Praxis

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 08/2010
Über ein rechnergestütztes Zahnmodell und die entwicklungsbiologischen Ursprünge morphologischer Unterschiede

Die Autoren dieser Studie beschäftigen sich mit der Simulation von Zusammenhängen zwischen Genotyp und Phänotyp sowie deren entwicklungsbiologischen Hintergründen. Sie stellen fest, dass sich zur Untersuchung von mikroevolutionären Vorgängen die Höcker von Säugetierzähnen anbieten, da bei diesen vergleichsweise gute empirische Kenntnisse über die Auswirkungen von genetischen und zellulären Parametern auf die Höckergestaltung vorliegen. So zeigt die Dentition bei Ringelrobben (

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Ausgabe: 09/2010 Frankfurt am Main - Katrin Nickles
Regenerative Therapie von Knochendefekten mit Schmelz-Matrix-Protein und autologem Knochen

Es gibt wenige Studien zu regenerativer Therapie unter Anwendung von SMP kombiniert mit Eigenknochen. Daher war das Ziel dieser Studie, die Ergebnisse nach regenerativer Therapie mit SMP alleine mit SMP + autologen Knochen zu vergleichen.

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Ausgabe: 04/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Art und Häufigkeit von Bisphosphonat-assoziierten Kiefer-Osteonekrosen bei Implantatpatienten: Eine südaustralische Fallserie

In Australien werden ca. 5 % der Bevölkerung mit Bisphosphonaten behandelt. Die Häufigkeit von Kie-ferosteonekrosen nach Extraktionen liegt bei diesen Patienten je nach Literaturstelle zwischen 1 von 1.130 und 1 von 296 Patienten. Dabei wird eine Bisphosphonat-assoziierte Osteonekrose der Kiefer definiert als ein Kieferbereich, an dem der Knochen unter Bisphosphonat-Therapie über einen Zeitraum von mehr als 8 Wochen freiliegt.

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Ausgabe: 10/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Nebenwirkungen von Stabilisierungsschienen: drei Fallberichte und Literaturübersicht

Stabilisierungsschienen werden häufig bei der Therapie von kraniomandibulärer Dysfunktion (= CMD), insbesondere auch von Bruxismus eingesetzt. Über den eigentlichen Wirkmechanismus dieser Schienen ist aber nur relativ wenig bekannt. So wird beispielsweise in der Fachliteratur immer noch diskutiert, ob sie eine größere therapeutische Wirkung haben als Placebos. Trotzdem wird ihr Einsatz beispielsweise von der European Academy of Craniomandibular Disorders (= EACD) ausdrücklich für die Behandlung von CMD und orofaziale Schmerzen empfohlen.

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Ausgabe: 02/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Der Einfluss der Mangelernährung auf den Zahnschmelz „großer Primaten“

Natürlicherweise ist der Jahresrhythmus von Primaten wechselnd geprägt von Zeiten des Überflusses und Zeiten des Mangels. Wenn möglich, konsumieren die „großen Affen“ reife, weiche Früchte. In Notzeiten allerdings verzehren Primaten gezwungenermaßen Nahrungsmittel wie Fleisch, unreife Früchte, harte Nüsse, Rinde und Samen, die sie sonst meist verschmähen würden. Teilweise mussten in Laborversuchen Belastungen von über 2000 N aufgebracht werden, um diese Nahrungsmittel zu zerkleinern. Die mechanischen Anforderungen an die Nahrungszerkleinerung in Mangelzeiten unterscheiden sich somit deutlich von der des restlichen Jahres.

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Ausgabe: 02/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Xerostomie und chronische orale Komplikationen bei Patienten nach hämatopoetischen Stammzelltransplantationen

Zunehmend mehr Patienten mit malignen und nicht-malignen Erkrankungen werden mit hämatopoetischen Stammzellen therapiert. Es ist bekannt, dass die Behandelten in der ersten Phase sofort nach der Transplantation massive orale Veränderungen aufweisen. Ziel dieser Untersuchung war es festzustellen, ob es zu einer Chronifizierung dieser Probleme kommen kann.

