Praxis

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BUCHBESPRECHUNG
Ausgabe: 05/2011 Hannover - I. Staufenbiel
PEEKBOOK, Ein klinischer Leitfaden für die Zahnerhaltung

Das vorliegende Buch, erschienen im Eigenverlag und im unteren Preissegment angesetzt (67 Seiten, 39 € für Studierende und 59 € für Zahnärzte), ist, wie auch von den Autoren einleitend im Buch erwähnt, kein Lehrbuch sondern ein kommentiertes „Bilderbuch“. Dabei wurden auf wissenschaftliche Darstellungen und Literaturquellen verzichtet.

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Ausgabe: 05/2011 Bonn - G. Wahl
Klinische Pharmakologie in der zahnärztlichen Praxis

Mit dem vorliegenden Buch zur klinischen Pharmakologie haben sich die Herausgeber, Priv.-Doz. Dr. Annegret Balogh aus Jena und Prof. Dr. Dr. Ekkehard Haen aus Regensburg, das Ziel gesetzt, pharmakologisches Wissen – abgestimmt auf die zahnärztliche Tätigkeit – praxisnah zu vermitteln. Dabei richtet sich das Buch nicht nur an praktizierende Zahnärzte, sondern ebenso auch an alle Studierenden der Zahnmedizin. Neben den Herausgebern haben weitere 17 Autoren fachspezifische pharmakologische Aspekte dargestellt, so dass sich neben den grundlegenden Pharmaka insbesondere auch Spezifitäten finden für den Bereich der Zahnerhaltung, Parodontologie, Prothetik und der Zahnärztlichen Chirurgie.

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Ausgabe: 05/2011 Frankfurt am Main - K. Nickles
Moderne Parodontologie in der Praxis. Band 1: Grundlagen, Klassifikation und Diagnostik

Im September 2010 veröffentlichte der Spitta Verlag ein neues Werk aus der Reihe „Fachinformationen – Praxisorientiertes und praxiswirksames Expertenwissen für Zahnärzte“: Das Buch „Moderne Parodontologie in der Praxis – Band 1: Grundlagen, Klassifikation und Diagnostik“ von Jamal M. Stein mit Beiträgen von Georg Conrads, Arndt Güntsch, Thomas Kindermann, Bernd-Michael Kleber, Gisela Klinger und Tina Seltmann hat sich zum Ziel gesetzt, praxisnah und prägnant die wichtigsten Grundlagen der Parodontologie zu vermitteln, die für die Etablierung eines modernen zahnärztlichen Behandlungskonzepts erforderlich sind. Dabei soll parodontologisches Wissen, basierend auf der aktuellen wissenschaftlichen Literatur, in strukturierter und damit überschaubarer Form für den Praktiker anwendbar gemacht werden. Besonderer Wert wurde laut Vorwort auf die Einbindung interdisziplinärer Themen gelegt, was dem Charakter der Parodontologie aus heutiger Sicht Rechnung tragen soll. Entstanden ist das Buch nach Angabe der Autoren auf der Basis von überarbeiteten und aktualisierten Skripten, Fachinformationen und neuen Manuskripten renommierter Fachautoren. Hauptzielgruppe des Buches soll der parodontologisch tätige Zahnarzt, aber auch Zahnmedizinstudenten und letztlich alle interessierten Kollegen sein.

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Ausgabe: 01/2011 Berlin - R. J. Radlanski
Mikroskopische Anatomie der Zähne und des Parodonts

Etwa 85 histologische Schnitte, teils in Paraffin, größtenteils in Kunststoff eingebettet und unentkalkt geschliffen, schön gefärbt und farbenfroh im Lichtmikroskop fotografiert sind ein schöner Anreiz, sich mit der Mikrostruktur der Zahnhartgewebe zu befassen. Als Ergänzung sind einige klinische Bilder, elektronenmikroskopische Abbildungen und instruktive Zeichnungen beigegeben. Der Text ist knapp, aber prägnant und leicht verständlich formuliert. Hilfreich sind die kurzen Rubriken überschrieben mit „Übrigens“ und die „Hintergrundinformationen“. Einprägsam sind auch die Metaphern, in denen die Hertwig-Epithelscheide bei zweiwurzeligen Zähnen mit einer Hose vergleichen wird. Der Schmelz-Dentin-Verbund wird mit dem Legosteinprinzip und die Schichtbildung im Zement mit Sperrholz verglichen. Das Buch umfasst gerade 64 Seiten und ist damit ein sehr nützliches Begleitbuch für den Histologiekurs. Es ist aber nicht so angelegt, dass es ein volles Lehrbuch für Orale Strukturbiologie ersetzen könnte.

