Praxis

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PRODUKTE
Ausgabe: 06/2013
Regeneratives Verfahren bei Initialkaries

Mit Curodont Repair hat Credentis ein Produkt auf den Markt gebracht (Vertrieb: mectron Deutschland, Köln), das die Initialkaries auf regenerative Weise bekämpft. Das Produkt erzeugt auf natürliche Weise Zahnhartsubstanz – ganz ohne Bohrer und Kunststoffe. Curodont Repair (Credentis, Windisch, Schweiz; ) enthält kurzkettige Eiweißmoleküle ähnlich den Schmelzmatrixproteinen. Diese werden in wässriger Lösung auf die Schmelzoberfläche aufgetragen und diffundieren in die kariöse Läsion. Dort bauen sie ein biologisches Gerüst auf, das als Leitschiene für Kalzium und Phosphat aus dem Speichel dient. Es entstehen neue Hydroxyl-apatit-Kristalle – wie bei der natürlichen Schmelzreifung.

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Ausgabe: 08/2013
ICX-Magellan System

Mit dem ICX-Magellan System bietet die medentis medical jetzt eine Komplettlösung zur 3D-geplanten und schablonengeführten Implantation, angefangen bei der digitalen Analyse der Patientenfälle über die präzise Behandlungsplanung bis hin zur Erstellung einer auf die Behandlungsplanung abgestimmten individuellen Bohrschablone für das ICX-Safety-Guide Bohrersystem. Die ICX-Magellan Software ist kompatibel mit MacOS X und Windows sowie mit allen TC/DVT/RN-Bildern imDICOM-Format und führt den Anwender sicher und einfach auf Basis vordefinierter Workflows in einer weiterentwickelten 3D-Ansicht durch den gesamten Planungsprozess. ICX-Anwender können die ICX-Magellan Software schon zum Preis von 110,00 Euro pro Monat uneingeschränkt nutzen.

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Ausgabe: 09/2013
Der neue Maßstab der Ultraschallscaler

Der Ultraschallscaler multipiezo touch von mectron ist der optimale Prophylaxe-Helfer für alle Zahnärzte und Dentalhygienikerinnen. Neben klassischem Scaling kann es sowohl für die subgingivale Konkremententfernung als auch für die Implantat-Reinigung verwendet werden. Das multipiezo touch setzt zudem dank selbsterklärender Ergonomie neue Maßstäbe in Sachen Bedienkomfort und Hygiene. Das Touch-Panel ermöglicht es, alle Funktionen intuitiv anzusteuern. Auch gleicht die Piezo-Technologie während der Behandlung externe Einflüsse selbstständig aus, und regelt die Leistungsentfaltung wie bei einem Tempomat bedarfsgerecht nach. Der Soft Mode erlaubt ein schonendes Entfernen von supra- und subgingivalem Zahnstein.

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Ausgabe: 10/2013
Kompass für Vollkeramik-Restaurationen

Um alle Präparation- und Bearbeitungsregeln schnell und einfach „zur Hand“ zu haben, hat Komet ein praktisches kleines Ringbuch entworfen. Dieser kostenlose Kompass führt auf 20 Seiten durch die Keramik- gerechte Präparation und Bearbeitung. Empfehlungen gehen dabei Hand in Hand mit der Vorstellung diverser Instrumente und Sets, die Komet rund um Präparation und Bearbeitung von Keramik entwickelt hat. Dazu zählen die Experten-Sets 4562ST (für Keramik-Inlays und Teilkronen) und 4573ST (für Keramik-Kronen), die diamantierten Schallspitzen SFM7 und SFD7 für die approximale Kavitätenpräparation von Prämolaren und Molaren, die Sets 4637 und 4622 für die souveräne Bearbeitung/Anpassung von Zirkonoxid sowie der Kronentrenner 4ZR. Das Ringbuch kann unkompliziert bei Komet angefordert werden.

