Patientinnen und Patienten angesichts dieser hohen Zahl implantatgetragener Rehabilitationen über die Erfolgsaussicht sagen? Nach Derks und Tomasi (2014) beträgt die Prävalenz auf der Patientenebene für die periimplantäre Mukositis 19 bis 65% und für Periimplantitis 1 bis 47%. Daraus ergibt sich eine gewichtete durchschnittliche Prävalenz für die periimplantäre Mukositis von 43% und für die Periimplantitis von 22%. Ein bakterieller Biofilm bestehend aus gram-negativen Anaerobiern gilt als primärer ätiologischer Faktor. Insofern scheint die periimplantäre Entzündung der Parodontitis zu ähneln.

» kompletten Artikel lesen