Praxis

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FALLBERICHT
Ausgabe: 06/2013 S. Frucht - S. Pieger
Kieferorthopädisch-
prothetische Kombinationstherapie nach iatrogener Verletzung der
Biologischen Breite

Einleitung: Subgingival platzierte Präparationsränder ohne ausreichenden Abstand zum crestalen Knochenrand können zur Verletzung der Biologischen Breite führen. Der dadurch hervorgerufene chronisch-entzündliche Prozess im marginalen Parodontium kann insbesondere im Frontzahnbereich zu ästhetischen Beeinträchtigungen führen. Zur Therapie nach Verletzung der Biologischen Breite stehen die chirurgische Kronenverlängerung und die kieferorthopädische Extrusion zur Verfügung. In diesem Fallbericht wird der kieferorthopädisch-prothetische Behandlungsablauf zur Therapie einer solchen Komplikation dargestellt.

Material und Methode: Eine 29-jährige Patientin erschien mit dem Wunsch nach einer Neuversorgung der Oberkieferfront. Nach eingehender Befundung und Planung wurde eine kieferorthopädische Extrusion der Zähne 12, 11 und 22 zur Wiederherstellung der Biologischen Breite mit anschließender prothetischer Versorgung der Oberkieferfrontzähne durchgeführt.

Ergebnisse: Durch die kieferorthopädische Vorbehandlung konnte der Abstand von Knochenrand zum Kronenrand wiederhergestellt werden. Dies ermöglichte die anschließende Neuversorgung der Zähne 12–22 mit einer vollkeramischen Brücke. Dadurch konnten die unzureichend versorgten Oberkieferfrontzähne prothetisch und ästhetisch rehabilitiert werden.

Schlussfolgerung: Zur Wiederherstellung der Biologischen Breite im Frontzahnbereich ist die kieferorthopädische Extrusion das Mittel der Wahl, wenn – wie im vorliegenden Fall – eine chirurgische Intervention seitens des Patienten abgelehnt oder im Vorfeld kein ästhetisch vorhersagbarer Erfolg gewährleistet werden kann.

(Dtsch Zahnärztl Z 2013, 68: 330–336)

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Ausgabe: 10/2013 P. Kohorst
Innovative Materialien
und Fertigungstechniken
in aktuellen prothetischen Versorgungskonzepten

Einführung: Die Etablierung computergestützter Herstellungsverfahren hat in den vergangenen Jahren im Bereich der prothetischen Zahnmedizin zu einem Wandel der Versorgungskonzepte geführt. Neben neuartigen Fertigungstechniken stehen dabei insbesondere innovative Materialien im Fokus.

Material und Methode: Fallbeispiele sowohl für festsitzende als auch herausnehmbare Restaurationen sollen veranschaulichen, welche Möglichkeiten die computergestützte Fertigung heute in der Patientenversorgung bietet. Zum einen wird die Rehabilitation mit monolithischen Keramikrestaurationen dargestellt, die nicht nur eine verbesserte Langzeitstabilität, sondern auch gesteigerte Behandlungs- und Kosteneffektivität versprechen. Zum anderen stehen herausnehmbare, teleskopverankerte Versorgungen im Fokus, die durch Nutzung innovativer Materialien und Techniken auch bei schwierigen Ausgangssituationen ein erfolgreiches prothetisches Konzept darstellen.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Auch wenn klinische Langzeitergebnisse für zahlreiche aktuelle Versorgungskonzepte noch ausstehen, wird deutlich, welches Potenzial innovative Materialien und Fertigungstechniken in der prothetischen Zahnmedizin bieten. Die zur Verfügung stehenden Technologien gewährleisten inzwischen in nahezu allen Indikationsbereichen eine patientenindividuelle Rehabilitation, für die ein weites Spektrum geeigneter Restaurationsmaterialien genutzt werden kann.

(Dtsch Zahnärztl Z 2013; 68: 588–597)

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Ausgabe: 11/2013 J. Kilian
Die prothetische Versorgung beim Gorlin-Goltz-Syndrom: ein Fallbericht

Einführung: Das Gorlin-Goltz-Syndrom ist eine autosomal dominant vererbte multifaktorielle Erkrankung, die im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich durch das Auftreten von multiplen Basaliomen bzw. Basalzellkarzinomen und odontogenen Keratozysten charakterisiert ist.

Methode: Der vorliegende Fallbericht stellt die prothetische Versorgung einer Patientin mit Gorlin-Goltz-Syndrom vor. Die Patientin wünschte keine weiteren chirurgischen Eingriffe und wurde daher konventionell mit Teleskopprothesen versorgt.

Ergebnisse/Schlussfolgerung: Die Lebensqualität von Patienten mit Gorlin-Goltz-Syndrom ist aufgrund der zahlreichen notwendigen operativen Eingriffe zur Entfernung der Neoplasien, der daraus resultierenden Vernarbungen im Gesichtsbereich und des frühzeitigen Zahnverlustes oftmals stark eingeschränkt. Daher wünschen sich die Patienten häufig eine unkomplizierte prothetische Versorgung ohne weitere chirurgische Eingriffe. Unabhängig von der Art der prothetischen Versorgung sind sehr engmaschige Kontrolluntersuchungen sowie eine enge Zusammenarbeit mit den weiteren behandelnden Ärzten unabdingbar.

