Wissenschaft

Hier können Sie auf alle Originalarbeiten des aktuellen Jahrgangs in chronologischer Sortierung zugreifen.  Alternativ können Sie die Beiträge auch nach dem Titel sortieren.

JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
SORTIEREN NACH: DATUM | TITEL

ORIGINALARBEITEN
Ausgabe: 02/2009 F. J. Faber, F. J. Noll, M. Keiner, W. Hürther, S. Schumacher, E. Keller - Th. Kerschbaum
Komplikationen von Cercon-Restaurationen in den ersten fünf Jahren

Ziel der Arbeit war, die langfristige Bewährung von ZrO2-Restaurationen unter Praxisbedingungen zu ermitteln. In einer Feldstudie wurden in drei Zahnarztpraxen im Raum Koblenz zwischen 2001 und 2007 536 Patienten mit 1226 Restaurationen (259 Brücken, 957 Einzelkronen) nach dem Cercon-System an Hand der Karteiunterlagen fortlaufend beobachtet. Alle Restaurationen wurden in einem Labor (Kimmel) gefertigt. Nach fünf Jahren unter Risiko (Kaplan-Meier-Statistik) waren 8 % aller Restaurationen durch Gerüst- und/oder Verblendfrakturen nicht mehr in Funktion. Signifikante Risikofaktoren bildeten die Lokalisation der Restauration, die Art der Restauration (Krone, Brücke) und der Behandler.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 02/2009 Th. Kerschbaum - S. Schmiedel - F.-J. Faber - A. Schwandt
Deckkraft eines Testopakers im Vergleich zu vier konventionellen Opakern

Im Rahmen dieser Untersuchung sollte der Einfluss der Opakerdicke auf die Farbe metallkeramischer Restaurationen überprüft werden. Dazu wurden 50 Plättchen (40x10x1mm) aus der NEM-Legierung StarLoyC gegossen. Nach Planschleifen und Korundstrahlen der Oberfläche erfolgte ein stufenloser Opakerauftrag von 0,0 mm bis0,3mm Schichtdicke mit Hilfe einer speziellen Vorrichtung. Die Prüfkörper wurden nach Herstellerangaben gebrannt. Geprüft wurden ein pulverförmiger Testopaker (TO) im Farbbereich A3 und die vier Pastenopaker DuceramKiss (DK), VitaVMK95 (V95), Hera-Ceram (HC) und IPS InLine (IL) der Farbe A3. Die Farbanalyse erfolgte mittels Spektral-photometers je dreimal in sechs Messfeldern mit unterschiedlicher Opakerdicke (dO). Die Zusammenhänge zwischen den Farbmesswerten L*,a*,b* und der inversen Keramikdicke 1/dO wurden per Regressionsanalyse gemittelt und anhand dessen der Farbabstand in Bezug zur Farbe bei dO=0,3 mm berechnet. Für die Opaker ergaben sich 0,07mm (TO), 0,12mm (DK), 0,10mm (V95), 0,10mm (HC) und 0,10mm (IL) als minimal erforderliche Dicken unter der Vorraussetzung ?E(dOmin)=1. Im Vergleich zu handelsüblichen Opakern wies der Testopaker eine erhöhte Deckkraft auf. In Bereichen mit reduziertem Platzangebot, sind deshalb ästhetisch anspruchsvollere Ergebnisse möglich.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 01/2009 W. Walther, B.P. Robra - E.M. Nawrath
Stand und Perspektiven der Antibiotika-Prophylaxe bei Patienten mit künstlichem Gelenkersatz

