Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

Wissenschaftliche Mitteilungen (früher benannt als Stellungnahmen) sind Informationen der DGZMK, die dazu dienen sollen, diagnostische und therapeutische Entscheidungsprozesse in der täglichen Praxis auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen.

 

JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
SORTIEREN NACH: DATUM | TITEL

MITTEILUNGEN DER GESELLSCHAFT
Ausgabe: 01/2010
Arbeitskreis für Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde

Es ist erfreulich, am Ende des Jahres 2009 resümieren zu können, dass das Thema Psychologie und Psychosomatik und damit das Hauptanliegen unseres Arbeitskreises im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen, speziellen Ausbildungen, Jahrestagungen und wissenschaftlichen Projekten sich einer großen Nachfrage und Akzeptanz erfreut. Die Jahrestagung des Arbeitskreises fand in diesem Jahr, abweichend vom traditionellen Februartermin, im September statt. Gemeinsam mit der interdisziplinären Gesellschaft für psychosomatische Schmerztherapie wurde die Wechselwirkung zwischen Stress und Schmerz bei Gesichts- und Kopfschmerzen beleuchtet. Das Curriculum der Akademie Praxis und Wissenschaft „psychosomatische Grundkompetenz“ konnte 2009 zum vierten Mal durchgeführt werden, und auch 2010 wird wieder ein Kurs angeboten werden. 2010 wird im Rahmen der großen Gemeinschaftstagung der DGZMK in Frankfurt der Samstagvormittag gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und Therapie (DGFDT) gestaltet. Ein Highlight dieser Veranstaltung dürfte ein Vortrag von Prof. E. Ernst sein zum Thema „Alternative Methoden in Diagnostik und Therapie. Was ist belegt, was Phantasie?“ Prof. Ernst gilt als einer der renommiertesten Experten auf dem Gebiet der Alternativmedizin. Aus dieser gemeinsamen Programmgestaltung mit der DGFDT ist auch eine sehr enge Zusammenarbeit beider Gesellschaften entstanden, so dass die von der Bundeszahnärztekammer geforderten Vorschläge für eine Nachbesserung der Gebührenordnung im Sinne der psychosomatischen Grundversorgung gemeinsam formuliert und eingereicht wurden. Seit 2008 ist unsere Fachgesellschaft beteiligt an dem Prozess der Erstellung einer AWMF-Leitlinie zum Thema „somatoforme Störungen“.

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EDITORIAL
Ausgabe: 08/2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute heißen wir Sie herzlich willkommen in der zweiten und für dieses Jahr letzten Online-Ausgabe der DZZ.

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Ausgabe: 04/2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie Sie in der letzten DZZ-Ausgabe, Heft 3/2010 lesen konnten, bieten wir Ihnen als Neuheit an, sich als Mitglied der DGZMK oder als Abonnent der DZZ unter www.online-dzz.de kostenlos zu registrieren. Sie erhalten damit Zugang zum geschützten Bereich der DZZ, in dem Sie alle Inhalte der bisher erschienenen Ausgaben der Zeitschrift ab 2009 vorfinden. Suchen, stöbern, blättern Sie auf der Website in den Beiträgen und sehen Sie sich die Ausgaben auch als ePaper an.

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Ausgabe: 02/2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

diesmal erscheint das „traditionelle“ Editorial der Schriftleitung zum Neuen Jahr etwas ungewohnt erst in Heft 2 der DZZ, da der Präsident der DGZMK Sie im Januarheft über wichtige Aspekte der Gesellschaft und Ihrer Mitgliederzeitschrift informieren wollte.

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Ausgabe: 06/2010
Fokus Implantologie

Einer der Gründe für die Faszination, die von der Implantologie in den letzten beiden Jahrzehnten ausgegangen ist, dürfte ihre kontinuierliche Weiterentwicklung vom Hilfsmittel der Verankerung hoffnungslos schwimmender Totalprothesen zu einem nahezu universellen Element der kaufunktionellen Rehabilitation sein. Dabei hat sie sich durch die Integration zahlreicher Aspekte anderer Fachgebiete wie der Parodontologie oder der Kieferorthopädie nicht nur als Querschnittsfach in die Breite entwickelt, sondern sie ist auch durch die Entwicklung spezifischer Techniken zur Lösung implantatbezogener Probleme gewissermaßen in die Tiefe gewachsen. Das Spektrum der Maßnahmen und die technischen Hilfsmittel, die heute für einen implantologischen Eingriff zur Verfügung stehen, haben deshalb mittlerweile eine Vielfalt und Komplexität erreicht, die es schwer macht den Überblick zu behalten, wenn man sich nicht täglich damit auseinandersetzt.

