Praxis

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 06/2016 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Zum Stellenwert der Physiotherapie

Der Stellenwert der Physiotherapie im Rahmen der Behandlung von Patienten mit myoarthropathischen Schmerzen und/oder Einschränkungen der Unterkieferbeweglichkeit ist bis dato nicht abschließend geklärt (Paço M et al. J Oral Facial Pain Headache 2016; 30: 210–220). Aus Erfahrung her wissend, dass die Physiotherapie bei den genannten Beschwerdebildern nicht immer notwendig, aber durchaus oft nützlich sein kann, pflegt der Rezensent die Physiotherapie mit einer Portion Schlagobers (Schlagsahne) zu vergleichen, die den Genuss eines Stückes Sachertorte (notwendige Therapiemaßnahme) einerseits durchaus veredeln kann (daher nützlich), deren gustatorische Präsenz aber nicht zwingend erforderlich ist.

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BUCHBESPRECHUNG
Ausgabe: 03/2016 Mainz - Thomas Wolf
Dental English

Das Werk greift auf 214 Seiten die Notwendigkeit des zahnärztlichen Englisch im Praxisalltag auf. In diesem sind häufig Patienten mit manchmal nur bruchstückhaften deutschen Sprachkenntnissen anzutreffen. Jedoch bitten diese dann meist in englischer Sprache um Behandlung. Der behandelnde Zahnarzt, wie auch die Praxismitarbeiter/-innen verfügen oft schon seit der Schulzeit über mehrjährige Sprachkenntnisse, manchmal durch Auslandsaufenthalte vertieft, die zwar zum Dialog ausreichen, aber die genaue Terminologie zum Fachgespräch oder zur Patientenaufklärung im Englischen vermissen lassen.

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Ausgabe: 03/2016 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Konzepte in der Zahnmedizin Vol. I: Tractatio. Vol. II: Documentatio. Vol. III: Concipio.

Im Jahre 2000 veröffentlichte Rudolf Slavicek ein Werk, wie man es auf dem Gebiet der Kieferfunktion und -dysfunktion in dieser Breite und Tiefe seit Jahrzehnten nicht gesehen hatte: „Das Kauorgan. Funktionen und Dysfunktionen“ (544 Seiten; ISBN 3–9501261–0–4). Darin betrachtete der Grandseigneur der österreichischen Zahnmedizin die Funktion des Kauorgans evolutionsbiologisch und interpretierte sie im Sinne eines Regelkreises, eines kybernetischen Systems, innerhalb des Gesamtorganismus. Während er damals sehr ausführlich auf die Strukturen, Funktionen und Diagnostik eingegangen war, waren der Therapie lediglich 10Seiten gewidmet. In meiner Rezension (Quintessenz 2001; 52: 827–829) äußerte ich deshalb die Hoffnung, „dass in einer Folgeauflage die von dem Autor bevorzugten Behandlungsmaßnahmen ausführlicher dargestellt werden.“.

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Ausgabe: 03/2016 Regensburg - Prof. Dr. Dr. - Torsten E. Reichert
Cleft Lip and Palate Management

Anfang 2016 ist ein neues Buch zu Lippen-Kiefer-Gaumenspalten erschienen. Der thematisch sehr umfassende Atlas wurde von Ricardo D. Bennun, Julia F. Harfin, beide von der Maimonides Universität Buenos Aires in Argentinien, George K. B. Sándor, Universität Oulu, Finnland sowie David Genecov aus Dallas, Texas, USA, herausgegeben und fasst damit die Erfahrungen von 3 ausgewiesenen Spaltzentren unterschiedlicher Länder zusammen. Neben den genannten 4 Herausgebern haben noch insgesamt 14 andere Autoren aus Chile, Argentinien, Nicaragua und Finnland an dem Buch mitgewirkt. Das Buch ist in 4 übergeordnete Kapitel aufgeteilt, wobei sich Teil 1 mit den Grundprinzipien der Spaltgenese, der Gefäßanatomie, der regenerativen Medizin sowie epidemiologischen Daten beschäftigt. Teil 2 des Buches beschreibt die von den Autoren favorisierte chirurgische Technik für den Verschluss von einseitigen und beidseitigen Lippen-Kiefer-Gaumenspalten sowie deren Vorbehandlung mittels des dynamischen nasoalveolären Remodelings. Ergänzt wird dieser Teil durch ein Kapitel zu anästhesiologischen Aspekten bei den operativen Eingriffen.

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Ausgabe: 03/2016 Bonn - Prof. Dr. - Helmut Stark
Textbook of Geriatric Dentistry

In einer Botschaft an die Vereinten Nationen hat die „Internationale Vereinigung für Gerontologie“ deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sich das Jahrhundert der Jugend zum Jahrhundert der Senioren entwickelt und in den nächsten 50 Jahren mit einer Umkehr der Altersstruktur zu rechnen ist. Aufgrund dieser Bevölkerungsentwicklung erweitern sich in Zukunft anteilsmäßig vor allem die Altersgruppen mit mehr Bedarf an sozialer und medizinischer Betreuung, was zweifellos auch aus zahnmedizinischer Sicht von großem Interesse ist.

