Praxis

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PRAXISLETTER
Ausgabe: 03/2017 Regensburg - Prof. Dr. - Michael Behr, - Prof Dr. Ing. (FH) - Martin Rosentritt - Lisa Fischer
Was kostet die Befestigung einer Krone?

Eine Vorstellung über die Kosten, die in einer Praxis entstehen, wenn beispielsweise eine Krone beim Patienten befestigt wird, haben wahrscheinlich nur wenige. Neben den Materialkosten des Befestigungsmateriales, spielen auch die Vorbereitungszeit, die Behandlungszeit und die Vorhersagbarkeit des klinischen Erfolges eine wichtige Rolle. Die letzten Punkte lassen sich nur im Zusammenhang mit der jeweiligen Praxisstruktur klären. Daher wendet sich dieser Artikel in erster Linie den Materialkosten zu. Er versucht eine Übersicht zu bieten, welche Preisspannen bei verschiedenen Gruppen von Befestigungsmaterialien vorliegen und gibt Hinweise, welcher Materialeinsatz vor diesem Hintergrund klinisch sinnvoll erscheint.

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Ausgabe: 05/2017 Prof. Dr. - Rostock - Hermann Lang - Rolf Henrik Ytrehus,
Titanfreisetzung, klinische Relevanz?

In Deutschland werden jährlich ca. 1Million Zahnimplantate, zum größten Teil aus Titan bestehend, als Ersatz fehlender Zähne im Ober- oder Unterkiefer eingesetzt. Mit einer Überlebensrate von 85–95% nach 10Jahren gelten die Implantate als sichere, risikoarme Behandlungsmethode [3, 9]. Aufgrund der in den letzten Jahrzehnten zunehmenden Anzahl von Titanimplantaten, steigt aber insgesamt auch die Anzahl der Komplikationen- bzw. Misserfolge. Ein Implantatverlust ist zumeist ein multifaktorielles Geschehen. Ursächlich hierfür sind u.a. eine fehlerhafte Indikationsstellung, unzureichende Erfahrung des Behandlers, biomechanische Überlastung oder Infektionen. Zusätzlich werden noch aseptische Verluste beschrieben. Hierbei sind die Ursachen allerdings noch nicht vollständig geklärt. In einigen Publikationen wird das Titan selbst bzw. Titanbestandteile als möglicher Verursacher untersucht. [4]. Vermutet wird, dass es zu Wechselwirkungen zwischen der Oberfläche des am häufigsten eingesetzten Implantatmaterials und dem umliegende Gewebe kommt. Im Folgenden soll nun in aller Kürze der aktuelle Wissenstand über vermutete oder tatsächliche Wirkungen von Titanionen für den praktisch tätigen Zahnarzt zusammengefasst werden.

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ZEITSCHRIFTENREFERAT
Ausgabe: 01/2017 Hannover
„Orale Gesundheit“ neu definiert durch die FDI

Gesundheit stellt einen Wert dar, der sowohl für den Einzelnen als auch für die gesamte Gesellschaft von großer Bedeutung ist. Deswegen haben nicht nur Fachleute, sondern auch medizinische Laien wie der Schriftsteller Stefan Zweig und der Philosoph Friedrich Nietzsche mehr oder weniger persönliche, manchmal schlichte Definitionen für den Begriff der Gesundheit entwickelt. Für Nietzsche beispielsweise ist Gesundheit „überwundene Krankheit“ [zit. nach 2]. Unter Berücksichtigung einer Vielzahl vorhergehender Beschreibungen formte die WHO 1946 folgende bis heute international gültige Definition:

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Ausgabe: 04/2017 Prof. Dr. - Hannover - Harald Tschernitschek
Sind Studierende der Gesundheitswissenschaften, die in der Vorlesung hinten im Hörsaal sitzen, nicht motiviert?

Motivation gilt als einer der wichtigsten Faktoren für Leistung und Lernerfolg. Üblicherweise unterscheidet man die extrinsische Motivation, die mit Leistungsanreizen und/oder Leistungsdruck erreicht wird, von der intrinsischen Motivation, die z.B. durch Interesse oder Neugier hervorgerufen wird. Die Autoren des Beitrags weisen darauf hin, dass Rosenthal und Jacobsen schon 1960 beobachtet hatten, dass das Vorlesungsverhalten von Studierenden Rückschlüsse auf ihre Motivation zulässt. Ziel der Autoren war es, diese Beobachtung zu überprüfen.

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Ausgabe: 05/2017 Jens C. Türp - Basel - Prof. Dr.
IQWiG und die Evidenzbasierung in der Zahnmedizin

Die im November 1991 gegründete, von einigen regionalen Zahnärzteverbänden inaugurierte Interessengemeinschaft Zahnärztlicher Verbände Deutschlands e.V. www.i-g-z.de widmete die aktuelle Ausgabe ihres Publikationsorgans dem Generalthema „Evidenz und Nutzenbewertung in der Zahnmedizin“. Anlass für das von Chefredakteur Benn Roolf sorgfältig zusammengestellte und sehr lesenswerte Themenheft war der im Januar 2017 veröffentlichte und von zahnärztlicher Seite zu Recht kritisierte Vorbericht „Bewertung der systematischen Behandlung von Parodontopathien“ des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die 19 Beiträge der 25Autoren geben vor dem Hintergrund des IQWiG-Berichts einen umfassenden Überblick über die Grenzen und Möglichkeiten der evidenzbasierten (Zahn-)Medizin.

