Praxis

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TOP-GESPRäCH
Ausgabe: 08/2009 S. Nemec
Mitarbeiterführung: gewissenhaft und persönlich

Nemec: Ein gutes Team ist essentiell, wenn eine Zahnarztpraxis rund laufen soll. Um eine Metapher zu verwenden: wie ein geöltes Uhrwerk. Sobald sich ein Sandkorn im Laufwerk befindet, gibt es Unregelmäßigkeiten, die entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen. Die Wahl einer neuen Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters für die Praxis muss also mit Sorgfalt getroffen werden. Dazu stehen dem Praxisinhaber verschiedene Instrumente zur Auswahl: das persönliche Gespräch des Bewerbers mit dem Praxisinhaber, weiteren Zahnärzten (in einer Mehrbehandlerpraxis) und Schlüsselmitarbeiterinnen, wenn möglich das Einholen von Referenzen, natürlich ein Probearbeiten in der Praxis und das Erstellen von Persönlichkeitsprofilen. Wir arbeiten nach der DISG-Methodik von persolog GmbH, einem weltweit etabliertem System zur Persönlichkeitsentwicklung, das von dem Psychologen William Marston und von John Geier, Professor für Verhaltenspsychologie, entwickelt wurde. Die Buchstaben DISG kürzen die vier Verhaltensstile dominant, initiativ, stetig und gewissenhaft ab. Anhand eines Fragebogens werden verschiedene Aspekte der Persönlichkeit des Bewerbers durchleuchtet und mit den Persönlichkeitsprofilen des Praxisteams verglichen. Schnell lässt sich erkennen, wie gut der Bewerber zum Team passt, wo mögliche Risiken stecken und wie man diesen am besten vorbeugt oder konstruktiv damit umgeht.

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Ausgabe: 05/2009 J. Becker
RKI-„Richtlinien“: die richtige Umsetzung bei der Instrumentenaufbereitung

Herr Prof. Becker, als erstes sollte die Wichtigkeit des Themas grundsätzlich geklärt werden: In Fragen der Praxishygiene erteilt das RKI Richtlinien, keine Vorschriften. Wie strikt hat sich der Zahnarzt daran zu halten?

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Ausgabe: 03/2009 B. Wöstmann
Die Abformung: Tipps zur Standardisierung

Herr Prof. Wöstmann, die Abformung ist das Bindeglied zwischen zahnärztlicher und zahntechnischer Arbeit. Wodurch zeichnet sich Ihrer Meinung nach eine gelungene Abformung ganz allgemein aus?

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Ausgabe: 02/2009 R.-J. Kohal
Implantate aus Zirkoniumdioxid: reif für die Praxis?

Herr Prof. Kohal, betrachten wir zuerst das Material, die Zirkoniumdioxidkeramik. Welche werkstofflichen Vorteile bringt der Werkstoff grundsätzlich für den Einsatz als Implantat mit sich?

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EBM-SPLITTER
Ausgabe: 05/2009 Freiburg - J. C. Türp - G. Antes - Basel,
Missverständnisse zur EbM(Teil 2)

Trotz zunehmender Kenntnisse über die Vorteile einer evidenzbasierten (Zahn-) Medizin (EbM/EbZ) halten sich falsche Vorstellungen zu diesem Thema hart-näckig – und zwar bei Niedergelassenen, Hochschulangehörigen und Fachjournalisten gleichermaßen. Typischen Missverständnissen zur EbM/EbZ widmeten wir bereits im August 2003 einen EbM-Splitter [16]. Seitdem sind immerhin 5½ Jahre vergangen, das ist die Dauer eines Zahnmedizinstudiums plus Examenssemester. Geändert hat sich in dieser Zeit in der Zahnmedizin fast nichts. Was wiederum den Verdacht nährt, dass Zahnärzte in der Tat zu wenig Fachliteratur lesen [15] oder aber weiterhin unbekümmert einer Mentalität nach dem Motto „In meinen Händen funktioniert’s – warum soll ich etwas ändern?“ frönen [17].

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Ausgabe: 02/2009 J. Lenz - Karlsruhe
Die Friktion – eine Fiktion?!