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Ausgabe: 03/2016 Prof. Dr. - Hannover - Michael Eisenburger
Das stark reduzierte Restgebiss Versorgung mit Teleskopprothetik

Die Versorgung des Lückengebisses mit telekopierend verankertem Zahnersatz ist in der zahnärztlichen Prothetik ein häufig angewandtes Konstruktionsprinzip. Insbesondere vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist auch in Zukunft mit einem hohen Versorgungsbedarf von Patienten in fortgeschrittenem Lebensalter zu rechnen. Dabei kann oftmals aus medizinischen oder finanziellen Gründen eine Implantatversorgung nicht erfolgen, sodass die konventionelle herausnehmbare Teilprothetik einen wichtigen Stellenwert behalten wird.

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Ausgabe: 02/2016 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
Einführung in die evidenzbasierte Medizin

Wer immer einen Einstieg in die „evidenzbasierte Medizin“ (EbM) sucht oder seine Kenntnisse über dieses Thema auffrischen möchte, sollte das von Karin Beifuss vorzüglich übersetzte, mit feinem britischen Humor gespickte und zu einem fairen Preis angebotene Werk „Einführung in die evidenzbasierte Medizin“ erwerben. In 17 Kapiteln fasst die renommierte Oxforder EbM-Kennerin Trisha Greenhalgh (sprich: grihn-holsch) die Grundlagen einer nachweisgestützten – ergo wissenschaftlich orientierten – Medizin zusammen, die „für eine hochwertige Patientenversorgung unerlässlich ist“ (S. 39). Denn, so die Autorin, „Wie viel vermeidbares Leiden wird dadurch verursacht, dass [die beste verfügbare externe] Evidenz nicht in die Praxis umgesetzt wird? Die knappe Antwort auf diese Frage lautet: jede Menge.“ (S. 267).

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Ausgabe: 02/2016 Prof. Dr. - Jörg Lisson - Homburg/Saar
Tooth Movement

Seit 1974 erscheint in unregelmäßigen Abständen die Buchreihe „Frontiers of Oral Biology“. Der jüngst in dieser Reihe erschienene Band 18 widmet sich einem einzigen Thema, nämlich der Zahnbewegung. Vorweg sei festgestellt, dass Zahnbewegung zwar vornehmlich ein kieferorthopädisches Thema zu sein scheint, die Grundlagen derselben jedoch Vorgänge auf zellulärer Ebene beinhalten, die an mehreren Stellen des Körpers Bedeutung erlangen.

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Ausgabe: 02/2016 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
TMD and Orthodontics A Clinical Guide for the Orthodontist

Zum Thema „Kieferorthopädie/Orthodontie (KFO) und kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD)” hat es in den vergangenen zwei Jahrzehnten an Buchbeiträgen nicht gefehlt (z.B. [1, 7, 9]). Ein eigenes Buch aber gab es bislang nicht. Diese Lücke ist nun geschlossen: „This is the first book of its kind to focus exclusively on orthodontics, the TMJs and TMDs”, schreiben die Herausgeber im Vorwort (S. ix) des allein schon aus diesem Grunde – nicht nur für Kieferorthopäden – sehr lesenswerten Bandes, in welchem einige Dogmen, die sich aus der gnathologischen Ära bis in die heutige Zeit halten konnten, hart angegangen werden. In 10Kapiteln handeln 15Autoren – darunter „Legenden” wie Daniel Laskin, Norman Mohl und Jeffrey Okeson (der im Jahre 2017 die 50.Jahrestagung der DGFDT beehren wird) und die italienischen Größen Ambra Michelotti und Daniele Manfredini – so gut wie alle wichtigen Bereiche ab: 1.Anatomie des Kausystems; 2.Ätiologie und Klassifikation der CMD; 3.CMD-Screening bei KFO-Patienten; 4.psychologische Gesichtspunkte; 5.Schlafbruxismus; 6.KFO und CMD; 7.idiopathische kondyläre Resorption; 8.CMD-Therapie in die KFO-Praxis; 9.chirurgische Therapie bei Kiefergelenkproblemen; 10.CMD und rechtliche Aspekte in der KFO-Praxis.

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Ausgabe: 01/2016 Regensburg - PD Dr. Dr. - Ulrich Wahlmann
Die intraligamentäre Anästhesie Primäre Methode der dentalen Lokalanästhesie

Das vorliegende Werk bietet einen umfassenden Überblick über die sogenannte intraligamentäre Anästhesie (ILA), eine risikoarme und präzise Methode der Schmerzausschaltung für die Zahnheilkunde, der zukünftig eine stärkere Verbreitung und häufigere Anwendung zu wünschen ist.

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