Wissenschaft

Hier können Sie auf alle Originalarbeiten des aktuellen Jahrgangs in chronologischer Sortierung zugreifen.  Alternativ können Sie die Beiträge auch nach dem Titel sortieren.

JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
SORTIEREN NACH: DATUM | TITEL

ÜBERSICHTEN
Ausgabe: 10/2010 K. Kimmel
Klinische Prüfung und Leistungsbewertung von Medizinprodukten: Neue regulatorische Anforderungen auch für die Wissenschaft eine Herausforderung

Die 4. Novelle des deutschen Medizinproduktegesetzes (MPG) und die neue Verordnung über klinische Prüfungen (MPKPV) enthalten regulatorische Anforderungen, die von Industrie und Wissenschaft gleichermaßen zu berücksichtigen sind. Ziel der Änderungen ist die Optimierung der funktionellen und sicherheitsbezogenen Produktqualität aufgrund veränderter Genehmigungs- und Ausführungsprozeduren.

(Dtsch Zahnärztl Z 2010, 65; 582–587)

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 11/2010 H. J. Staehle
Die Geschichte der Fachzahnärzte in Deutschland – Nachtrag

Einführung: Zu dem in Heft 4/2010 der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift erschienenen Artikel über die Geschichte der Fachzahnärzte [27] gingen etliche Hinweise beim Verfasser ein. Aus diesem Grund werden im folgenden Nachtrag einige weitere bemerkenswerte Details zur historischen Einordnung des Fachzahnarztwesens vorgestellt.

Material und Methode: Die Nachträge beziehen sich unter anderem auf einige Aspekte bei der Einführung des Fachzahnarztes für Oralchirurgie in der ersten Phase der Bundesrepublik Deutschland, auf diverse Verordnungen zu Facharzt- und Fachzahnarztbezeichnungen für Kieferchirurgie sowie auf Versuche zur Etablierung von Fachzahnärzten für Parodontologie und für Zahnärztliche Prothetik in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Außerdem wird auf einige Publikationen, die als Reaktionen auf den Artikel erschienen sind, Bezug genommen.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Die Nachträge belegen erneut die seit nunmehr fast 80 Jahren anhaltende kritische Diskussion zu dieser Thematik. Es ist bislang nicht gelungen, im Weiterbildungswesen ein konsensfähiges Gesamtkonzept unter Einschluss aller relevanten Disziplinen der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde zu formulieren.

(Dtsch Zahnärztl Z 2010, 65: 675–679)

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 06/2010 H. Terheyden
Knochenaugmentationen in der Implantologie

Durch Augmentationen kann heute im Regelfall verlorengegangener oder nicht angelegter Alveolarfortsatzknochen so wieder ausgebaut werden, dass Zahnimplantate in einer prothetischen Optimalposition gesetzt werden können. Die operative Belastung durch Augmentationsoperationen ist durch den Einsatz von schonenden Verfahren, Vorzug von intraoralen Knochenentnahmeorten gegenüber extraoralen Entnahmeorten und durch den Einsatz von Biomaterialien stetig gesunken. Man unterscheidet Augmentationen in Sofort-/Frührekonstruktion nach Zahnextraktion sowie die Spätrekonstruktion, wenn bereits eine Atrophie des Alveolarfortsatzes eingetreten ist. Für marginale Alveolarfortsatzdefekte wird im vorliegenden Artikel eine klinische Defektklassifikation mit Behandlungskonzept vorgeschlagen. Das nach Literaturdaten effektivste Augmentationsmaterial für laterale und vertikale Kammdefekte ist der intraoral gewonnene autologe Knochenblock, vorzugsweise von der Linea obliqua des Unterkiefers.

Resorbierbare Membranen haben geringere Komplikationsraten als nicht resorbierbare Membranen. Die Sinusbodenaugmentation zeigt relativ unabhängig von der Materialwahl gute Ergebnisse bei sehr niedrigen Komplikationsraten.

Die Implantatüberlebensrate im regenerieren Knochen ist nicht schlechter als im ortsständigen Knochen. (Dtsch Zahnärztl Z 2010, 65: 320–331)

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 06/2010 D. Edelhoff - F. Beuer - J.F. Güth - W. Gernet - M. Stangl - M. Stimmelmayr
Biologie der Alveolenheilung und chirurgische Maßnahmen zum Alveolen- und Kammerhalt

Zahnverluste gehen oftmals mit einem Defekt der dünnen bukkalen Knochenlamelle einher. Wurde früher die Heilung der Hart- und Weichgewebe abgewartet und anschließend vor oder mit der Implantation eine Augmentation durchgeführt, wird heute versucht simultan mit der Zahnentfernung mittels Socket- oder Ridge-Preservation-Techniken und Socketseal-OP den Hart- und Weichgewebedefekt direkt über die Alveole minimalinvasiv zu regenerieren. Eine entscheidende Rolle dabei spielt der primäre Wundverschluss, der mit Hilfe unterschiedlicher Weichgewebs-transplantate ohne Verschiebung der mukogingivalen Grenze erfolgen kann. Zudem führen einige dieser Techniken zu einer Verdickung und Stabilisierung der bukkalen Weichgewebe und zu einer Umwandlung eines dünnen in einen dicken parodontalen Gingivatypus. (Dtsch Zahnärztl Z 2010, 65: 294–303)

» kompletten Artikel lesen

Ausgabe: 06/2010 G. Iglhaut - H. Schliephake
Weichgewebemanagement und -augmentation in der Implantatchirurgie

Nachdem Innovationen in der Augmentationschirurgie primär den Fokus des Hartgewebeaufbaus hatten, erkannte man mehr und mehr das Weichgewebe als limitierenden Faktor. Defizitäre Alveolarkammareale mit Knochenaufbauten zu rekonstruieren, kann mit verschiedenen Methoden realisiert werden. Jedoch stellt sich bei umfangreichen Augmentaten der sichere und langfristige Wundverschluss, ein entscheidender Faktor für den Erfolg der operativen Maßnahme, als Problem dar. Das Design und die spannungsfreie Mobilisation von bedeckenden Wundlappen sowie die präzise mikrochirurgische Wundrandadaption unter bestmöglichem Erhalt der Blutversorgung sind von großer Bedeutung für einen vorhersehbaren Therapieerfolg. Umfangreiche Inzisionen und Lappenbildungen können jedoch zu teils erheblichen chirurgischen Traumata führen und die Anatomie von Gingiva und Mukosa zerstören.

Zur Vermeidung dieser Nachteile bieten sich freie oder gestielte Weichgewebetransplantate als minimal invasive Alternative zur Defektdeckung an. Der Vorteil liegt im Erhalt anatomischer Strukturen und gleichzeitiger gedeckter Hartgewebeheilung. Mit Freilegungsoperationen bestehen weitere Optionen, ausreichend dicke, zirkulär keratinisierte Schleimhaut am Durchtrittsprofil des Implantathalses, des Aufbauteils und der Suprakonstruktion zu generieren. Trotzdem muss es das Ziel sein, bereits vor der Freilegung mit Weichgewebetransplantaten eine ausreichende Dicke und Keratinisierung periimplantär aufzubauen. Nach erfolgter Freilegung eines enossalen Implantates sind korrektive Maßnahmen nur noch bedingt möglich und stellen höchste Ansprüche an die chirurgischen Fähigkeiten des Behandlers. Als Therapieansatz zur Deckung von exponierten Implantatoberflächen wird vom Verfasser eine minimal invasive Tunneltechnik aus der plastischen Parodontalchirurgie beschrieben. (Dtsch Zahnärztl Z 2010, 65: 304–318)

» kompletten Artikel lesen