Gesellschaft

Hier finden Sie alle Hinweise zu den Fortbildungskursen, Mitteilungen der Gesellschaften, Diskussionen, Tagungskalender- und Berichte, thematisch und chronologisch sortiert.

Wissenschaftliche Mitteilungen (früher benannt als Stellungnahmen) sind Informationen der DGZMK, die dazu dienen sollen, diagnostische und therapeutische Entscheidungsprozesse in der täglichen Praxis auf ein wissenschaftliches Fundament zu stellen.

 

JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
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MITTEILUNGEN DER GESELLSCHAFT
Ausgabe: 05/2017 Düsseldorf - Markus Brakel
Neue APW-Curricula und Nutzung sozialer Medien

Eine Reihe von Neuerungen stehen bei der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) an. Der Vorsitzende der APW, Dr. Dr. Markus Tröltzsch, der sich die Aufgaben der APW-Leitung mit Dr. Markus Bechtold teilen wird, stellte auf der DGZMK-Vorstandssitzung in Dresden zunächst zwei neue Curricula vor, die ab 2018 angeboten werden sollen. Die Leitung des Curriculums CAD/CAM übernimmt dabei Prof. Dr. Petra Gierthmühlen (Uni Düsseldorf). Außerdem werden Dr. Marcus Striegel und Dr. Thomas Schwenk (beide Nürnberg) das Curriculum Sportzahnmedizin nach dem Vorbild des in den USA bereits etablierten Teamzahnarztes betreuen. Darüber hinaus soll ab 2018 eine Reihe von neuen Einzelkursen angeboten werden.

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Ausgabe: 05/2017 Düsseldorf - Markus Brakel
Aus der Vergangenheit Wissen für die Zukunft schöpfen

Der Blick auf die menschliche Vergangenheit bietet weit mehr, als die bloße Rekonstruktion unserer Entwicklungsgeschichte. Im Bereich von Medizin und Zahnmedizin erlaubt er vielmehr wertvolle Rückschlüsse, die in die Zukunft führen und neue Therapien oder Ansätze etwa im Bereich des Biomedical Engineering ermöglichen. „Die menschliche Natur und Kultur an der Schnittstelle zur Medizin – das ist mein Anliegen“, erläutert Dental-Anthropologe Prof. Dr. Kurt Werner Alt (69), Vorsitzender des 2011 gegründeten Arbeitskreises Ethno- und Paläozahnmedizin in der DGZMK. Und seine intensive Beschäftigung mit Relikten aus früheren Zeiten, das regelrechte Wühlen in der humanen Vergangenheit fördert unterschiedliche und innovative Erkenntnisse zu Tage, die man bei einem Anthropologen zunächst nicht erwarten sollte: „Wir arbeiten derzeit an tierischen Knochenersatzmaterialien für Chirurgie und Implantologie, beschäftigen uns mit der Osteoporose, forschen im Bereich der Prävention und würden uns freuen, im Bereich der Prothetik die Weichen für einen eventuellen Paradigmenwechsel einzuleiten“, beschreibt Prof. Alt einen Teil seiner vielfältigen Forschungsbereiche.

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Ausgabe: 05/2017 Düsseldorf - Markus Brakel
Einheitlicher englischer Name für die DGZMK

Auf Anregung des DGZMK-Präsidenten, Prof. Dr. Michael Walter (TH Dresden), wurde auf der Sommer-Vorstandssitzung der DGZMK in Dresden eine einheitliche englische Übersetzung für den Namen „Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ und des erklärenden Textes für deren Aufgaben vorgestellt und einstimmig angenommen. Die gültige Übersetzung des Namens und des Textes lautet wie folgt:

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Ausgabe: 05/2017 Düsseldorf - Markus Brakel
Was man vor dem Auslandseinsatz wissen sollte

Fernweh gepaart mit dem Wunsch, sich für eine gute Sache einzusetzen, bilden die ideale Basis für einen Auslandseinsatz bei Hilfsprojekten. Wie schon im Vorjahr stellen sich verschiedene Organisationen am Rande des Studententages zum Deutschen Zahnärztetag mit Informationsständen zu ihrer Arbeit vor.

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Ausgabe: 05/2017 Düsseldorf - Markus Brakel
Evaluation der Wissenschaftsförderung mit erfreulichen Ergebnissen

Im Bereich der akademischen Wissenschaftsförderung werden Projekte von der DGZMK mitbis zu15.000Euro unterstützt.Insgesamt stehen im Wissenschaftsfonds der DGZMK 70.000Euro pro Jahr zum Abruf bereit. Wie der Präsident elect, Prof. Dr. Roland Frankenberger (Uni Marburg), auf der jüngsten Vorstandssitzung in Dresden erläuterte, befinden sich aktuell sieben Anträge in der Begutachtungsphase.