Die aktuelle Entschärfung der Richtlinie der American Heart Association zur Endokarditis-Prophylaxe durch Antibiotikagabe vor der zahnmedizinischen Behandlung (2007) legt nahe, auch die Indikation zur Antibiotikaprophylaxe bei Patienten mit künstlichem Gelenkersatz zu überprüfen. Orthopäden und orthopädisch-chirurgische Kliniken machten in einer Befragung signifikant unterschiedliche Angaben zu Häufigkeit und Art der von ihnen veranlassten prophylaktischen Antibiose. Nach systematischer Literaturrecherche ist eine routinemäßige Antibiotikaprophylaxe vor zahnärztlichen Eingriffen bei Patienten mit künstlichem Gelenkersatz nicht indiziert, da eine Infektion des künstlichen Gelenkes durch eine Zahnbehandlung oder Zahnentzündung äußerst selten auftritt und das Risiko-Nutzen-Verhältnis der Antibiotikaprophylaxe nicht zufriedenstellend ist. Es wird eine Entscheidungshilfe für Zahnärzte und Orthopäden vorgeschlagen, in welchen Fällen mit erhöhter Infektionswahrscheinlichkeit eine Antibiotikaprophylaxe vor zahnärztlichen Eingriffen bei Patienten mit künstlichem Gelenkersatz durchgeführt werden sollte.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 01/2009 B. Kordaß - C. Schwahn - R. Biffar - Th. Klinke
Die Lage der Okklusionsebene für die Totalprothetik – APF versus APF-NT

Die Lage der Okklusionebene (OE) hat wesentlichen Einfluss auf die Stellung der Zähne im Mundraum. Unterschiedliche Methoden bedienen sich in der Totalprothetik unterschiedlicher Referenzpunkte. Dabei besteht die Frage, ob die Ausrichtung der OE nach der Methode der APF- (Aesthetik – Phonetik – Funktion) bzw. APF-NT-Methode (APF-Neue Technologie) zur Camperschen Ebene (CE) eine geringere Winkeldifferenz aufweist. Bei 46 Probanden wurde die OE auf einer Registrierschablone halbseitig nach der APF- und APF-NT-Methode ausgerichtet und mittels Fernröntgenseitenbild (FRS) zweidimensional dargestellt. Der Winkel der OE zur CE wurde metrisch vermessen. Die Winkeldifferenz der CE zur APF-Methode lag im Median bei 7,8 ° (± 31,2), während die Differenz der APF-NT-Methode im Median bei 5 ° (± 18,3) dargestellt werden konnte. Dabei war die Differenz der APF-NT-Methode zur Camperschen Ebene geringer als bei der APF-Methode. Durch die mittelwertige Orientierung der Modelle und die Ausrichtung der Kauebene ist ein weiterer Schritt in eine verbesserte Systemprothetik beschritten worden.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 01/2009 W. B. Freesmeyer - S. Fleck, A. Fleck, R. J. Radlanski
Einfluss der Bonder auf die Titan-Keramik- Verbundfestigkeit

Gegenstand der vorliegenden Studie war die Untersuchung des Einflusses der Bonder auf die Verbundfestigkeit von Titan und Keramik. Die Keramiken Duceratin plus, GC Initial Ti, Noritake Ti-22, Triceram und Vita-Titankeramik wurden mit und ohne Bonder auf Gusstitan Grad 1 aufgebrannt. Die Prüfung der Verbundfestigkeit geschah mit dem 3-Punkt-Biegetest nach Schwickerath gemäß ISO 9693 mit acht Prüfkörpern pro Untersuchungsreihe. Der t-Test diente dem statistischen Vergleich der Ergebnisse. Ohne Anwendung der Bonder wurden folgende Verbundfestigkeiten gemessen: Duceratin plus 31,3MPa, GC Initial Ti27,6 MPa, Noritake Ti-2229,8 MPa, Triceram 28,3MPa und Vita-Titankeramik 28,8MPa. Bei Schichtung mit Bonder ergaben sich folgende Verbundfestigkeiten: Duceratin plus 37,8MPa, GC Initial Ti 48,4MPa, Noritake Ti-22 36,9MPa, Triceram 35,5MPa und Vita-Titankeramik 31,9MPa. Die Bonder erhöhten die Verbundfestigkeit der untersuchten Titankeramiken statistisch signifikant. Die unterschiedlichen Zusammensetzungen und Eigenschaften der Bonder haben einen erheblichen Einfluss auf die Verbundfestigkeit der jeweiligen Titankeramik.