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BUCHBESPRECHUNG
Ausgabe: 01/2017 Hannover
Funktionsstörungen erkennen und behandeln

In dem im Spitta-Verlag erschienenen Buch „Funktionsstörungen erkennen und behandeln“ gibt der Autor Siegfried Lederer einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie der craniomandibulären Dysfunktion. Er beschreibt zunächst die allgemeinen Grundlagen der CMD, wobei er die Anatomie und Pathologie klar und ohne unnötige Ausschweifungen erklärt. In dem Kapitel Diagnostik wird die Durchführung der klinischen Funktionsanalyse Schritt für Schritt und durch eine gute Bebilderung unterstützt erläutert. Zusätzlich wird für das psychosoziale Screening ein Fragebogen zu chronischen Schmerzen beschrieben. Außerdem werden verschiedene Frage- und Dokumentationsbögen zur Intensivierung der Schmerzdiagnostik vorgestellt. Im Anschluss werden die instrumentelle Funktionsanalyse und die Möglichkeiten zur bildgebenden Diagnostik erklärt. In dem umfangreichen Kapitel zur Therapie erklärt der Autor zunächst Therapieansätze wie Entspannungsübungen und Biofeedback, aber auch Physiotherapie, TENS und die medikamentöse Therapie. Im Anschluss daran wird die klassische Schienentherapie dargestellt. Dabei erfolgt eine Besprechung der verschiedenen Arten der Aufbissschienen mit ihrem zugehörigen Indikationsbereich. Zudem werden typische Fragen zur Schienentherapie praxisorientiert beantwortet. Im Anschluss daran werden interdisziplinäre Therapieansätze angesprochen. Das Buch wendet sich zudem in einem eigenen Kapitel dem Thema Bruxismus zu. Abschließend werden Tipps für besondere Behandlungssituationen gegeben.

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Ausgabe: 01/2017 Dr. Sonja Sälzer, Kiel
Parodontale Diagnostik

Trotz regelmäßiger Zahnarztbesuche wird eine Parodontitis häufig erst (zu) spät erkannt. Da eine frühe Diagnosestellung und daraus resultierender Therapie entscheidend für den Behandlungserfolg ist, kommt der parodontalen Diagnostik eine besondere Bedeutung zu.

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Ausgabe: 02/2017 Prof. Dr. - Heidelberg - Peter Rammelsberg
AdhäsivbrückenMinimalinvasiv – ästhetisch – bewährt

Vor dem Hintergrund der Entscheidung des gemeinsamen Bundesausschusses, metallkeramische Adhäsivbrücken als Frontzahnersatz nunmehr altersunabhängig als Regelversorgung anzuerkennen, kommt das Buch zu einem günstigen Zeitpunkt. Die aufbereitete Literatur erweist sich für an dieser Versorgungsform interessierte Zahnärzte als außerordentlich wertvoll. Gleichzeitig richtet sich das Buch an alle, die bislang wenig mit der Materie zu tun hatten; möchte der Autor doch Impulse liefern, die Therapieoption auf breiter Basis zu etablieren und die immer noch herrschende Skepsis in der Zahnärzteschaft gegenüber Adhäsivbrücken zu beseitigen.

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Ausgabe: 02/2017 Prof. Dr. - Göttingen - Franz-Josef Kramer
Oral Implantology Review: A Study Guide

Mit dem Arbeitsbuch „Oral Implantology Review: A Study Guide“ legt der Autor Louie Al-Faraje eine umfangreiche englischsprachige Fragensammlung zum Selbststudium vor, welche sämtliche relevanten Aspekte der modernen Implantologie von der Behandlungsplanung bis hin zur prothetischen Versorgung umfasst. Dabei wird einer vorausschauenden Behandlungsplanung sowie der individuellen Analyse der Ausgangssituation eines Patienten ein besonderes Gewicht zugeordnet. In insgesamt 7Kapiteln werden die anamnestischen Evaluation des Implantatpatienten, die grundlegenden Prinzipien der Implantatplanung, die Besonderheiten der regionalen Anatomie sowie der chirurgischen Vorgehensweisen behandelt. Das Komplikationsmanagement einschließlich des pharmakologischen Managements sowie die Grundlagen der Implantatbiomechanik und der Implantatprothetik schließen diese umfangreiche Fragensammlung ab. Sämtliche Fragen sind als Multiple-Choice-Fragen formuliert und geben meistens 4Antwortmöglichkeiten vor, von denen die einzig zutreffende Antwortmöglichkeit zu identifizieren ist. Die korrekte Antwort wird durch einen ergänzenden Kommentar begründet, wobei zahlreiche Illustrationen den Informationsgehalt erhöhen. Insgesamt handelt es sich um ein hochwertiges Verzeichnis von über 1000praxisrelevanten Fragen zur Implantologie, welches sich auf die unterschiedlichsten Aspekte der modernen Implantologie bezieht und für die Vorbereitung auf Examina bzw. Prüfungen helfen kann, das eigene Wissen zu hinterfragen und Wissenslücken zu identifizieren. Das Buch ist als Arbeitsbuch gestaltet und kostet 108,00Euro.

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Ausgabe: 02/2017 PD Dr. - M. Oliver Ahlers - Hamburg
Funktionsdiagnostik und Therapieprinzipien

Die Reihe Farbatlanten der Zahnmedizin gehört zu den beeindruckendsten Büchern in der Zahnheilkunde – weltweit. Die Herausgeber haben mit den Farbatlanten der Zahnmedizin dabei ein Buchformat entwickelt, was auch komplexe inhaltliche Zusammenhänge in eine Vielzahl hochwertiger eigens geschaffener Abbildungen und Illustrationen übersetzt. Begonnen haben die Herausgeber mit dem Farbatlas Parodontologie, in der Schifffahrt spräche man vom „Typschiff“ der Reihe.

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