Praxis

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 11/2010
Abgesichertes Wissen zur Assoziation der Parodontitis mit Schwangerschaftskomplikationen

Die Frage nach einem möglichen Zusammenhang von Parodontitis und Schwangerschaftskomplikationen wie niedriges Geburtsgewicht, Frühgeburt oder Gestose wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Die klinischen Entscheidungen zur Therapie der Parodontitis benötigen eine robuste Evidenzbasis. Es soll verlässlich beantwortet werden, ob die Parodontitisbehandlung während der Schwangerschaft eine nützliche Maßnahme zur Senkung der Zahl von Frühgeburten ist, und wie hoch der klinische Effekt anzusetzen ist. Die Subsummierung der Schwangerschaftskomplikationen Frühgeburt, niedriges Geburtsgewicht und Gestose unter den klinischen Sammelbegriff „Frühgeburt“ ist klinisch vertretbar, da immer Neugeborene resultieren, die eine erhöhte Morbidität und Mortalität aufweisen und einen höheren Pflegeaufwand und Kosteneinsatz erfordern.

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Ausgabe: 12/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Wachstumshemmung oraler Mutans-Streptokokken und Candida durch kommerzielle probiotische Laktobazillen – eine In-vitro-Studie

Als Begründer der so genannten „probiotischen Medizin“ gilt Iljja Metschnikoff (* Charkow 1845 – 1916 † Paris). Metschnikoff war Schüler von Louis Pasteur und erhielt 1908 gemeinsam mit Paul Ehrlich den Nobelpreis für Physiologie und Medizin „… als Anerkennung seiner Arbeit auf dem Gebiet der Immunität“. Er stellte die Hypothese auf, dass es die Gesundheit positiv beeinflussen könnte, wenn „nützliche“ Bakterienstämme, insbesondere Milchsäurebakterien, „schädliche“ Miroorganismen im Körper verdrängen würden. Obwohl diese angeblich gesundheitsfördernden Eigenschaften der so genannten probiotischen Stämme bisher nur unzureichend nachgewiesen sind, werden probiotische Bakterien verschiedensten kommerziellen Produkten zugefügt. Diese Bakterien sollen angeblich nicht nur im Darm wirken, sondern auch eine Rolle bei der Aufrechterhaltung der oralen Gesundheit spielen, die Bildung von Mundgeruch verhindern und unter Umständen auch eine kariesprotektive Wirkung haben.

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Ausgabe: 05/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Wechselwirkungen zwischen Psyche und allgemeinmedizinischen Erkrankungen
bei Patienten mit kraniomandibulären Dysfunktionen

Patienten mit orofazialen Schmerzen leiden häufiger unter psychischen Belastungen, Ängsten und Stimmungsschwankungen als gesunde Personen, insbesondere, wenn ihre Schmerzen muskuläre Ursachen haben. Deshalb ist es ein aktuelles Forschungsziel, die Faktoren, die die psychischen Gesundheit der Patienten mit kraniomandibulären Dysfunktionen (= CMD) beeinträchtigen, besser kennen zu lernen.

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Ausgabe: 06/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Work flow bei der Anwendung digitaler intraoraler Röntgentechniken:
Ein systematischer Überblick

Intraorale Röntgenaufnahmen sind nach wie vor die häufigsten bildgebenden Verfahren in der zahnärztlichen Praxis. Zurzeit lösen bei diesen Aufnahmen weltweit die digitalen Techniken die konventionellen ab, da man sich von der Umstellung auf digitales Röntgen viele Vorteile verspricht. Die Autorinnen setzen sich in ihrem Artikel systematisch und kritisch mit der Fachliteratur zu diesem Thema auseinander. Dabei beschäftigen sie sich beispielsweise mit folgenden Aspekten:

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Ausgabe: 07/2010 H. Tschernitschek - Hannover
Entwicklungen bei der zahnärztlichen Behandlung in den Jahren von 1992 bis 2007

Der Autor überprüfte zahnmedizinische Versicherungsansprüche in den USA, um herauszufinden inwieweit es in den letzten Jahrzehnten Veränderungen bei den zahnärztlichen Therapien gab. Um die jährliche Pro-Kopf-Inanspruchnahme zahnärztlicher Leistungen festzustellen, benutzte er die bei der Delta Dental Versicherung in Michigan, Ohio und Indiana angemeldeten Versicherungsansprüche für die unterschiedlichen Therapieformen. Die jährliche Zahl von Versicherungsansprüchen schwankte dabei zwischen 1,25 Millionen 1992 und 1,84 Millionen 2007. Diese Versicherungsansprüche teilte der Autor durch die Zahl der behandelten Patienten, die er wiederum entsprechend ihres Geburtsdatums in Altersgruppen einteilte.

