Praxis

Hier finden Sie alle Beiträge der Bereiche Buchbesprechungen, Produkte und Zeitschriftenreferate in  chronologischer Sortierung. Alternativ können Sie die Beiträge auch nach dem Titel sortieren.


 

PRODUKTE
SONSTIGE PRAXIS
Ausgabe: 01/2014 - J. C. Türp1
Literaturkanon 2012: Funktion/Funktionsstörungen/orofazialer Schmerz

Jokstad A: Methodological challenges in the study of dental occlusion. J Oral Rehabil 2012;39:480–488

Klineberg IJ, Trulsson M, Murray GM: Occlusion on implants ? is there a problem? J Oral Rehabil 2012;39:522–537

Trützschler S, Seedorf H, Heydecke G: Das optimale okklusale Konzept für Totalprothesen. Eine Übersicht. Quintessenz Zahntech 2012;38:1388–1396

Türp JC, Schindler H: The dental occlusion as a suspected cause for TMDs: epidemiological and etiological considerations. J Oral Rehabil 2012;39:502–512

Lobbezoo F, Ahlberg J, Manfredini D, Winocur E: Are bruxism and the bite causally related? J Oral Rehabil 2012;39:489–501

Manfredini D, Castroflorio T, Perinetti G, Guarda-Nardini L: Dental occlusion, body posture and temporomandibular disorders: where we are now and where we are heading for. J Oral Rehabil 2012;39:463–471

Unell L, Johansson A, Ekback G, Ordell S, Carlsson GE: Prevalence of troublesome symptoms related to temporo-mandibular disorders and awareness of bruxism in 65- and 75-year-old subjects. Gerodontology 2012;29:e772–779

Park MW, Jo JH, Park JW: Quality and content of internet-based information on temporomandibular disorders. J Orofac Pain 2012;26:296–306

Larsson B, Bjork J, Borsbo B, Gerdle B: A systematic review of risk factors associated with transitioning from regional musculoskeletal pain to chronic widespread pain. Eur J Pain 2012;16:1084–1093

Baron R, Maier C: Ärzte behandeln keine Mittelwerte – sondern Therapieresponder! Schmerz 2012;26:5–7

McQuay HJ, Derry S, Eccleston C, Wiffen PJ, Andrew RA: Evidence for analgesic effect in acute pain ? 50 years on. Pain 2012;153:1364–1367

Marini I, Bartolucci ML, Bortolotti F, Gatto MR, Bonetti GA: Palmitoylethanolamide versus a nonsteroidal anti-inflammatory drug in the treatment of temporomandibular joint inflammatory pain. J Orofac Pain 2012;26:99–104

Craane B, Dijkstra PU, Stappaerts K, De Laat A: Randomized controlled trial on physical therapy for TMJ closed lock. J Dent Res 2012;91:364–369/

Craane B, Dijkstra PU, Stappaerts K, De Laat A: One-year evaluation of the effect of physical therapy for masticatory muscle pain: a randomized controlled trial. Eur J Pain 2012;16:737–747

Vogel N: Effektivität aktiver Übungen in der Therapie Craniomandibulärer Dysfunktionen (CMD) ? ein systematisches Review. Dtsch Zahnärztl Z 2013;67:372–384

Koslin MG, Indresano AT, Mercuri LG: Temporomandibular joint surgery. Parameters of care: Clinical practice guidelines for oral and maxillofacial surgery. J Oral Maxillofac Surg 2012;70:e204–231

Radlanski RJ, Wesker KH: Das Gesicht. Bildatlas klinische Anatomie. 2. Aufl. Quintessenz, Berlin 2012

Clark GT, Dionne RA (Hrsg): Orofacial Pain. A Guide to Medications and Management. Wiley-Blackwell, Chichester 2012

Fine PG, Bruckenthal P, Cochella S, Vallerand AH, Kaufman DM, Dallam L, McLoughlin M (Hrsg): Best Practices in the Assessment and Management of Chronic Pain. A CME/CE-Certified Resource Compendium. Supplement to Practical Pain Management. 2012

Bernateck M, Karst M, Sabatowski R, Siebrecht D (Hrsg): Schmerzmedizin. 1000 Fragen. Thieme, Stuttgart 2012