» kompletten Artikel lesen

TAGUNGSBEITRAG
Ausgabe: 10/2009 V. Ehlers - B. Willershausen - C. Faupel - C.H. Reichardt
Retrospektive klinische Studie zur Erfassung der Liegedauer und Qualität von Keramikrestaurationen

Ziel der Studie war die Bewertung von Keramikrestaurationen anhand der Ryge-Kriterien, des Plaquebefalls, der parodontalen Situation sowie die Erfassung der Liegedauer und möglichen Verlustraten. Bei insgesamt 500 ambulanten Patienten (beiderlei Geschlechts, Durchschnittsalter: 43,4 Jahre) einer Universitätszahnklinik wurde ein umfassender zahnärztlicher Befund (DMFT-Werte, Füllungsflächen und Restaurationswerkstoffe), Mundhygienesituation (API, SBI, Quigley-Hein-Index) einschließlich der parodontalen Bewertung durchgeführt. Die Restaurationen wurden nach den Ryge-Kriterien (Randschluss, Form, Sekundärkaries und Oberfläche) auf ihre klinische Wertigkeit und Liegedauer untersucht. Als mögliche Verlustursache für Keramikrestaurationen wurden Bruxismus, Frakturen oder Sekundärkaries angeführt. Bei den erfassten 500 Patienten lagen bei insgesamt 288 Patienten 1254 keramische Restaurationen vor (182 Inlays, 30 Teilkronen, 64 Vollkeramikkronen, 978 keramisch verblendete Kronen). Der SBI betrug 19 % und der API 61,8 (± 24,1) %. Der Quigley-Hein-Index teilte sich in Grad 0 (44 %), Grad I (35,2 %), Grad II (15,2 %), Grad III (4,5 %) und Grad IV (0,7 %) auf. Die Restaurationen wiesen im Mittel eine Liegedauer von 8,8 (± 7,6) Jahren auf. Die zu 99 % in situ vorgefundenen keramisch versorgten Zähne zeigten gute bis sehr gute Ergebnisse ( 70 % in der jeweils besten Kategorie der Ryge-Kriterien). Nur 13 Restaurationen gingen in dieser Zeit verloren. Hinsichtlich des Ryge-Kriteriums Randschluss konnten 71,1 % in die Kategorie „Alpha“ und 25,2 % in die Kategorie „Bravo“ eingeordnet werden. Insgesamt 3,6 % verteilten sich auf die Gruppen „Charlie“ und „Delta“. Das Ryge-Kriterium Sekundärkaries teilte sich in 88,3 % auf „Alpha“ und in 11,7 % auf „Bravo“. Die Studie belegte eine hohe Erfolgsrate der untersuchten Keramikrestaurationen; diese Befunde können zur Entscheidungsfindung bei der Wahl nach langlebigen und ästhetischen Versorgungen beitragen.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 04/2009 G. Göz - M. Berneburg
Untersuchungen zur Gesichtsästhetik – ein Update

Ziel: Ziel dieses Übersichtsreferats ist es, darzustellen, welchen Einfluss das Profil, das Lippenprofil, das Bildungsniveau des Betrachters und besondere Merkmale auf die Gesichtsästhetik haben. Es wird auf die beste Methode zur Messung der Attraktivität hingewiesen.

Methode: Die Ergebnisse eigener Untersuchungen wurden herangezogen. Für die Literatursuche wurde die elektronische Medline-Datenbank Pub Med (www.pubmed.gov) und die Literaturverzeichnisse aller ausgewählten Beiträge verwendet.

Ergebnisse: Das „ideale“ Gesicht weist einen Durchschnittsprofilverlauf mit vollen und leicht protrusiven Lippen auf. Ein hohes Bildungsniveau des Betrachters führt zu einer kritischeren Beurteilung. Symmetrie und Durchschnittlichkeit aber vor allem besondere Merkmale steigern die Attraktivität. Diese Merkmale sollten ein Frauengesicht sowohl kindlich und reif als auch ausdrucksvoll erscheinen lassen. Die Vorliebe für ein besonders attraktives Männergesicht ist umstritten.

Schlussfolgerung: Es existiert eine allgemeine, angeborene Vorstellung von einem „idealen“ Gesicht, die sich im Laufe der Zeit verändern kann. Am besten eignet sich die die Anthropometrie zur Messung der Gesichtsästhetik.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 02/2009 C. Koçkapan - A. Duran
Einfluss von Ultraschallaktivierungen auf die Temperatur der Spüllösung im Wurzelkanal in vitro

Eine Methode zur effektiven Reinigung des Wurzelkanals ist die passive ultraschallaktivierte Spülung (PUI), während der akustische Mikroströmungen bzw. Kavitationen auftreten. Das Temperaturverhalten diverser Instrumente während PUI ist bisher kaum untersucht. Ziel dieser Studie war es, diverse Methoden der PUI in Bezug auf die Temperaturentwicklung zu untersuchen.

