Praxis

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 02/2011 H. Tschernitschek - Hannover
Neue Entwicklungen bei der zahnmedizinischen 3-D Bildgebung mit DVT

Die Digitale Volumentomographie (= DVT) wurde in den USA im Jahr 2001, also erst 3 Jahre später als in Europa, auf dem Markt eingeführt. Seitdem hat die schnelle Weiterentwicklung der Hard- und Software permanent neue Möglichkeiten der Bildgebung eröffnet. Inzwischen sind mehr als 3.000 Geräte verschiedenster Hersteller in den USA installiert. Um dieser zunehmend größer werdenden Zahl von Anwendern eine praxisorientierte Hilfestellung zu geben, nahm sich die American Dental Association im Oktober 2010 mit einer 24-seitigen Sonderbeilage des Themas 3-D Bildgebung in der Zahnmedizin an.

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Ausgabe: 04/2011 H. Tschernitschek - Hannover
Degenerative Veränderungen menschlicher Kiefergelenke in Abhängigkeit von der okklusalen Abstützung

Die Ätiologie von degenerativen Kiefergelenkveränderungen wird immer noch kontrovers diskutiert. Als mögliche Kausalfaktoren werden in der Fachliteratur unter anderem genannt: Bruxismus, fehlende okklusale Abstützung, Nahrungszusammensetzung, Alter, Geschlecht, genetische Prädisposition oder eine Kombination dieser Faktoren.

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Ausgabe: 04/2011 H. Tschernitschek - , Hannover
DVT-Anwendung in der Endodontie – ein Positionspapier der American Association of Endodontists und der American Academy of Oral and Maxillofacial Radiology

Die American Association of Endodontists (=AAE) und die American Academy of Oral and Maxillofacial Radiology (=AAOMR) wollen mit diesem Positionspapier endodontisch tätigen Klinikern Richtlinien für den DVT-Einsatz bei der endodontischen Behandlung an die Hand geben. Beide Fachgesellschaften planten, diese Stellungnahme regelmäßig zu aktualisieren.

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Ausgabe: 05/2011 Frankfurt am Main -
Industriegeförderte Studien berichten niedrigere Implantatverlustraten

Systematische Übersichten und Metaanalysen haben gezeigt, dass Studien, die von der pharmazeutischen Industrie unterstützt wurden, für den Sponsor günstigere Ergebnisse berichten als Studien ohne Unterstützung durch die Industrie. Im Bereich der Zahnmedizin ist der Implantatmarkt heiß umkämpft. Auch hier werden viele wissenschaftliche Untersuchungen mit industrieller Unterstützung durchgeführt. Die vorliegende systematische Übersicht untersuchte deshalb den Zusammenhang von Implantatverlustraten bei Studien mit bzw. ohne industrielle Unterstützung.

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Ausgabe: 05/2011 Frankfurt am Main - S. Scharf
Langzeitergebnisse nach Therapie von multiplen Rezessionen: koronaler Verschiebelappen allein oder mit Bindegewebstransplantat?

Die Deckung freiliegender Zahnoberflächen, wie sie häufig bei Patienten mit sehr guter Mundhygiene gefunden werden, kann aus ästhetischen Gründen oder wegen überempfindlicher Zahnhälse sinnvoll sein. Unabhängig von der chirurgischen Technik wurde bisher das Ziel der vollständigen Wurzeldeckung mit optimaler Integration in die vorhandenen Gewebe noch nicht erreicht. Lokalisierte Rezessionen können mittels koronalem Verschiebelappen erfolgreich gedeckt werden. Bessere Ergebnisse hinsichtlich der vollständigen Wurzeldeckung werden durch zusätzliche Unterlegung mit einem Bindegewebstransplantat (BGT) erzielt. Obwohl bereits zahlreiche Untersuchungen zur Behandlung von Rezessionen publiziert wurden, gibt es nur wenige Langzeitdaten. Ziel dieser Langzeituntersuchung war es deshalb, die klinischen Ergebnisse bei der Behandlung von multiplen Rezessionen nach alleiniger Deckung mittels koronalen Verschiebelappens (KVL) mit der kombinierten Technik (KVL+BGT) im Halbseitenversuch über einen Zeitraum von 5 Jahren zu vergleichen.

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Ausgabe: 07/2011
Silent Periods in Kauzyklen von vollbezahnten Patienten und Totalprothesenträgern

Bei elektromyographischen (=EMG) Aufzeichnungen kann das ansonsten kontinuierliche Muskelaktivitätsmuster durch sogenannte Silent Periods unterbrochen sein. Bei EMG-Untersuchungen der Kaumuskulatur, insbesondere des M. masseter, werden die Silent Periods meist durch das Auslösen von inhibitorischen Schutzreflexen verursacht. Auslöser der Reflexe kann beispielsweise der antagonistische Zahnkontakt, aber auch unvermitteltes Kauen auf harten Nahrungsbestandteilen sein. In der Vergangenheit wurden die Veränderungen der Silent Periods nach der Eingliederung von Zahnersatz schon häufiger untersucht, da sie auch als Indikatoren für Adaptationen der neuromuskulären Steuerung gelten. Vergleichende Untersuchungen von Vollbezahnten und Totalprothesenträgern gibt es allerdings bisher kaum.

