Praxis

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 08/2013
Der Nutzen von Aufzeichnungen von Unterkieferbewegungen für Verlaufskontrollen kraniomandibulärer Dysfunktionen

Die medizinische Sinnhaftigkeit von instrumentellen Funktionsanalysen zur Diagnostik von kraniomandibulären Dysfunktionen (= CMD) wird in der nationalen und internationalen Fachliteratur kontrovers diskutiert [1–4]. Die Datengrundlage dieser Diskussion ist sehr schmal [vgl. 4] und der Evidenzgrad der zugrunde gelegten Publikationen bewegt sich in vielen Fällen nur auf dem Niveau IV (= Expertenmeinung). Nur selten wird bei der Beurteilung zwischen verschiedenen technischen Möglichkeiten der Bewegungsaufzeichnung und verschiedenen Formen der CMD differenziert. Green [3] weist in seiner Einleitung zu den Leitlinien der American Association for Dental Research zur Diagnostik und Therapie der kraniomandibulären Dysfunktionen auch darauf hin, dass Leitlinien wissenschaftlicher Fachgesellschaften in einigen Fällen in der Vergangenheit nicht nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch durch standespolitische und/oder wirtschaftliche Interessen beeinflusst wurden.

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Ausgabe: 09/2013
Lokale Antibiotika in der Parodontitistherapie

Ziel dieser Arbeit war die Überprüfung der Frage, ob sich mit ergänzender lokaler Anwendung antimikrobiell wirksamer Substanzen nach subgingivaler Instrumentierung (Scaling/Root Planing: SRP) bei der Behandlung chronischer Parodontitiden ein zusätzlicher Nutzen im Hinblick auf die Reduktion der Sondierungstiefen (ST) und Gewinn an klinischem Attachmentlevel (CAL) erreichen lässt.

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Ausgabe: 01/2013 H. Tschernitschek - Hannover
Okklusale Faktoren hängen nicht mit selbstbeobachtetem Bruxismus zusammen

Über die Ursachen des Bruxismus wird seit langem kontrovers diskutiert. Dabei verlagerten sich die ätiologischen Hypothesen immer mehr von okklusionsbezogenen zu psychologisch basierten und von peripher fokussierten zu zentralnervösen Ansätzen.

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Ausgabe: 02/2013 H. Tschernitschek - Hannover
Chlorhexidin und Überempfindlichkeitsreaktionen im zahnärztlichen Bereich

Wegen seiner antimikrobiellen Eigenschaften wird Chlorhexidin in vielen Bereichen der Medizin und der Zahnmedizin verwendet. Es ist Bestandteil von antiseptischen Hautcremes, chirurgischen Desinfektionsmitteln, intravenösen Kathetern, Mundspüllösungen, Zahnpasten, Sprays, Gelen usw. Seit längerem ist bekannt, dass Chlorhexidin Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen kann. Dabei handelt es sich insbesondere um Allergien vom Typ I (=Frühtyp oder anaphylaktischer Typ) und Typ IV (=Spättyp oder Ekzemtyp).

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Ausgabe: 02/2013 Frankfurt am Main - B. Schacher
Diabetes-Früherkennung im Rahmen zahnärztlicher Untersuchungen

In den USA wird Diabetes Typ 2 in einem Viertel der Fälle nicht diagnostiziert. Dabei sind Früherkennung und frühzeitige Therapie bedeutsam für die Vermeidung von diabetischen Komplikationen. Diabetes mellitus ist ein anerkannter Risikofaktor für Parodontitis, und in den USA wird tendenziell die zahnmedizinische Vorsorge mehr in Anspruch genommen als die allgemeinmedizinische Vorsorge. Es war das Ziel der vorliegenden Arbeit, im Rahmen einer prospektiven Studie ein Untersuchungs-Programm zu entwickeln und anzuwenden, das geeignet ist, unerkannten Diabetes oder sogenannten Prä-Diabetes bei Patienten einer Zahnklinik zu identifizieren.

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Ausgabe: 03/2013 Frankfurt am Main - B. Schacher
Ist Parodontitis ein Risikofaktor für Frühgeburten und/oder niedriges Geburtsgewicht?

Im Jahr 2007 kam in den USA eines von 8 Kindern frühzeitig zur Welt, d.h. nach weniger als 259 Tagen vom 1. Tag der letzten Menstruation an, und eines von 12 Kindern hatte ein niedriges Geburtsgewicht (2500g). Zu der Frage, ob eine Parodontitis der Mutter als Risikofaktor für Frühgeburt oder niedriges Geburtsgewicht anzusehen ist, liegen widersprüchliche Studienergebnisse vor. Es war das Ziel dieser Arbeit, die möglichen Assoziationen zwischen mütterlicher Parodontitis und Frühgeburt bzw. niedrigem Geburtsgewicht zu prüfen. Weiterhin sollte die Qualität der entsprechenden Studien hinsichtlich ihres jeweiligen methodischen Aufbaus untersucht werden.

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Ausgabe: 04/2013 H. Tschernitschek - Hannover
Ein Jahrhundert des Fortschritts – Das Journal of the American Dental Association feiert seinen hundertsten Geburtstag

Das Journal of the American Dental Association (= JADA) wurde im Jahr 1913 als „Official Bulletin of the National Dental Association“ der USA gegründet. Zurzeit werden monatlich mehr als 150.000 englischsprachige Printversionen publiziert. Außerdem beziehen jährlich mehr als eine Million Online-User weltweit Informationen aus der JADA.

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Ausgabe: 04/2013 H. Tschernitschek - Hannover
Bisphenol A und andere chemische Verbindungen im menschlichen Speichel und Urin als Folge von Kompositrestaurationen

Bisphenol A (=BPA) ist eine Chemikalie, die für die Herstellung von Kunststoffen und Kunstharzen verwendet wird. Es findet sich in vielen Gegenständen des täglichen Gebrauchs wie Trinkflaschen, Wasserleitungen, CDs, Konservendosen und Flammschutzmitteln. Deshalb kann es beispielsweise im Urin von mehr als 95% der US-amerikanischen Erwachsenen nachgewiesen werde. Es ist auch Bestandteil von Kompositen, die in verschiedenen Bereichen der Zahnmedizin als Versiegelungs-, Befestigungs- oder Füllungsmaterial eingesetzt werden.

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Ausgabe: 04/2013 H. Tschernitschek, - Hannover
Nachteile des US-Gesundheitssystems verglichen mit anderen Ländern mit hohem Einkommensniveau

Die Autoren dieses Beitrags beschäftigen sich mit dem neuesten Bericht des National Research Council/Institute of Medicine (= NRC/IOM). Dieser Report vergleicht die Gesundheitsdaten der US-Bevölkerung mit denen der folgenden 16 hochentwickelten, „reichen“ Länder: Australien, Österreich, Kanada, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Niederlande und England. Dabei wird festgestellt, dass in den USA Männer und Frauen fast aller Altersgruppen (außer bei den über 75-Jährigen) eine kürzere Lebenserwartung haben als die vergleichbaren Bevölkerungsgruppen in den anderen hochentwickelten Ländern, obwohl die Vereinigten Staaten von Amerika deutlich mehr für ihr Gesundheitssystem ausgeben.

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Ausgabe: 04/2013 Frankfurt am Main - S. Scharf,
Pathologisch vertiefte Resttaschen sind ein Risikofaktor für Periimplantitis bei Patienten mit behandelter Parodontitis

Ziel dieser retrospektiven Studie war es, die klinischen Ergebnisse von Implantaten bei Parodontitispatienten und parodontal gesunden Patienten (gesund) über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren zu vergleichen.

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