Praxis

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PRAXISLETTER
Ausgabe: 01/2015 F. Böhmer, H. Lang - ; Rostock
Lokale Delivery-Systeme in der parodontalen Therapie

In der Parodontitistherapie werden zunehmend alternative und ergänzende Therapiemöglichkeiten entwickelt und verwendet. Ein Großteil dieser Methoden beruht auf einem antimikrobiellen Ansatz. Beispielhaft sind hier diverse Spüllösungen (CHX, H2O2, Cetylpyridin) oder aktivierte Chemotherapeutika (z.B. mittels Photoaktivierung) zu nennen. Eine verlängerte subgingivale Wirkdauer verschiedener Medikamente soll durch sogenannte Controlled-Delivery-Systeme erreicht werden. Aktuell werden Weiterentwicklungen solcher Systeme, welche über einen reinen antimikrobiellen Ansatz hinausgehen, beschrieben.

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 03/2015 H. Tschernitschek - Hannover
Das klinisch-orientierte Karies-Klassifikationssystem der „American Dental Association“

Karies zählt zu den häufigsten Erkrankungen in den Vereinigten Staaten von Amerika, von der über 90% der erwachsenen Bevölkerung betroffen ist. Die Therapieoptionen haben sich seit den Zeiten G.V. Blacks deutlich verbessert und in vielen Fällen kann inzwischen ein rein invasives Vorgehen durch präventive Maßnahmen ergänzt oder sogar ersetzt werden.

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Ausgabe: 02/2015 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Weltraumzahnmedizin – Science Fiction wird Realität

Während mit der Luftfahrt in Zusammenhang stehende Beschwerden im Zahn-, Mund- und Kieferbereich (z.B. die Aerodontalgie) schon seit den 1940er Jahren (z.B. Reynolds OE et al. US Nav Med Bull 1946;46:845–876) Gegenstand zahnmedizinischen Interesses sind, wurden Gefährdungen der oralen Gesundheit durch die Raumfahrt erst ab Mitte der 1970er Jahre thematisiert – zunächst in US-amerikanischen (Person P et al. Aviat Space Environ Med 1975;46:634–638) und sowjetischen (Prokhonchukov AA et al. Kosm Biol Aviakosm Med 1977;11:26–30), später auch in deutschen Fachzeitschriften (Kleber BM et al. Zahn Mund Kieferheilkd Zentralbl 1989;77:668–673). Zu einer etwas stärkeren Beschäftigung mit dieser Thematik kam es aber erst seit Beginn dieses Jahrtausends, sodass zum jetzigen Zeitpunkt einige interessante, wenn auch nicht übermäßig viele Forschungsergebnisse vorliegen (z.B. Haignere C et al. Int J Oral Maxillofac Implants 2006;21:450–454; Rai B et al. Neurosci Lett 2012;518:23–26; Rai B, Kaur J. Oral Sci 2013;55:139–143; Rai B, Kaur J. Oman Med J 2013;28:216–219).

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BUCHBESPRECHUNG
Ausgabe: 03/2015 PD Dr. - Hannover - Michael Eisenburger
Die digitale Abformung bis zum fertigen Zahnersatz

Die zahnärztliche Prothetik ist in den letzten Jahren von einer rasanten Weiterentwicklung im Bereich der CAD/CAM-Technologie zur Herstellung unterschiedlicher Zahnersatzkonstruktionen geprägt. Dies bezieht sich sowohl auf den technischen Aufbau der Frässysteme und der Softwarelösungen als auch auf die Entwicklung der Scannverfahren einschließlich der Intraoralscanner.

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Ausgabe: 03/2015 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Wissensmanagement in Gesundheitssystemen

Gerd Gigerenzer (Berlin) und J. A. Muir Gray (Oxford) veröffentlichten vor zwei Jahren einen vielbeachteten Aufsatz: „Aufbruch in das Jahrhundert des Patienten“. (Der Beitrag steht kostenfrei im Internet zur Verfügung: https://www.mpib-berlin.mpg.de/sites/default/files/media/forschungsergeb nis/pdf/gigerenzer_gray_aufbruch_in_das_jahrhundert_des_patienten.pdf).

