Praxis

Hier finden Sie alle Beiträge der Bereiche Buchbesprechungen, Produkte und Zeitschriftenreferate in  chronologischer Sortierung. Alternativ können Sie die Beiträge auch nach dem Titel sortieren.


 

JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
SORTIEREN NACH: DATUM | TITEL

PRAXISLETTER
Ausgabe: 03/2013
Antibiotikaverordnungsverhalten und Resistenzen in der zahnärztlichen Niederlassung

Die nicht-indizierte Verordnung von Antibiotika führt zu zwei wesentlichen Problemen: Sie stellt erstens die primäre Ursache der Zunahme von weltweiten Antibiotikaresistenzen dar. Zweitens führt sie zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen sowie Wechselwirkungen. Beides hat vordergründig vermeidbare Gesundheitsausgaben zur Folge, limitiert aber vor allem nachhaltig die zahnärztlichen Behandlungsoptionen [5]. Die aktuelle Literatur zeigt, dass Zahnärzte international – und auch in Deutschland – zu den unnötigen Antibiotikaverordnungen beitragen.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 05/2013
Aphthen und aphthoide Läsionen

Aphten sind einzelne oder multiple, weißgelbliche, erhabene, lentikulär umschriebene, stecknadelkopf- bis münzstückgroße Schleimhautläsionen mit zentraler fibrinös-speckig belegter Erosion bis hin zur Ulzeration mit erythematösem entzündlichem Randsaum [4, 10]. Aphten und aphtoide Läsionen können primär als sogenannte solitäre Aphthen und die rezidivierende benigne Aphthosis auftreten aber auch orale Manifestation schwerwiegender Krankheitsbilder wie Morbus Behçet, HIV, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sein. Die Behandlung in der zahnärztlichen Praxis wird im Wesentlichen die primären rezidivierenden Läsionen betreffen. Wir sprechen dann von rezidivierender benigner Aphthosis (RBA); Synonyme: habituelle Aphthen, chronisch rezidivierende Aphthen.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 11/2013
Aufbissbehelfe mit anteriorem okklusalen Stopp/Jig-Schienen

Das „Lexikon der Zahnmedizin“ von Hoffmann-Axthelm [11] definiert den Begriff „Jig“ folgendermaßen: „(Ein) Frontzahnreiter als schiefe Ebene aus Kunststoff, wird auf die mittleren Schneidezähne des Oberkiefers aufgesetzt zur vorrübergehenden Disklusion der Seitenzähne als Voraussetzung für die Einstellung der Kieferlage in eine retrale Kontaktposition“. Seit vielen Jahrzehnten nutzen Zahnmediziner zur Entspannung der Kaumuskulatur vor einer Bissregistrierung anterior im Bereich der Schneidezähne kurzfristig eingebrachte Aufbissbehelfe [7, 15, 19, 27]. Dies kann im einfachsten Fall eine Watterolle sein bis hin zu konfektionierten oder individuell gefertigten Aufbissen aus Kunststoff.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 12/2013
Kariesinfiltration zur Behandlung von Approximalkaries

Seit jeher stellt der Zugang zum Approximalkontakt ein klinisches Problem dar. Um Karies im Bereich des Approximalkontaktes zu entfernen, muss nach den von Black vor über 100 Jahren eingeführten Regeln fast immer die Randleiste – also gesunde Zahnhartsubstanz – entfernt werden. Einen großen Fortschritt in der Kariestherapie stellte die Einführung moderner Komposite und Dentinhaftvermittler dar. Jedoch muss auch hierbei überwiegend ein Zugang zur Approximalkaries über die Randleiste gewählt werden. Um dies zu vermeiden und um dennoch die Progression einer Approximalkaries zu stoppen, wurde die sogenannte Karies-infiltration entwickelt. In der Literatur liegen aktuell bereits In-vitro- und In-vivo-Studien vor, an denen im Folgenden der aktuelle Stand des Verfahrens vorgestellt werden soll.

» kompletten Artikel lesen