Ein Chimäre, die einer Prüfung nach evidenzbasierten Kriterien nicht standhält, geistert seit Jahrzehnten durch die deutschsprachige Zahnmedizin, insbesondere durch die zahnärztliche Prothetik: die Friktion. Sie muss, wann immer in der Teleskop- und Geschiebetechnik von Verankerungsprinzipien die Rede ist, als „Terminus technicus“ für die beim jeweiligen Verankerungsphänomen wirksame Kraft herhalten. Und dann werden ihr die wundersamsten Eigenschaften zugeschrieben1. Mal heißt es, dass man unter der Friktion „all jene Kräfte zusammenfasst, die der gleitenden Relativbewegung von teleskopierenden Elementen einen Widerstand entgegensetzen“, mal wird mit ihr die Gesamtheit aller möglichen Phänomene beschrieben, die eine „resultierende Haltewirkung von Geschieben“ bewirken. Besonders nebulös wird es, wenn bei der (zylindrischen) Teleskopkrone „die Größe der Haftkraft zwischen Primär- und Sekundärteil, auf die Dauer gesehen, von der Größe der in Friktion stehenden Fläche abhängen“ oder „aus der geometrischen Gestalt der Primärkrone resultieren“ soll, während es bei der Konuskrone „zu einer Verkeilung der Primärkrone in der Sekundärkrone und somit zu einer Haltewirkung kommen“ bzw. „neben der geringen Haftreibung auch noch eine Keilwirkung zwischen Innen- und Außenkrone entstehen“ soll. Andererseits soll „bei Teleskopen die Friktion mittels Gleitreibung zwischen Primär- und Sekundärkrone“ bzw. „durch eine sog. Übergangspassung zwischen Innen- und Außenteleskop hergestellt und die Haftung mittels Speichelflüssigkeit erreicht werden“. Neben „Haftung durch Reibung“ wird Friktion auch als „Gleitreibung parallelwandiger Flächen“ angesprochen. Zu allem Überfluss wird auch von „primärer und sekundärer Friktion“ gesprochen; neuerdings sogar von einer „satten Friktion“. In der Tat verwirrend!

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PRAXISLETTER
Ausgabe: 11/2009 Rostock - H. Lang
Behandlungsangst bei Zahnärzten? – Stress und emotionale Belastung des Behandlers

Der Beruf des Zahnarztes ist mit einer hohen Stressbelastung verbunden. In diesem Letter werden nicht die Belastungen und Ängste der Patienten beleuchtet, sondern der emotionale Stress für den Zahnarzt selbst; sowohl im allgemeinen Praxisablauf als auch im besonderen Fall des „schwierigen“ Patienten. Als Grundlage dient der kürzlich erschienene Artikel von Bodner „Stress management in the difficult patient encounter“ (Dent Clin North Am 52, 579 [2008]).

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Ausgabe: 11/2009 Darmstadt - W. Riegel - Regensburg und - M. Behr
Rheumatoide Arthritis

Welche Aufgaben hat der Zahnarztbei der Behandlung von Patienten mitrheumatoider Arthritis?

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Ausgabe: 07/2009 - Münster
Behandlung der apikalen Parodontitis – ein- oder mehrzeitig!

Penesis VA, Fitzgerald PI, Fayad MI, Wenckus CS, BeGole EA, Johnson BR. Outcome of one-visit endodontic treatment of necrotic teeth with apical periodontitis: a randomized controlled trial with one-year evaluation. J Endod 34, 251–257 (2008)

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Ausgabe: 07/2009 Rostock - H. Lang - A. Cze
Behandlungsangst bei Kindern

Kinder sind bei Zahnarztbesuchen emotional stark belastet. Es ergibt sich ein mehr oder minder stark ausgeprägtes Erscheinungsbild von Zahnbehandlungsängsten, die fälschlicherweise immer wieder mit der Zahnarztangst gleichgesetzt werden. Bisher gibt es kein zuverlässiges Messinstrument, welches den qualitativen und quantitativen Einfluss von Atmosphäre und Zahnarztverhalten auf die Kooperationsbereitschaft des kindlichen Patienten misst. Es existieren aber eine ganze Reihe verschiedener Techniken, um Kinder zu einer Kooperation zu bewegen und einige sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

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