Praxis

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EVIDENZBASIERTE ZAHNMEDIZIN
Ausgabe: 08/2014
Evidence-based Dentistry – Tipps für die Praxis. Fall 9: Gibt es in unserer Gesellschaft tatsächlich mehr mentale Erkrankungen als früher?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, seit Monaten schon beschäftigen sich Fach-, Wochen- und Tagespresse sowie viele populär-wissenschaftliche Bücher mit der fünften Ausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM) [9]. Der SPIEGEL betitelte seine vierte Ausgabe des vergangenen Jahres mit „Die Psycho-Falle“. Darin wurde u.a. berichtet, dass ab sofort eine länger als zwei Wochen anhaltende Trauer nach dem Todesfall eines nahestehenden Menschen nun als sog. „major depression“ klassifiziert werden darf [32]. Bücher wie „Saving normal“ [11] oder „Cracked. Why psychiatry is doing more harm than good.“ [7] wurden pub-liziert. Beide üben massive Kritik an der Neuauflage des Klassifikations-Klassikers.

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Ausgabe: 02/2014
Evidence-based Dentistry – Tipps für die Praxis. Fall 8: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation

Liebe Kolleginnen und Kollegen, da auch die Tages- und Wochenpresse sich gegenwärtig gehäuft mit dieser Erkrankung der Zähne beschäftigt, möchten wir innerhalb dieses Beitrags das gegenwärtige Wissen um die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) thematisieren. Die verschiedenen Berichte sind, insbesondere für den Laien, bisher sehr widersprüchlich und gerade für die Eltern betroffener Kinder irritierend. So schreibt z.B. der Spiegel [7] „Lösen Umweltgifte die rätselhafte Krankheit aus?“. In dem genannten Artikel werden sehr viele, vielleicht aber nur vermeintliche Auslöser diskutiert. Zurück bleibt meist einzig der Eindruck, man wisse nichts über diese Erkrankung – im Grunde genommen nicht einmal, ob sie tatsächlich als neu einzustufen sei. Daher werden wir im Folgenden eine Zusammenstellung der bisher besten verfügbaren Evidenz zu Ätiologie und Therapie geben.

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