Nobis H-G, Rolke R, Graf-Baumann T (Hrsg): Schmerz – eine Herausforderung. Informationen für Betroffene und Angehörige. Thieme, Stuttgart 2012

» kompletten Artikel lesen

FALLBERICHT
Ausgabe: 05/2014 T. Hoffmann - E. Al-Machot - I. Konstantinidis
„Periimplantäre Erkrankungen“ – Diagnose, nicht chirurgische und chirurgische Therapie – Zwei Fallberichte

Einleitung: Mukositis und Periimplantitis sind entzündliche Prozesse, die die Stabilität der Weich- und Hartgewebe um ein Implantat beeinflussen. Diese Entzündung kann langfristig ohne erfolgreiche Therapie zum Implantatverlust führen. Ätiologischer Hauptgrund für das Auftreten einer periimplantären Entzündung ist die bakterielle Besiedlung der Implantatoberfläche. In der Entfernung des bakteriellen Biofilms und der Dekontamination der Implantatoberfläche besteht demnach das Ziel der Periimplantitistherapie.

Material und Methode: In folgenden zwei Fällen sind die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung von Periimplantitis beschrieben. Im ersten Fall wurde die Diagnose Periimplantitis durch klinische, röntgenografische und mikrobiologische Untersuchungsdaten gesichert. Die Behandlung umfasste die Hygienephase gefolgt von nicht chirurgischen Maßnahmen. Die Ergebnisse der Reevaluation zeigten, dass mit diesem Vorgehen das Behandlungsziel erreicht war und keine Indikation für weitere (chirurgische) Maßnahmen bestand. Im zweiten Fall führten die Hygienephase und die nicht chirurgischen Maßnahmen allein nicht zum gewünschten Therapieergebnis. Die im Anschluss daran durchgeführten resektiven chirurgischen Maßnahmen mit apikalem Verschiebelappen und Dekontamination der Implantatoberfläche unter Sicht resultierten im Stillstand der periimplantären Läsionen. Für beide Patienten wurde ein Nachsorgeprogramm zur langfristigen Stabilisierung des periimplantären Zustandes erstellt.

Ergebnisse: Die Behandlung einer Periimplantatitis sollte ähnlich der Parodontitistherapie auf folgenden Phasen basieren: der Hygienephase, der nicht chirurgischen Phase, der chirurgischen Phase und der Erhaltungsphase. Bei dem ersten Fallbericht wurde gezeigt, dass die nicht chirurgischen Maßnahmen für die Periimplantitistherapie ausreichend sein können. Bei vielen Fällen wie dem zweiten besteht jedoch die Indikation für weitere chirurgische Maßnahmen. Eine gute Compliance und regelmäßige Nachsorge scheinen ein wesentlicher Faktor für den Erhalt der Gesundheit der periimplantären Gewebe zu sein.

(Dtsch Zahnärztl Z 2014; 69: 250–261)

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 12/2014 S. Gerhardt-Szép - H.-Ch. Lauer - B. Zahn - T. Zahn
Rekonstruktion generalisierter Erosionsschäden durch vollkeramische Restaurationen – ein Fallbericht mit Langzeitergebnissen nach 6 Jahren

Einführung: Die Prävention und die Versorgung säurebedingter Schädigungen der Zahnsubstanz gewinnen im zahnärztlichen Therapiespektrum eine immer größer werdende Bedeutung. Neben der Beseitigung der Ursachen, durch die ein Fortschreiten der Schädigungen verhindert werden kann, ist die Erstellung eines dem jeweiligen Fall angemessenen Therapiekonzepts von Bedeutung. Hierbei spielt neben ästhetischen und funktionellen Aspekten auch der maximale Schutz und Erhalt der noch vorhandenen Hartsubs-tanz sowie eine geeignete Langzeitprognose der gewählten Versorgung eine bedeutende Rolle. Durch die Möglichkeiten der Adhäsivtechnik lassen sich in vielen Fällen Rekonstruktionen mit äußerst geringer Invasivität erfolgreich durchführen.

