Praxis

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PRAXISLETTER
Ausgabe: 03/2015 Hannover - Silke Jacker-Guhr
Dentale Erosionen

Dentale Erosionen sind chemisch durch Säuren oder Chelatoren induzierte irreversible Zahnhartsubstanzverluste ohne die Beteiligung von Mikroorganismen [9]. Diese beginnen zunächst im Schmelz auf einer plaquefreien Oberfläche und breiten sich bei bestehender Demineralisation bis in das Dentin aus. Hier geht die Demineralisation im Gegensatz zur Karies mit einem vollständigen Substanzverlust in dem geschädigten Bereich einher, sodass eine Erhöhung der Säureresistenz im Vordergrund stehen sollte, nicht die Remineralisation [13]. Die geringe Oberflächenhärte hat zur Folge, dass mechanische Einwirkungen wie beispielsweise eine falsche Zahnputztechnik zu einem weiteren Substanzverlust führen können. Die Geschwindigkeit des Voranschreitens der Erosion und die Geschwindigkeit der Dentinexposition hängen unter anderem von der Schmelzdicke also der Lokalisation des Defekts ab. Zudem schreiten Erosionen schneller in der Breite als in der Tiefe fort. Eine sehr häufige Folge von bis in das Dentin vorangeschrittenen erosiven Defekten sind schmerzhafte Hypersensibilitäten, die durch das Eröffnen der Dentintubuli verursacht werden.

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Ausgabe: 01/2015 F. Böhmer, H. Lang - ; Rostock
Lokale Delivery-Systeme in der parodontalen Therapie

In der Parodontitistherapie werden zunehmend alternative und ergänzende Therapiemöglichkeiten entwickelt und verwendet. Ein Großteil dieser Methoden beruht auf einem antimikrobiellen Ansatz. Beispielhaft sind hier diverse Spüllösungen (CHX, H2O2, Cetylpyridin) oder aktivierte Chemotherapeutika (z.B. mittels Photoaktivierung) zu nennen. Eine verlängerte subgingivale Wirkdauer verschiedener Medikamente soll durch sogenannte Controlled-Delivery-Systeme erreicht werden. Aktuell werden Weiterentwicklungen solcher Systeme, welche über einen reinen antimikrobiellen Ansatz hinausgehen, beschrieben.

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