Praxis

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BUCHBESPRECHUNG
Ausgabe: 11/2009 Köln - K.-R. Stratmann
DIN-Taschenbuch 226
Qualitätsmanagement QM-Systeme und -Verfahren

Das DIN-Taschenbuch QM- Systeme und -Verfahren ist bereits in der 6. Auflage erschienen. Es ist auch als E-Book erhältlich.

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Ausgabe: 10/2009 Hannover - A.-K. Lührs
Adhäsivtechnik in der ästhetischen Zahnheilkunde – Multimediale Didaktik

Adhäsivtechnik ist ein Teilgebiet der modernen Zahnheilkunde, das im Fokus des Interesses steht, was mit Sicherheit die Vielzahl an Literatur auf diesem Gebiet zeigt. Das vorliegende Buch, erschienen im Quintessenz Verlag und im oberen Preissegment angesetzt (420 Seiten, 168 Euro mit multimedialer DVD) verknüpft diese umfangreich einzusetzende Technik mit der „ästhetischen Zahnheilkunde“ (ob diese Titelwahl glücklich ist, bleibt dahingestellt) und weckt so beim Leser schon im Vorfeld gewisse Erwartungen bezüglich des Inhaltes.

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Ausgabe: 10/2009 Heidelberg - H. J. Staehle
Akupunktur in der Zahnarztpraxis

Es besteht Bedarf, dem praktisch tätigen Zahnarzt ein Buch an die Hand zu geben, das ihm den Kenntnisstand zur Akupunktur anhand der aktuell verfügbaren Evidenz vermittelt. In der Zwischenzeit existieren etliche aussagekräftige Studien, die sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Akupunktur für zahnärztliche Zwecke auseinandersetzen. Konkrete Informationen darüber vermisst man aber bedauerlicherweise auch in der 2. Auflage des Buches von Gerhard Hieber, das sich vornehmlich mit Mund- und Ohrakupunktur beschäftigt.

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Ausgabe: 10/2009 Basel - J. C. Türp
Wörterbuch überflüssiger Anglizismen. 8. Auflage

Ungelenkes Pseudo-Englisch ist stetig auf dem Vormarsch, auch in der akademischen Welt: Am 25. Juni 2009 erschien in der ZEIT („diese Bravo für Abiturienten“, so der Kabarettist Volker Pispers) eine Ausschreibung der „Faculty for (sic) Mathemathics, Informatics and Natural Sciences“ der Universität Hamburg für eine auf fünf Jahre befristete Stelle, in der das Interesse an der Bewerbung von Frauen wie folgt bekundet wurde: „They aim is of increasing the representation of women among their staff and therefore explicitly encourage applications from female scientists.“ Ein Satz zum Fremdschämen – und zugleich ein Lehrfall: wenn man nur ein wenig an der ach so kosmopolitischen (d)englischen Oberfläche kratzt, kommt meist alles andere als Glanz hervor. Dem Rezensenten im Langzeitgedächtnis verhaften geblieben ist eine Begebenheit mit einer an der Universität Basel angestellten deutschen Kollegin (nein, keine Zahnärztin), deren eloquente Sätze immer von auffällig vielen englischen Wörtern durchsetzt sind, so dass man den Eindruck gewinnt, die Dame habe viele Jahre in einem englischsprachigen Land gelebt. Mit der suggerierten Weltläufigkeit war es aber schlagartig vorbei, als es darum ging, eine gemeinsame Publikation auf Englisch zu verfassen. „Wer soll das schreiben?“, fragte sie mit einigermaßen entsetztem Gesichtsausdruck. „Nun, ich dachte, Du.“ „Ich???“, entgegnete sie sichtlich verschreckt, „nein, das kann ich nicht“.

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Ausgabe: 10/2009 Greifswald - Ch. H. Splieth
Zahnmedizinische Versorgung in Deutschland
Mundgesundheit und Versorgungsqualität – eine kritische Bestandsaufnahme

Das Buch „Zahnmedizinische Versorgung in Deutschland“ ist das erste, das sehr präzise und interessant die Mundgesundheit und Versorgungsqualität in der Zahnmedizin aufbereitet und analysiert. Dabei wird nicht die gelegentlich übliche Diskreditierung der Zahnärzteschaft vorgenommen, obwohl der Untertitel eine kritische Bestandsaufnahme ankündigt.

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Ausgabe: 10/2009 Jens C. Türp - Basel
Nie wieder „verlorener Biss“. Eine systematische Arbeitsanleitung