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Ausgabe: 01/2011 Jens C. Türp - Basel
Wiedemanns Atlas klinischer Syndrome. Phänomenologie – Ätiologie – Differenzialdiagnose. 6. Auflage

Gemäß Charles Sanders Peirce (1839–1914), einem der letzten Universalgelehrten, erfolgt die Konstruktion der Realität in Form von Zeichenprozessen, die aus drei Gliedern bestehen: dem Zeichen, dem Zeichenempfänger (Interpretanten) und dem repräsentierten Objekt. Die Zeichenlehre reicht bis weit in die frühe Menschheit zurück (man denke zum Beispiel an das Spurenlesen bei Jägern und Sammlern). Auch in der Medizin hat die Zeichenlehre eine lange Tradition (siehe z.B. Ferdinand Georg Danz und Johann Christian August Heinroth: Allgemeine medizinische Zeichenlehre. Leipzig 1812; kostenfreie elektronische Version im Weltnetz bei Google Bücher). Und sie ist bedeutsam, denn anhand der Deutung klinischer Zeichen ließen und lassen sich Krankheiten erkennen und prognostische Aussagen treffen. Leider wurde die medizinische Semiotik – die Wissenschaft von den (Krankheits-)Zeichen – in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus der medizinischen Lehre weitestgehend verdrängt. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde ihre Bedeutung ? dank vermehrter Rezeption der Werke von Persönlichkeiten wie Charles S. Peirce, Jakob von Uexküll (1864–1944) und Thure von Uexküll (1908–2004) ? wiederentdeckt.

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Ausgabe: 01/2011 K.R. Stratmann - Köln
Kurzverzeichnis Zahntechnischer Abrechnungspositionen
Gegenüberstellung beb 97 / BEB Zahntechnik / BEL II

In diesem Kurzverzeichnis werden die Leistungsbeschreibungen nach BEB 1997, BEB Zahntechnik und BEL II nebeneinander gegenübergestellt.

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Ausgabe: 01/2011 J. Messner - Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, Mainz
Gemeinschaftspraxis & Co. – Alternativen zur zahnärztlichen Einzelpraxis

Wieland Schinnenburg hat unter dem Titel „Gemeinschaftspraxis Co. – Alternativen zur zahnärztlichen Einzelpraxis“ ein mit Anhang 188 Seiten umfassendes und, um es gleich zu sagen, lesenswertes Buch über zahnärztliche Kooperationsmodelle vorgelegt.

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Ausgabe: 01/2011 O. Schierz - Leipzig
Bruxism: Theory and Practice

Schon seit Jahrzehnten faszinieren und beeindrucken die Zahnärzte die Auswirkungen parafunktioneller Aktivitäten. Die dabei auftretenden Kräfte können das orofaziale System und die umgebenden Gewebe bis an die Grenzen belasten. Da diese Problematik vielen niedergelassenen Kollegen immer wieder Kopfzerbrechen bereitet, ist der Mangel an geeigneter Fachliteratur unverständlich. Das hier vorgestellte Buch, wenn auch derzeit leider nicht in deutscher Sprache erhältlich, befasst sich auf über 500 Seiten umfänglich und tiefgreifend mit dem Problemkreis des Bruxismus und dem aktuellen Erkenntnisstand seiner Ätiopathogenese und Wechselwirkungen. Hierbei fließen die Sichtweisen und Kompetenzen vieler international bekannter, vor allem südamerikanischer und europäischer, Autoren in die Kapitel ein. Das Buch ist in drei wesentliche Abschnitte unterteilt. Nach einer kurzen Einleitung befasst sich der erste Abschnitt mit grundlegenden, das Problem näher beleuchtenden Dingen wie den Möglichkeiten der Diagnosefindung aber auch der zusammenfassenden Darstellung des aktuellen Wissens zur Ätiologie. Er belässt es hierbei nicht bei einer oberflächlichen Betrachtung, sondern gibt auch einen tieferen Einblick in die Struktur des Schlafes, sowie die Rollen sensorischer und emotionaler Faktoren. Hier wird partiell eine sehr hohe Informationstiefe erreicht, die teilweise etwas langatmig erscheint. Der Herausgeber selbst geht auf Ursachen und Folgen von Zahnhart-substanzdefekte sehr ausführlich ein, wobei auch das Gebiet des erosiv bedingten Zahnhartsubstanzverlustes umfänglich erörtert wird.

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Ausgabe: 07/2011
Formularmanager Prophylaxe

Die vorliegende CD hat sich zum Ziel gesetzt, den gesamten Bereich der Prävention in Formularen, Abrechnungsempfehlungen sowie Beschreibungen von Arbeitsabläufen zu erfassen, und in individuell zu verändernden Vorlagen den Praxen eine Erleichterung der täglichen Arbeit an die Hand zu geben.

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Ausgabe: 08/2011 Jens C. Türp - Basel
Pharmacology of Pain

Vor einiger Zeit gab ich an der Universität Porto (Portugal) einen Kurs zum Thema evidenzbasierte Diagnostik und Therapie bei Bruxismus und Myoarthropathien des Kausystems. Lebhaft in Erinnerung blieb mir eine Diskussion über die Notwendigkeit der Verwendung von Pharmaka bei Patienten mit orofazialen Schmerzen. Der Veranstalter der Fortbildung, ein Kollege aus Brasilien, sah keine Veranlassung, dass Zahnärzte Patienten mit Mund-Kiefer-Gesichtsschmerzen Medikamente verschreiben sollten. Ich hielt dagegen. Zu einem Konsens kamen wir nicht.

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