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Ausgabe: 01/2010 P. Eickholz - Frankfurt am Main
Nach nicht-chirurgischer Parodontitistherapie sind sogenannte hoffnungslose Zähne kein Risiko für ihre Nachbarzähne

Parodontal schwer erkrankte Zähne werden oft als „hoffnungslos“ eingestuft und ihre Extraktionen empfohlen, wobei die Kriterien hierfür oft unklar bleiben. Jedoch gibt es Fälle, in denen der Patient das Belassen der betroffenen Zähne vorzieht. Nach chirurgischer Therapie chronischer Parodontitis hat dieses Belassen „hoffnungsloser“ Zähne keine Auswirkungen auf das Parodont der Nachbarzähne. Ohne Therapie allerdings lassen sich negative Effekte beobachten. Bisher war unbekannt, was das Belassen von „hoffnungslosen“ Zähnen nach nicht-chirurgischer Parodontitistherapie mit sich anschließender unterstützender Parodontitistherapie (UPT) für Auswirkungen hat. Die vorliegende Studie hatte einerseits das Ziel die Risikofaktoren zu identifizieren, die zum Verlust von „hoffnungslosen“ Zähnen beitragen und andererseits sollte eine Bewertung dieser Zähne und ihrer Nachbarzähne vorgenommen werden.

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Ausgabe: 01/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Syndecan-4 reguliert die ADAMTS-5-Aktivierung und die Knorpeldestruktion bei Osteoarthrose

Im Gegensatz zu früheren Annahmen weiß man heute, dass die Volkskrankheit Arthrose keinesfalls nur Folge von Überlastung oder Abnutzung im Alter ist. Man geht davon aus, dass bei der Entstehung einer Osteoarthrose in einem frühen Krankheitsstadium eine unkontrollierte Produktion von proteolytischen Enzymen stattfindet, die zunächst eine fortschreitende Destruktion des artikulären Knorpels verursachen. Zu diesen Enzymen zählen auch Matrix-Metalloproteinasen und Aggrecanasen z. B. ADAMTS-4 und ADAMTS-5. Der Mechanismus der ADAMTS-5-Aktivierung war bisher noch weitgehend unklar, doch wird vermutet, dass Syndecane, insbesondere Syndecan-4, bei diesem Prozess eine Rolle spielen. Das Heparansulfat-Proteoglykan Syndecan-4 ist ein Oberflächenmolekül artikulärer Chondrozyten.

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Ausgabe: 01/2010 Frankfurt am Main - P. Eickholz,
Antiinfektiöse Parodontitistherapie senkt das Risiko einer Frühgeburt auch bei Europäerinnen

Untersuchungen der letzten Jahre deuten darauf hin, dass eine unbehandelte Parodontitis insbesondere bei Frauen afrikanischer Herkunft bzw. mit niedrigem sozioökonomischem Status ein Risikofaktor für eine Frühgeburt sein kann und demzufolge frühzeitig behandelt werden sollte. Dieser Zusammenhang konnte bei Europäerinnen noch nicht eindeutig gezeigt werden. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es deshalb, den Effekt antiinfektiöser Therapie bei beginnender lokalisierter chronischer Parodontitis auf das Risiko einer Frühgeburt bei schwangeren Patientinnen europäischer Herkunft mit drohender Frühgeburt aufzuzeigen.

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Ausgabe: 11/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Betreuung von Patienten mit kraniomandibulären Dysfunktionen – eine neue Leitlinie der American Association for Dental Research

Der Autor des Beitrags, Charles S. Greene, ist Kieferorthopäde an der University of Illinois in Chicago. Er war Chairman der Neuroscience Group der American Dental Association for Dental Research (= AADR).

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