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Ausgabe: 11/2013
5. Internationaler CAMLOG Kongress – Jetzt anmelden

Das Motto des 5. Internationalen CAMLOG Kongresses vom 26. bis 28. Juni 2014 in Valencia, Spanien, lautet: „The Ever Evolving World of Implant Dentis-try“. Kernstück des Programms sind die chirurgischen und prothetischen Konzepte und Empfehlungen basierend auf dem 1. und 2. CAMLOG Foundation Consensus Report. Diese Reports wurden beziehungsweise werden von einem Expertenteam aus 18 Ländern erarbeitet. Den Abschluss der beiden Kongresstage bilden Falldiskussionen zum brisanten Thema „Komplikationen – was können wir aus ihnen lernen?“ mit Teilnehmenden aus dem Auditorium. Tipp: Eine hervorragende Möglichkeit, Kenntnisse in der Implantologie weiter zu vertiefen, bieten die am Vortag des Kongresses angebotenen praktischen „Hands-on“- oder theoretischen Workshops. Anmeldungen sind ab sofort auf der unten angegebenen Homepage möglich.

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Ausgabe: 12/2013
Neue Planungssoftware

medentis medical rundet sein Implantatsystem ICX-templant mit einer eigenen Planungssoftware ab. Die ICX-Magellan Software ist kompatibel mit Bildern im DICOM 3.0-Format, welche alle modernen CTs und DVTs erstellen können. Sie führt den Anwender sicher und logisch auf Basis vordefinierter Workflows durch den gesamten Planungsprozess. Mit einem Preis von 59 Euro pro Bohrschablone, inklusive Bohrhülsen für bis zu 14 Implantate und sechs Fixierschrauben, bedeutet dieses Konzept für Patienten und Behandler zusätzliche Sicherheit deutlich unterhalb des marktüblichen Preisniveaus. Auch die fertige Bohrschablone wird – wie gewohnt – mit UPS per ExpressSaver kostenfrei geliefert.

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SONSTIGE PRAXIS
FALLBERICHT
Ausgabe: 02/2013 R. Martin - A. Dmoch
CAD/CAM Abutment bei zweiteiligem Zirkondioxidimplantat – Fallbericht

Einleitung: Der zunehmende Wunsch nach einer metallfreien Rehabilitation erfordert im Einzelfall auch eine Alternative zu den bislang hauptsächlich eingesetzten Titanimplantaten. Zweiteilige Zirkondioxidimplantate könnten zukünftig dabei eine Rolle spielen. Dabei wird neben der erfolgreichen Osseointegration und biomechanischen Belastbarkeit entscheidend sein, ob es in der prothetischen Phase gelingt, Behandlungskonzepte auf Zirkondioxidbasis zu entwickeln, die sich mit den ästhetischen Erfolgen bei Titanimplantaten vergleichen lassen können. Neben der Zweiteiligkeit der Zirkondioxidimplantate spielt dabei vor allem die Ausformung und die anschließende Stützung des Emergenzprofils mittels individueller CAD/CAM Abutments eine entscheidende Rolle.

Material und Methode: In diesem Fallbericht wird die erstmalige Anwendung eines individuellen CAD/CAM Zirkondioxidabutments (CAD/CAM Zirkondioxidbasisabutment verklebt mit einem individuell gefrästen Zirkondioxidaufbau) bei der prothetischen Versorgung eines zweiteiligen Zirkondioxidimplantates beschrieben.

Ergebnis: Nach Ausformung des Emergenzprofils mit provisorischen Abutments ist die definitive Abstützung der periimplantären Weichgewebe mit Rekonstruktion der Papillen auch bei zweiteiligen Zirkondioxidimplantaten möglich. Für ein optimales Ergebnis im Bereich der roten Ästhetik konnte ein individuelles CAD/CAM Zirkondioxidabutment hergestellt und klinisch sicher subgingival geklebt werden.

