Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

Wissenschaftliche Mitteilungen (früher benannt als Stellungnahmen) sind Informationen der DGZMK, die dazu dienen sollen, diagnostische und therapeutische Entscheidungsprozesse in der täglichen Praxis auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen.

 

JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
SORTIEREN NACH: DATUM | TITEL

LEITLINIE DER DGZMK
Ausgabe: 01/2017
Zahnimplantate bei Diabetes mellitus

Federführende Fachgesellschaften:

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 01/2017
Kompositrestaurationen im Seitenzahnbereich

Federführende Fachgesellschaften:

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 05/2017
Fissuren- und Grübchenversiegelung

Federführende Fachgesellschaften:

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 06/2017
Aktuelle Empfehlungen zur Kariesexkavation

Zusammenfassung: Die Kariesexkavation ist fester Bestandteil der restaurativen Versorgung kariöser Läsionen. Vor dem Hintergrund der Vitalerhaltung der Pulpa wird der Umgang mit pulpanahen Dentinläsionen seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Das therapeutische Spektrum umfasst dabei alle Aspekte vom weitgehenden Erhalt kariös veränderten Dentins bis zum vollständigen Exkavieren bis in das gesunde Dentin.

Die vorliegende wissenschaftliche Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) beschreibt den aktuellen Stand der Kariesexkavation als Teil der modernen Füllungstherapie. Basierend auf der Histologie der Karies und neueren pulpabiologischen Erkenntnissen, insbesondere der Interaktion pulpaler Gewebe mit Bakterien und zahnärztlichen Füllungsmaterialien, werden grundlegende Empfehlungen zur Kariesexkavation formuliert. Die Empfehlungen gelten für vitale Zähne der permanenten Dentition ohne klinische und radiologische Symptome einer irreversiblen Pulpitis oder einer apikalen Parodontitis.

Für die Langlebigkeit des restaurierten Zahnes, den dauerhaften Erhalt der Vitalität und den Langzeiterfolg der Restauration ist in der Peripherie der Kavität eine vollständige Entfernung bakteriell besiedelten und erweichten Dentins anzustreben, um eine möglichst dichte und mechanisch stabil verankerte Restauration sicher zu stellen. Dagegen sollte in pulpanahen Bereichen auf eine vollständige Entfernung sämtlichen kariös veränderten Dentins verzichtet werden, wenn dadurch eine Eröffnung der Pulpa oder eine zu starke Reduzierung der Restdentindicke vermieden werden kann.

» kompletten Artikel lesen