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Ausgabe: 06/2017 Markus Brakel - Düsseldorf
Dental Ethics Award zum dritten Mal verliehen

Der vom Arbeitskreis Ethik der DGZMK in diesem Jahr zum dritten Mal verliehene Dental Ethics Award würdigt herausragende Arbeiten, die das Bewusstsein für ethische Konflikte und Probleme im Praxisalltag fördern und/oder den Kenntnisstand in diesem Bereich nachhaltig verbessern bzw. geeignete Lösungswege aufzeigen. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert. Im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages wurde er in diesem Jahr an das Autorenteam Prof. apl. Dr. med. dent. Ina Nitschke, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil. Dominik Groß und Dr. med. dent. Julia Kunze für ihre Publikation „Spezifische Bedarfe bei zahnärztlichen Patienten mit Demenz und ihre ethischen Implikationen“ verliehen. Erschienen ist diese Publikation im März 2017 im Themenheft „Dental Ethics – Ethik in der Zahnheilkunde“ in der Reihe „Ethik in der Medizin“ des Springer-Verlages.

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Ausgabe: 06/2017
Positive Entwicklung der Forschung in Deutschland weiter fortschreiben

Zwei glückliche Sieger und viele weitere Gewinner: In der interessanten Frankfurter Location „Westhafen Pier 1“ fand die diesjährige Siegerehrung zum 31.Dentsply Sirona Förderpreis statt, den das Unternehmen gemeinsam mit der DGZMK und der BZÄK veranstaltet. Nach der Vorstellung aller Teilnehmer und Ehrung der Sieger gestaltete sich der Abend als Abschluss des Kongresses zum Deutschen Zahnärztetag als reger Meinungsaustausch zwischen Lernenden und Lehrenden.

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Ausgabe: 06/2017 AG Keramik, - Manfred Kern - Schriftführung, info@ag-keramik.de; www.ag-keramik.de
Erhöhtes Risiko für Veneers auf exponiertem Dentin

Für die 17. Session des „Forschungspreises Vollkeramik“, aus- geschrieben von der AG Keramik, wurde der 1. Preis dem Autorenteam PD Dr. Sven Rinke, Universität Göttingen und Praxis in Hanau, sowie PD Dr. Dirk Ziebolz, Universität Leipzig, für die Arbeit „Klinische Bewährung extendierter keramischer Veneers nach einer Beobachtungszeit von 7Jahren“ zuerkannt.

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Ausgabe: 06/2017 Markus Brakel - Düsseldorf
Kongress zum Zahnärztetag hat sich als feste Größe etabliert

Das Wissen von morgen für die Praxis von heute – so könnte das übergreifende Motto für die wissenschaftlichen Kongresse zum Deutschen Zahnärztetag lauten. Und dass das dahinter liegende Konzept der Organisatoren von DGZMK, LZKH sowie Quintessenz Verlag stimmig ist und in die Zukunft weist, belegen die aktuellen Besucherzahlen. Der Kongress zum Deutschen Zahnärztetag 2017 konnte mit einem neuen Rekord von 3258 Kongressteilnehmern aufwarten. „Das sind die höchsten Besucherzahlen seit dem großen Gemeinschaftskongress der DGZMK-Fachgesellschaften 2010“, freut sich DGZMK-Präsident Prof. Dr. Michael Walter. „Wir sehen uns mit dem Konzept auf dem richtigen Weg und hoffen auch in Zukunft auf ähnlich erfolgreiche Tagungen.“ Der Kongress unter dem Thema „Praxisalltag und Wissenschaft im Dialog – Pflicht und Kür in der Patientenversorgung“hat offenbar den Nerv der Zahnärzteschaft getroffen. Prof. Walter: „Der Kongress hat sich inzwischen als feste Größe im zahnärztlichen Veranstaltungskalender eindrucksvoll etabliert.“

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Ausgabe: 06/2017 Markus Brakel - Düsseldorf
Mundgesundheit bei Flüchtlingen: Gezielte Prophylaxe kann vorhandene Präventionslücke schließenDGZMK liefert wissenschaftliche Bestandsaufnahme zur oralen Gesundheit bei Flüchtlingen

Die repräsentative Querschnittsstudie „Flüchtlinge in Deutschland – Mundgesundheit, Versorgungsbedarfe und deren Kosten“ hat eine orale Erkrankungslast ermittelt, die dem der deutschen Bevölkerung vor 30Jahren entspricht. Die Studie wurde auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der DGZMK mit der BZÄK und der KZBV anlässlich des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt vorgestellt (Abb. 2). „Vor allem bei Kindern und Jugendlichen haben wir einen erhöhten Kariesbefall gegenüber deutschen Gleichaltrigen festgestellt. Ebenso wie die hohen parodontalen Erkrankungsraten bei Erwachsenen ist dies auf einen Mangel an Prävention in den Herkunftsländern zurück zu führen“, fasst der Leiter des Forschungsprojekts, Prof. Dr. Christian Splieth (Uni Greifswald, Abb. 1), die wesentlichen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen. Insgesamt 544Flüchtlinge aller Altersgruppen wurden in der von DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde), BZÄK (Bundeszahnärztekammer) und KZBV (Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung), mit finanzieller Unterstützung der Wrigley Foundation, von Ende 2016 bis Mitte 2017 durchgeführten Studie erfasst. Die geschätzten Kosten des Behandlungsbedarfs für eine vollständige orale Rehabilitation aller zahnmedizinischen Fachbereiche beziffert die Studie im Mittel mit 178 bis 1759Euro pro Flüchtling – in Abhängigkeit von der Altersgruppe.

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