Wer kennt aus seiner Studienzeit nicht folgende (und ohne genaue Erläuterungen vollkommen sinnlose) Übung: Es werden (in der Regel bei einem Kommilitonen) Abformungen des Ober- und Unterkiefers gemacht und Gipsmodelle hergestellt. Dann wird mit Hilfe eines Gesichtsbogens das Oberkiefermodell einartikuliert, gefolgt vom Unterkiefermodell. Solange bei letzterem Schritt die maximale Interkuspidation beider Kiefer als Bezugspunkt gewählt wird, besteht keine (didaktische) Gefahr. Meist aber wird – mit welcher Technik auch immer – eine horizontale Kieferrelationsbestimmung (also eine „Bissnahme“) zur Festlegung der „zentrischen“ Kondylenposition (= „zentrischen Relation“) durchgeführt. Wo genau die Kieferköpfchen dabei zu liegen kommen, kann zwar niemand sagen (es sei denn, es werden – Gott bewahre! – Tomogramme der Kiefergelenke angefertigt), aber meist ist dies der geeignete Zeitpunkt, an dem der frisch approbierte „Kursassi“ Kenntnisse demonstrieren und die berühmte Standarddefinition aufsagen darf („... befinden sich in einer nicht-seitenverschobe-nen ...“ – Sie wissen schon). Das Übel nimmt seinen Lauf, wenn das Unterkiefermodell auf der Grundlage des hergestellten „zentrischen“ Registrats in den Artikulator eingegipst wird. Bei dem überwiegenden Teil der Studierenden zeigt sich nämlich – welch Wunder! –, dass diese Unterkieferlage nicht der Unterkieferposition bei maximalem Vielpunktkontakt entspricht. Stattdessen sind – „Ist das schlimm?“ – okklusale Vorkontakte vorhanden. Das sei zwar nicht ideal, so lernten auch wir in unserer Freiburger Studienzeit in den 1980er Jahren, aber die Kondylen, so wurde „beruhigend“ angefügt, befänden sich nun in einer für die Herstellung von zahnärztlichen Rekonstruktionen wünschenswerten Position. Dass das Ganze nur eine Übung ist, um zu zeigen, dass einerseits der Unterkiefer Spiel nach dorsal hat, wo er eine einigermaßen reproduzierbare Lage einnehmen kann, was bei der Neuanfertigung von Zahnersatz nach Verlust der Seitenzahnabstützung von Vorteil ist, und dass andererseits die bei retraler Unterkieferlage auftretenden Frühkontakte (und das von ihnen ausgehende so genannte „Gleiten in die Zentrik“, also das zahngeführte Rutschen des Unterkiefers nach anterior in die maximale Interkuspidation) physiologische Normalitäten sind, wird meist verschwiegen. Ganze Studentengenerationen sind mit diesem Halbwissen allein gelassen worden, und so werden bis heute Patienten-Unterkiefer selbst dann nach hinten manipuliert, wenn man dies tunlichst unterlassen sollte.

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Ausgabe: 10/2009 Hannover - M. Eisenburger
Individuelle Riegel:
Schwenkriegel, Drehriegel, Schubriegel
Kompendium der dentalen Frästechnik (Band 4)

In seinem Buch mit dem Titel „Individuelle Riegel: Schwenkriegel, Drehriegel, Schubriegel“ geht der Zahntechnikermeister Stefan Schunke ausführlich auf die zahntechnische Herstellung der genannten Riegeltypen ein. Dieses Buch ist im Quintessenz Verlag als Band 4 des Kompendiums der dentalen Frästechnik erschienen. In den Bänden 1 bis 3 beschäftigt sich der Autor mit den Themen der Frästechnik und der Herstellung von Doppelkronen und Geschieben. Die Zielgruppe des Buches sind qualifizierte Zahntechniker, die sich mit der Verarbeitung von Riegeln beschäftigen oder sich auf die Meisterprüfung vorbereiten.

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Ausgabe: 09/2009 Hamburg - P. Pohlenz
Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie

Einige der häufigsten Eingriffe im Bereich der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie werden in dem Buch von Minde/Schamsawary beschrieben. Die Auswahl der gängigsten Operationen ist den Autoren sehr gut gelungen. Das Konzept einer kurzen prägnanten Operationslehre ist angesichts der komplexen Anatomie im Kopf-Hals-Bereich ein guter Ansatz, gerade Anfängern bei Operationen eine Hilfestellung zu gewähren. Das Buch gibt in diesem Zusammenhang einen guten Überblick. Die Bebilderung ist sehr anschaulich.

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Ausgabe: 09/2009 Heidelberg - H. J. Staehle
Ästhetische Zahnmedizin. Farbatlanten der Zahnmedizin

Josef Schmidseder präsentiert mit zwölf weiteren Autoren in seinem reich bebilderten Werk, was er unter ästhetischer Zahnmedizin versteht. Nach drei einführenden Kapiteln (Ein neues Zeitalter hat begonnen, Schönheit – was ist das?, Grundlagen der ästhetischen Zahnmedizin) geht es um Farbe und Farbbestimmung, dentale Fotografie, Bleichen, Komposite, Bonding, direkte Front- und Seitenzahnfüllungen, moderne Vollkeramiken, Veneers, Keramik-inlays, Vollkeramikkronen und -brücken, CAD/CAM, ästhetische Parodontalchirurgie, Ästhetik in der Implantologie, Kieferorthopädie und Ästhetik sowie ästhetische Gesichtschirurgie. Darauf aufbauend endet das Buch mit einem Kapitel über Marketing in der Zahnarztpraxis und einem Epilog.

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Ausgabe: 08/2009 Rostock - P. Ottl,
Funktionsstörungen erkennen und behandeln

Mittlerweile in der zweiten, überarbeiteten und erweiterten Auflage ist das kompakte Buch von Zahnarzt Siegfried Leder erschienen, der in eigener Praxis niedergelassen ist. Das Werk, dem in der aktuellen Fassung eine CD-ROM mit Frage- bzw. Befundbögen beigelegt ist, befasst sich mit der Thematik CMD-Diagnostik und -Therapie.

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