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Ausgabe: 08/2011 H. Tschernitschek - Hannover
Der unbehandelte Krankheitsverlauf von anterioren Diskusverlagerungen mit Reposition – Beobachtungen über zwei Jahre

Die anteriore Diskusverlagerung mit Reposition (=AVDR) zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Kiefergelenk. Als klinisches Leitsymptom gilt das reziproke Gelenkknacken. Bei Progredienz der Erkrankung kann es zur anterioren Diskusverlagerung ohne Reposition kommen, die durch eine schmerzhafte Einschränkung der Mundöffnung bei gleichzeitigem Verschwinden des Knackgeräusches charakterisiert ist. Um dieser Entwicklung vorzubeugen, werden viele AVDR behandelt, auch wenn keine Schmerzen vorhanden sind. Andererseits gibt es Hinweise darauf, dass sich bei Patienten mit AVDR die Gelenkfunktion auch ohne Therapie wieder so weit stabilisieren kann, dass es in allen Bewegungsphasen zu einer physiologischen Diskus-Kondylus-Beziehung kommt.

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Ausgabe: 08/2011 H. Tschernitschek - Hannover
Forscher bohren nach der Geschichte der „Hobbits“

In verschiedenen Forschergruppen arbeiten Wissenschaftler an der genetischen Aufschlüsselung der DNA früher Hominiden. Die dazu benötigte DNA wird meist aus den Zähnen der Vor- und Frühmenschen extrahiert. Dabei ergeben sich eine Reihe von Problemen z.B. Kontaminierung mit moderner DNA oder hochgradige Fragmentierung der DNA durch die Feuchtigkeit und die Hitze an tropischen Fundorten.

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Ausgabe: 08/2011 H. Tschernitschek - Hannover
Serumtestosteronspiegel von Chirurgen während größerer Kopf- und Halsoperationen bei Karzinompatienten – eine orientierende Studie

Das Sexualhormon Testosteron hat bekanntermaßen eine Reihe unterschiedlichster morphologischer (z.B. auf Wachstum, Behaarung, Knochen- und Muskelaufbau) und psychologischer (z.B. auf Ausdauer, Aggression, Imponiergehabe) Wirkungen. Der Serumtestosteronspiegel unterliegt tageszeitlichen Schwankungen, wobei die höchsten Werte am Morgen gemessen werden können. Im Alter ab ca. 40 Jahren sinkt der Wert durchschnittlich um 2% pro Jahr. Im zahnmedizinischen Bereich gibt es Studien über die Auswirkungen dieses Abfalls beispielsweise auf Parodontalerkrankungen und Zahnverlust [vgl. Orwoll, E.S. et al: Sex steroids, Periodontal Health and Tooth Loss in Older Men. J Dent Res 88, 704–708 (2009)].

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Ausgabe: 10/2011 Hannover - Tschernitschek
Kraniomandibuläre Dysfunktionen: Ein Positionspapier des „International College of Cranio-Mandibular Orthopedics (ICCMO)“

Angeregt durch die Studien Bernard Jankelsons zur Physiologie der Okklusion wurde 1979 in den USA das International College of Cranio-Mandibular Orthopedics (ICCMO) gegründet. Dieser Zusammenschluss von Wissenschaftlern und Klinikern fand auch außerhalb der USA immer mehr Interesse und umfasst inzwischen Sektionen und assoziierte Mitglieder aus Kanada, Japan, Italien, Deutschland, Frankreich und Südamerika. Ziel von ICCMO ist es, „ausgehend vom Boden wissenschaftlich belegbarer Tatsachen die ganzheitlichen Wechselspiele im menschlichen Körper zu erforschen“. Deshalb integriert ICCMO trotz der betonten wissenschaftlichen Orientierung erfahrungs- und naturheilkundliche sowie ganzheitliche Denkansätze anderer Gruppierungen (vgl: http://www.iccmo.de/wir-%C3%BCber-uns). Das neueste ICCMO-Positionspapier beginnt mit der Definition von Kraniomandibulären Dysfunktionen (= CMD; im Originaltext: „Temporomandibular Disorders“ = TMD). Anhand von 164 Literaturzitaten wird in der Stellungnahme betont, dass der Okklusion eine Schlüsselrolle für die Entstehung, die Verstärkung und den Verlauf von CMD zukommt. Ein wichtiger Aspekt ist für das ICCMO dabei auch das Zusammenspiel zwischen Okklusion, Muskulatur und zentraler Steuerung, die so genannte „neuromuskuläre Okklusion“. Dementsprechend wird festgestellt, dass Messtechniken z.B. Elektromyographie, Elektrosonographie und computergestützte Bewegungsaufzeichnungen der Erfassung der neuromuskulären Komponenten des Systems dienen und sichere und effektive Hilfsmittel in der Diagnostik von CMD-Patienten darstellen. Ohne Einsatz solcher Messverfahren besteht laut ICCMO-Statement die Gefahr, dass die Behandlungsplanung und die Beurteilung des Therapieerfolgs ungenau und/oder fehlerhaft werden. Auch in der Diagnosevorbereitung und der Therapie der CMD empfiehlt das ICCMO-Positionspapier neuromuskulär-basierte Verfahren wie die transkutane elektrische Nerven-stimulation (= TENS)

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