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Ausgabe: 07/2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir heißen Sie herzlich willkommen in der ersten Online-Ausgabe der DZZ!

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GASTEDITORIAL
Ausgabe: 09/2010
Befund, Diagnose, Behandlungsfall – Zahnmedizin im Lernprozess

Gesundheitsrelevante Verfahren und Technologien werden zunehmend einer systematischen Bewertung durch staatliche Agenturen unterzogen. Hierbei wird nach einer wissenschaftlichen Absicherung der Indikationsstellung und nach der Definition eines Behandlungsfalles gefragt. Falldefinitionen basieren auf einer Diagnose, die ihrerseits auf der Interpretation der Befunde beruht. Traditionell neigt die Zahnmedizin aber dazu, Befunde mit Diagnosen gleichzusetzen und das zahnärztlich-praktische Handeln geradezu mechanistisch darauf aufzubauen. Diese Sichtweise verkennt den intellektuellen Bewertungsakt, der sich strukturell zwischen Befund und Diagnose schiebt und durch die Zuordnung von Befunden zu einem bekannten Krankheitsbild erst eine Diagnose und letztlich eine Falldefinition ermöglicht.

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Ausgabe: 04/2010
Warum sollten wir uns (ver-)ändern?

Die im Titel enthaltene Frage ist die typische Reaktion der meisten Menschen, wenn es darum geht, das Curriculum zu verändern. Geht man von der Herkunft des Wortes „Curriculum“ dem lateinischen Verb currere mit der Bedeutung „zu rennen“ aus, sollte es nicht überraschen, dass ein gutes Curriculum sich immerwährend verändern muss und seine Entwicklung niemals wirklich abgeschlossen sein kann.

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Ausgabe: 03/2010
Standards in der Ausbildung – The Down Under perspective

Standards in der Zahnmedizin sind heute nicht mehr wegzudenken, auch in der Ausbildung der zukünftigen Kollegen. In Deutschland wird der Standard in der Ausbildung durch die Approbationsordnung begründet, die gesetzlichen Charakter hat. Seit Jahrzehnten gewährleistet sie einen hohen Ausbildungsstandard in der Zahnmedizin und Medizin, indem für die universitäre Ausbildung klare Anforderungen und Ziele vorgeschrieben werden. Die Approbationsordnung wird derzeit auf mehreren Gebieten überarbeitet, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden. Deutschland kann sich glücklich schätzen eine solche Vorgabe zu haben, denn viele Länder verfügen nicht über vergleichbare gesetzliche Grundlagen oder (Ausbildungs-)Standards. Wie wird die Qualität der Ausbildung im Ausland gesichert und wer kontrolliert die „Qualität“ der Ausbildung? Anhand eigener Erfahrungen möchte ich Ihnen berichten, wie das Problem in Australien gelöst wird, denn seit mehr als einem Jahrzehnt ist es dem australischen Gesetzgeber und den Universitäten bekannt, dass es keinerlei Standards in der akademischen Ausbildung gibt, obwohl diese mehrfach von Experten gefordert wurden.

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Ausgabe: 10/2010
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den letzten 20 Jahren ist Prophylaxe zu einem festen Bestandteil zahnärztlichen Denkens und Handelns geworden. Ist also der viel zitierte sog. „Paradigmenwechsel“ von der restaurativen Zahnheilkunde hin zu einer präventiv orientierten Zahnheilkunde vollzogen? Leider ist dies noch nicht der Fall. „Prävention“ oder „Vorsorge“ wird vorwiegend mit Kariesprophylaxe – und dies vor allem bei Kindern und Jugendlichen – in Verbindung gebracht. Da präventive Leistungen bei Kindern und Jugendlichen zum großen Teil über die gesetzliche Krankenversicherung abgerechnet werden können, ist auch immer noch der Anteil der Zahnarztpraxen, die präventive Leistungen für Kinder und Jugendliche anbieten, am größten, nämlich 95% der Praxen mit Prävention im Leistungsspektrum. Die präventiven Bemühungen der Zahnärzte haben hier große Erfolge erzielt, wie die DMS-IV Studie eindrucksvoll gezeigt hat. Ausbaufähig bleibt jedoch die präventive Betreuung von Erwachsenen und Senioren.

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