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Ausgabe: 03/2015 Bonn - Prof. Dr. - Gerhard Wahl
Immediate Dentoalveolar Restoration – Immediately-loaded implants in compromised sockets

Das vorliegende englischsprachige Werk von Martins da Rosa und 6 Koautoren beschreibt das Konzept der „Immediate Dentoalveolar Restoration“ (IDR) als neue Technik zur sofortigen Rekonstruktion defizitärer Alveolarfortsätze. Dieses Konzept beinhaltet eine Sofortimplantation nach Zahnextraktion mit sofortiger Belastung durch provisorische Kronen, die individuell angefertigt werden. Gleichzeitig wird die Rekonstruktion von Alveolendefekten – zum Teil großen Ausmaßes – vorgenommen. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Transplantatgewinnung aus dem Tuberbereich und der sorgfältigen Vorbereitung eines ästhetischen individuellen Emergenzprofils für die provisorische Versorgung. Gleichzeitig wird ein minimal-invasiver Zugang ohne große Lappenbildung favorisiert. Das Vorgehen wird Schritt für Schritt übersichtlich und gut verständlich erläutert. In einem Vorwort von P.-I. Brånemark wird betont, dass Rekonstruktionstechniken immer der individuellen Situation gerecht werden müssen, einfach, verfügbar und insbesondere vorhersagbar sein sollten. In einem weiteren Vorwort von A. Sclar wird die hochgradig sensitive Technik dieses Vorgehens, das hohe Risiko von Komplikationen und die Anwendung nur für ausgesprochen erfahrene implantologische Teams angesprochen, während E. van Doren diese „neue Technik“ als „revolutionär, brillant und originär“ bezeichnet.

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Ausgabe: 01/2015 Hamburg - T. Köhne
Orthodontic and Surgical Managment of Impacted Teeth

Verlagerte Zähne sind eine häufige Behandlungsaufgabe in der Praxis und fordern eine gezielte chirurgische und kieferorthopädische Therapie. Es ist daher zu begrüßen, dass dieser komplexen interdisziplinären Thematik ein weiteres Buch gewidmet wurde. In einer gemeinsamen Arbeit mit dem 2013 verstorbenen amerikanischen Kieferorthopäden Vincent Kokich behandelt der amerikanische Parodontologe David Mathews das Thema systematisch anhand von Fallbeispielen aus fast 40 Jahren interdisziplinärer Zusammenarbeit.

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Ausgabe: 06/2015 Hannover - Priv.-Doz. Dr. Dr. - Frank Tavassol
Notfallmedizin für Zahnärzte Lehrbuch für die Praxis mit Checklisten, Algorithmen, Rechtsgrundlagen

Aufgrund der Besonderheiten im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung kommt es in der zahnärztlichen Praxis im Vergleich zu anderen Disziplinen häufiger zu Notfällen. Insgesamt sind diese Notfälle jedoch glücklicherweise relativ selten. Gerade die zunehmende Anzahl älterer und teilweise multi-morbider Patienten führt zu einem erhöhten Risiko für einen medizinischen Notfall. Hinzu kommt die Stresssituation, der sich die Patienten bei einem Zahnarztbesuch aussetzen.

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Ausgabe: 05/2015 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Menschenwürde und Medizin. Ein interdisziplinäres Handbuch

In der posthum erschienenen 2. Auflage seines Buchs „Das Unbekannte in der Kunst“ (2. Aufl., DuMont Schauberg, Köln, 1960, S. 29) erinnerte der Stuttgarter Künstler Willi Baumeister (1889–1955; Abb. 1) daran, dass „[d]ie Sonderleistung, die allen Meistern vornehmlich zusteht“, darin bestehe, „neue Sehzonen überhaupt zu entdecken, die vordem nicht vorhanden waren, im Unbekannten ruhten, nun mit ihren Werten erfaßt werden und damit in den Sehbestand der Menschheit rücken“. Eine solche „beispielhafte Tat“, so Baumeister, „wird nachfolgend zum Kanon der Sicht für die Allgemeinheit.“ Diese sich auf die Malerei beziehende Beschreibung trifft in voller Breite auch auf das hier vorgestellte Werk „Menschenwürde und Medizin“ zu.

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Ausgabe: 05/2015 Achim Meurer - Mudersbach
Ausbildungsberuf Zahnmedizinische(r) Fachangestellte(r)

Nachdem der Autor die erste Fassung dieses Buches im Jahr 2003 geschrieben hatte, war die Zeit gekommen insbesondere die Antworten auf vorgegebene Aufgaben zu aktualisieren.

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