Schlussfolgerung: Die vorliegende Fallpräsentation zeigt den erstmaligen Versuch, das zweiteilige Zirkondioxidimplantat Zeramex T mittels eines individuell gefertigten CAD/CAM Zirkondioxidabutments prothetisch zu versorgen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2013; 68: 77–82)

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Ausgabe: 03/2013 S. Rieger
Behandlung einer generalisierten schweren chronischen Parodontitis mit adjuvanter photo- dynamischer Therapie – ein Fallbericht*

Einleitung: Der vorliegende Fallbericht zeigt die Therapie einer generalisierten schweren chronischen Parodontitis bei einer 53-jährigen Patientin. Dabei wurde Wert auf maximalen Zahnerhalt gelegt und das gesamte Therapiespektrum ausgenutzt. Im Rahmen der nichtchirurgischen Parodontitistherapie wurde im Anschluss an die subgingivale Instrumentierung die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) angewendet. Das Prinzip der aPDT basiert auf der Bindung eines photoaktivierbaren Farbstoffs (Photosensibilisator) an der bakteriellen Zellwand und der Aktivierung desselben mit Licht geeigneter Wellenlänge. Bei diesem sauerstoffabhängigen Prozess entstehen freie Radikale, die eine toxische Wirkung auf die Zielzelle ausüben sollen.

Material und Methode: Der Behandlungsablauf stellte sich wie folgt dar: Nach Initialtherapie und nichtchirurgischer Parodontitistherapie mit adjuvanter aPDT wurden mehrere Stellen chirurgisch regenerativ unter Verwendung von Schmelzmatrixprotein und xenogenem Knochenersatzmaterial behandelt. Im Anschluss an die Parodontitistherapie wurde die ästhetische Situation im Frontzahnbereich mittels vollkeramischer Kronen in regio 11 und 21 sowie direkter Formkorrektur der Zähne 12 und 22 mit Komposit verbessert. Seit Abschluss der aktiven Behandlungsphase befindet sich die Patientin in der regelmäßigen unterstützenden Parodontitistherapie (UPT).

Ergebnisse: Somit konnte ein bisher stabiles und zufriedenstellendes Behandlungsergebnis erreicht werden (SSO Qualitätsstandard A+). Dabei kam es zu keinerlei Nebenwirkungen bei Anwendung der aPDT.

Schlussfolgerung: Die aPDT ist eine potentiell hilfreiche antimikrobielle Therapiestrategie in der Parodontologie, deren klinischer Nutzen durch weitere kontrollierte Studien verifiziert werden muss.

(Dtsch Zahnärztl Z 2013; 68: 139–148)

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Ausgabe: 04/2013 N. Enkling - J. Katsoulis
Herausnehmbare CAD/CAM-Restaurationen im digitalen Workflow

Einführung: Die Fortschritte in der digitalen Implantatplanung und in der CAD/CAM-Technologie haben die Diagnostik, Planung und Herstellung von implantatgetragenen Restaurationen weit vorangetrieben. Hochpräzise Herstellungsverfahren ermöglichen den Einsatz von biokompatiblen und stabilen Materialien in der festsitzenden und abnehmbaren Prothetik.

Material und Methode: Anhand von Fallbeispielen wird der Umgang mit aktuellen CAD/CAM-Systemen und modernen Materialien in der abnehmbaren Implantatprothetik bei zahnlosen Patienten zur Rehabilitation mit steggetragenen Konstruktionen dargestellt. Mit Hilfe der digitalen Implantatplanung und entsprechenden chirurgischen Schienen zur Informationsübertragung der Planungsposition auf den Patienten können Implantate aus prothetischer Sicht optimal positioniert werden. CAD/CAM-gefertigte Stege aus Zirkonoxid oder Titan gewährleisten die Herstellung von spannungsfreien Rekonstruktionen mit hoher Präzision. Dieses ist insbesondere von Vorteil bei Versorgungen mit mehreren Implantaten.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Gegenwärtig stehen noch Langzeituntersuchungen mit Stegkonstruktionen auf der Basis von Zirkonoxid aus. Daher müssen die vorhandenen Möglichkeiten zur Rehabilitation von zahnlosen Patienten mit CAD/CAM-gestützten Stegversorgungen hinsichtlich der Materialwahl sorgfältig abgewogen und wissenschaftlich untersucht werden.

(Dtsch Zahnärztl Z 2013; 68: 206–212)

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