(Dtsch Zahnärztl Z 2013, 68: 662–667)

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EVIDENZBASIERTE ZAHNMEDIZIN
Ausgabe: 01/2013 Frankfurt - S. Gerhardt-Szép, - Straßburg; - C. Stoetzel, M. Huckert, M.-C. Manière, S. Troester, F. Clauss, A. Bloch-Zupan, - Heidelberg; - U. Moog, - Freiburg; - E. Hellwig, O. Frei, A. Petersen, E. Lausch,
Evidence-based Dentistry – Tipps für die Praxis. Fall 7: Seltene Erkrankungen – relevant für den Zahnarzt?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, dieser Beitrag wird in seiner äußeren Form etwas von den bisherigen abweichen. Grund dafür ist das Thema: „Seltene Erkrankungen“.

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EBM-SPLITTER
Ausgabe: 02/2013 Freiburg - J. C. Türp - G. Antes - Basel,
Evidenzbasierte Zahnmedizin – aktueller Stand

Von Februar 2001 bis Mai 2009 wurden in dieser Zeitschrift in einer zweimonatlichen Serie insgesamt 50 EbM-Splitter publiziert.1 Nach Einstellung der Reihe erreichten uns ? unerwartet – anhaltende Reaktionen, in denen uns Leser ihrer Enttäuschung Ausdruck gaben, dass es keine weiteren Folgen gibt. So haben wir uns nun entschlossen, ab diesem Jahr die Serie wieder aufleben zu lassen, allerdings mit drei statt wie vorher sechs Folgen pro Jahr. Beginnen möchten wir mit einer Art Bestandaufnahme zum Thema evidenzbasierte Zahnmedizin (EbZ). Dazu zwei Beobachtungen:

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Ausgabe: 07/2013 J. C. Türp - G. Antes - Basel, - A. Spassov - Greifswald, - Freiburg i. Br.
Überdiagnostik und Übertherapie

Bei der Überdiagnostik geht es um die Frage, „wie weit die Diagnostik gehen soll und ab wann die Untersuchungen [und die Konsequenzen daraus; die Verfasser] mehr schaden als die Beschwerden“ [4]. Eng damit verbunden ist die Übertherapie ? „Heilversuche, von denen schon vorher klar ist, dass sie sinnlos und abträglich sind“ [8]. Beide Phänomene können unter dem Begriff (diagnostische bzw. therapeutische) „Überversorgung“ zusammengefasst werden (Tab. 1). Überversorgung ist, wie Unterversorgung, eine Fehlversorgung.

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Ausgabe: 12/2013 J. C. Türp, - Basel - G. Antes, - Freiburg i.
Suche und Beurteilung externer Evidenz in PubMed

Um sicherzustellen, dass Patienten lege artis therapiert werden, ist es unabdingbar, Behandlungsentscheidungen auf der Grundlage der aktuellen Fachliteratur zu treffen. Als das verbreitetste Suchmedium hat sich heute das Internet etabliert, und als die beliebteste Recherchequelle das Web-portal PubMed www.pubmed.gov.

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 01/2013 H. Tschernitschek - Hannover
Okklusale Faktoren hängen nicht mit selbstbeobachtetem Bruxismus zusammen

Über die Ursachen des Bruxismus wird seit langem kontrovers diskutiert. Dabei verlagerten sich die ätiologischen Hypothesen immer mehr von okklusionsbezogenen zu psychologisch basierten und von peripher fokussierten zu zentralnervösen Ansätzen.

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Ausgabe: 02/2013 H. Tschernitschek - Hannover
Chlorhexidin und Überempfindlichkeitsreaktionen im zahnärztlichen Bereich

Wegen seiner antimikrobiellen Eigenschaften wird Chlorhexidin in vielen Bereichen der Medizin und der Zahnmedizin verwendet. Es ist Bestandteil von antiseptischen Hautcremes, chirurgischen Desinfektionsmitteln, intravenösen Kathetern, Mundspüllösungen, Zahnpasten, Sprays, Gelen usw. Seit längerem ist bekannt, dass Chlorhexidin Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen kann. Dabei handelt es sich insbesondere um Allergien vom Typ I (=Frühtyp oder anaphylaktischer Typ) und Typ IV (=Spättyp oder Ekzemtyp).

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Ausgabe: 02/2013 Frankfurt am Main - B. Schacher
Diabetes-Früherkennung im Rahmen zahnärztlicher Untersuchungen

In den USA wird Diabetes Typ 2 in einem Viertel der Fälle nicht diagnostiziert. Dabei sind Früherkennung und frühzeitige Therapie bedeutsam für die Vermeidung von diabetischen Komplikationen. Diabetes mellitus ist ein anerkannter Risikofaktor für Parodontitis, und in den USA wird tendenziell die zahnmedizinische Vorsorge mehr in Anspruch genommen als die allgemeinmedizinische Vorsorge. Es war das Ziel der vorliegenden Arbeit, im Rahmen einer prospektiven Studie ein Untersuchungs-Programm zu entwickeln und anzuwenden, das geeignet ist, unerkannten Diabetes oder sogenannten Prä-Diabetes bei Patienten einer Zahnklinik zu identifizieren.

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