Material und Methode: In diesem Fallbericht wird die prothetische Rehabilitation eines Patienten mit einem durch massive Erosionen geschädigten Gebisses gezeigt. Dabei kommen geringinvasive, defektorientierte Versorgungen aus Keramik und Komposit zur Anwendung, durch welche die verloren gegangene Zahnhartsubstanz wiederhergestellt wird.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Durch die defektbezogene Präparation kann ein weiterer Verlust an Zahnsubs-tanz vermieden werden. Der indikationsbezogene Einsatz geeigneter direkter und indirekter Rekonstruktionen ermöglicht ein stabiles, ästhetisch und funktionell hochwertiges Resultat bei einer bisherigen Nachbeobachtungszeit von 6 Jahren. Wesentliche Voraussetzungen für dieses Ergebnis sind eine geeignete interdisziplinäre Planung sowie die Identifizierung und Beseitigung der Ursachen der Säureexposition. Mittels der modernen Möglichkeiten der Adhäsivtechnik lassen sich auch ausgeprägte Erosionsschäden an Front- und Seitenzähnen unter Schonung der verbliebenen Zahnsubstanz mit gutem ästhetischen Erfolg rekonstruieren. Zur Verbesserung der Langzeitprognose ist es unumgänglich, die endo- oder exogenen Ursachen der Säureschädigung zu ermitteln und zu beseitigen. Weiterhin spielen häufig parafunktionelle Aspekte eine Rolle beim Verlust der Zahnsubstanz, weshalb diese ebenfalls berücksichtigt werden sollten.

(Dtsch Zahnärztl Z 2014, 69, 698–706)

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 11/2014 G. Heydecke - C. Mirzakhanian
Minimalinvasive Versorgung mithilfe der Adhäsivtechnik und kombinierter zahn-/ implantatgetragener Teilprothese

Einführung: Adhäsivprothetische Restaurationen stellen in ihrem Indikationsbereich eine minimalinvasive und bei entsprechender technischer Ausführung ästhetische Alternative zu konventionellen und implantatprothetischen Versorgungsformen dar.

Material und Methode: Anhand eines Fallberichtes wird die prothetische Neuversorgung einer Freiendsituation im Unterkiefer mit bestehendem Implantat in Position 34 mithilfe der Adhäsivprothetik beschrieben. Hierfür wurden das Implantat 34 mit einer Krone und der Zahn 43 mit einem Adhäsivattachment versorgt und diese mittels Semipräzisionsgeschieben mit einer abnehmbaren Prothese zum Ersatz der Zähne 35, 36 und 44–46 verbunden.

Ergebnis: Die Wiederherstellung der Kaufunktion durch gute Retention der Prothese und ein ästhetisch zufriedenstellendes Ergebnis mit geringem Aufwand sind das Resultat der Behandlung.

Schlussfolgerung: Für Patienten mit kariesfreien endständigen Pfeilerzähnen, die für eine Klammer-, Doppelkronen- oder Implantatverankerung des Zahnersatzes nicht in Frage kommen, stellen Adhäsivattachments eine prothetische Alternative dar. Die Vorteile liegen in der minimalinvasiven Technik durch die praktisch kein Zahnhartsubstanzverlust stattfindet und der Möglichkeit zur zahnfarbenen Versorgung, da keine Metallanteile sichtbar werden. Implantate und Zähne können als Pfeiler bei Einsatz von Adhäsivattachments mit Semipräzisionsgeschieben kombiniert werden.

(Dtsch Zahnärztl Z 2014; 69: 638–645)

» kompletten Artikel lesen

EBM-SPLITTER
Ausgabe: 07/2014 Falk Schwendicke - Berlin
Kosteneffektivität verschiedener Exkavations- strategien für tiefe Karies

Eine der beiden Arbeiten, die durch das Deutsche Netzwerk für Evidenzbasierte Medizin mit dem David-Sackett-Preis ausgezeichnet wurden, ging in diesem Jahr an die zahnmedizinische Arbeitsgruppe um Falk Schwendicke von der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Es war das erste Mal, dass Zahnärzte diesen seit dem Jahr 2008 verliehenen Preis gewonnen haben. In diesem EbM-Splitter stellt Falk Schwendicke die prämierte Arbeit vor.

» kompletten Artikel lesen