Praxis

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PRAXISLETTER
Ausgabe: 07/2014
Dentales Zirkoniumdioxid und Strahlenexposition

Der Werkstoff Zirkoniumdioxid ist in der Zahnmedizin seit Jahren etabliert. Dennoch werden immer wieder Befürchtungen geäußert, dass von Zirkoniumdioxid eine Strahlenexposition ausgehen könnte. Die vorliegende Publikation geht dieser Frage nach und analysiert den derzeitigen Stand des Wissens. Im Artikel wird durchgehend von Strahlenexposition und nicht von Strahlenbelastung gesprochen, da bei einer Strahlenexposition ihre Höhe entscheidet, ob letztendlich auch eine Strahlenbelastung vorliegt.

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Ausgabe: 08/2014
Infraktionen

Unter dem Cracked-Tooth-Syndrom versteht man die unvollständige Fraktur der Zahnkrone eines Prämolaren oder Molaren. Es handelt sich dabei um einen Riss oder Sprung in der Zahnhartsubstanz, der durch den Schmelz in das Dentin reicht, sich auf die Zahnkrone beschränken kann oder bis in die Wurzel hineinzieht. Die Ausrichtung der Frakturlinie ist vorwiegend vertikal und in mesio-distaler Richtung, sodass gerade bei Zähnen, die bereits mit einer Restauration versorgt sind, die Diagnostik besonders erschwert ist. Am häufigsten betroffen sind die Unterkiefermolaren (48%) gefolgt von den Oberkiefermolaren (28%), den Oberkieferprämolaren (16%) und abschließend den Unterkieferprämolaren (6%) [8]. Man unterscheidet zwei klassische Frakturformationen. Bei dem ersten Typ ist der Frakturspalt von zentral ausgehend und birgt die Gefahr einer Pulpabeteiligung, wohingegen die periphere Frakturlinie eher zu einer Höckerfraktur führt [7]. Um Infraktionen vermeiden und behandeln zu können, ist es wichtig, die Ätiologie und die verschiedenen prädisponierenden Faktoren (Tab. 1) des Cracked-Tooth-Syndroms zu kennen, da bei diesen Zähnen die Frakturresistenz deutlich herabgesetzt ist. Dies liegt vor allem an einem vorherigen Zahnhartsubstanzverlust oder einer ungünstigen Morphologie des Zahnes.

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