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BUCHBESPRECHUNG
Ausgabe: 08/2010
Mini-Finder Paragraphen

Dass es für moderne Therapien – sowohl in GOZ und GOÄ als auch in der gesetzlichen Krankenversicherung – häufig keine Gebührennummern gibt, verkompliziert die zahnärztlichen Verwaltungsabläufe in zunehmendem Maße. Wichtig für die Berechnung vieler Behandlungen ist die genaue Kenntnis der Paragraphen der GOZ, einiger für Zahnärzte wichtigen Paragraphen der GOÄ und der Regelungen der gesetzlichen Krankenversicherung im SGB V. Nur so können zahnärztliche Honorarvereinbarungen und Rechnungen den Formvorschriften gemäß geschrieben und so nachträgliche Diskussionen, Honorarverluste oder juristische Auseinandersetzungen vermieden werden.

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Ausgabe: 09/2010 Bonn - G. Wahl
Spezielle Pathologie für Zahnmediziner

Mit dem vorliegenden Werk haben sich ein Pathologe und ein erfahrener oralchirurgischer Hochschullehrer das Ziel gesetzt, ein Lehrbuch für Studenten zu schaffen, um in der Konstellation von Darstellungen klinischer Bilder, bildgebender Verfahren und histopathologischer Bilder oral-pathologische Veränderungen deutlicher und schneller erfassbar darzustellen. Damit soll nicht nur der besondere Wert der Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachgebieten Oralchirurgie und Pathologie in ihrer Bedeutung betont werden, sondern insbesondere noch wenig erfahrenen Studenten das Erkennen von Krankheiten erleichtert und Zusammenhänge deutlicher gemacht werden.

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Ausgabe: 09/2010 Jens C. Türp - Basel
Single Subject Designs in Biomedicine

Wer kann schon die Gesamtheit aller Neuerscheinungen, die unser Fachgebiet betreffen, überschauen? Vor allem dann, wenn es sich nicht unmittelbar um zahnmedizinische Werke handelt? Eben! Daher kommt es bisweilen vor, dass man ein wichtiges Buch übersieht – aber dann doch noch rechtzeitig darauf stößt, um es einer größeren Leserschaft vorzustellen. Diese Rezension handelt von einem solchen Fall.

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Ausgabe: 09/2010 Gießen - Sabine Ruf
Formularmanager KFO (mit Update-Service)

Beim Formularmanager handelt es sich um eine windowsbasierte Formularsammlung mit über 180 Standardvorlagen aus den Bereichen Patientenaufklärung und Beratung, Briefvorlagen für Schreiben an Patienten, Ärzte und Krankenkassen (GKV und PKV), standardisierte Vorlagen für die kieferorthopädische Diagnostik (klinischer Befund, Röntgenbefund, Modellanalyse, Diagnose und Therapieplanung), Checklisten und Leitfäden zu den Themen Praxisorganisation und Personalwesen, Informationen und Vereinbarungen zur Leistungsabrechnung, Protokolle und Listen zur Einhaltung der Hygiene-Richtlinien, professionelle Verfahrensanweisungen und Regelungen für die Installation bzw. Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems.

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Ausgabe: 03/2010 Basel - J. C. Türp
Mechanisms and Management of Pain for the Physical Therapist

Die Physiotherapie hat im vergangenen Jahrzehnt in der Zahnmedizin, insbesondere im Bereich der Funktionsstörungen des stomatognathen Systems, zunehmende Anerkennung gefunden. So wurde bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) 2008 in Bad Homburg erstmals ein halbtägiges Physiotherapie-Forum eingerichtet, das bei Physiotherapeuten und Zahnärzten auf ebenso gute Resonanz stieß wie der 2. Crafta-Kongress Anfang Oktober 2009 in Nürnberg.

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