Nach der Aufbereitung der Wurzelkanäle bis zur Instrumentengröße 02/60 wurde die Temperaturerhöhung der Spüllösung (NaOCl 5 %) während der PUI untersucht. Die Messungen erfolgte 1 mm und 7 mm vom Foramen apicale entfernt. Als Instrumente zur Aktivierung wurden Fingerspreader (FS) und Kerr-Feilen (KF) ISO-Größe 15 verwendet. Die Aktivierung erfolgte direkt oder indirekt mit dem Piezon Master (EMS, Nyon/Schweiz). Somit wurden vier Gruppen (jeweils n = 24) miteinander verglichen.

Über alle Methoden gemittelt konnte koronal ein Anstieg um 8,49 ± 3,78 ºC und apikal um 4,45 ± 2,45 ºC (p ? 0,001) gemessen werden. Auch zwischen KF und FS war ein signifikanter Unterschied messbar (KF 6,17 ± 3,45 ºC; FS 6,78 ± 4,04 ºC, p ? 0,05).

Die Ergebnisse zeigen, dass die Temperaturerhöhung bei der PUI von der Lokalisation und dem Instrumententyp abhängig sein kann.

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 02/2009 H. Günay - S. Guhr - A.-K. Lührs
Zahnfleischfarbene Kompomere – Klinische Ergebnisse nach 16 Monaten

Zahnhalsdefekte mit Gingivarezessionen stellen für viele Patienten ein ästhetisches Problem dar. Die Restauration mit zahnfarbenen Materialien kann im Gegensatz zu zahnfleischfarbenen Werkstoffen zu ungünstiger Ästhetik führen.

Ziel dieser Studie war die klinische Untersuchung eines zahnfleischfarbenen Kompomers nach Versorgung von Zahnhalsdefekten.

Dazu wurden 19 Defekte mit einem zahnfleischfarbenen Kompomer gefüllt und an zwei Untersuchungszeitpunkten von zwei kalibrierten Untersuchern bewertet (mod. USPHS- Kriterien, Sondierungstiefen). Der Zeitaufwand und ein Fragebogen zur Patientenzufriedenheit wurden ausgewertet (Wilcoxon-Test).

In Bezug die „anatomische Form“ wurden zum Zeitpunkt Baseline (n = 18) 83,3 % mit A und 16,7 % mit B bewertet, nach 16 (± 2,1) Monaten (n = 17) 41,2 % bzw. 58,8 % (p 0,05). Für die „Gingivareaktion“ besaßen zum Zeitpunkt Baseline 83,3 % A und 16,7 % B, nach 16 Monaten 23,5 % A, 64,7 % B, 5,9 % C und 5,9 % D (p 0,005). Die Sondierungstiefen nahmen dv von 2,8 mm (± 0,6) auf 2,2 mm (± 0,9) ab (p 0,05). Die Patientenbefragung zeigte eine hohe Patientenzufriedenheit.

Das Verfahren führt zu Ergebnissen mit hoher Patientenzufriedenheit. Im Rahmen von Kontrolluntersuchungen sollten zervikale Überstände zum Erhalt der gingivalen und parodontalen Gesundheit beseitigt werden.

» kompletten Artikel lesen

UNI-PORTRäT
Ausgabe: 12/2009 A. Kübler
Im Blickpunkt:
Die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Würzburg stellt sich vor

Herr Prof. Kübler, bitte stellen Sie kurz Ihre Abteilung vor! Die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Würzburg wird im Jahr 2012 100 Jahre alt und zählt somit zu den ältesten und traditionsreichsten Zahnkliniken Deutschlands. In den vergangenen Jahren wurde die Klinik unter der Leitung meines Vorgängers Herrn Prof. Dr. Dr. J. Reuther aufwendig saniert und teilweise neu gebaut und gehört somit zu den modernsten kieferchirurgischen Kliniken Deutschlands. Unsere Klinik liegt im Herzen der Stadt Würzburg und ist somit im Bewusstsein der unterfränkischen Bevölkerung fest verankert.

» kompletten Artikel lesen