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ORIGINALARBEITEN
Ausgabe: 10/2010 H. Günay - A. Rahman - S. Nicksch - K. Meyer - P. Hillemanns
Effizienz einer interdisziplinären Veranstaltung für Schwangere zur Zahn- und Mundgesundheit

Einführung: Die Mundgesundheit von Schwangeren beeinflusst ihre eigene und die orale und allgemeine Gesundheit ihres Kindes. Die Studie untersuchte, inwieweit sich eine einmalige zahnärztliche Informationsgabe für Schwangere auf ihr Bewusstsein hinsichtlich der Mundgesundheit auswirkt.

Methode: Insgesamt wurden 375 Wöchnerinnen über orale Aspekte während der Schwangerschaft und im Kleinkindalter befragt. Davon wurden 149 Frauen im Rahmen einer interdisziplinären Veranstaltung während der Schwangerschaft über orale Risiken und die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Mutter und Kind aufgeklärt (Informations-Gruppe (IG)). 226 Frauen bildeten die Kontroll-Gruppe (KG). Die Auswertung erfolgte mittels Chi-Square-Tests (p 0,05).

Ergebnisse: 98,0 % der IG fanden die Veranstaltung sinnvoll, und 37,2 % gingen auf Empfehlung anschließend zum Zahnarzt. Die Teilnehmerinnen der IG zeigten ein höheres Wissen, z.B. über Parodontitis, Keimübertragung und Ernährung, als die KG (p 0,001). Die IG kannte die zahnärztlichen Vorsorgetermine in der Schwangerschaft und den ersten drei Lebensjahren (p 0,001), während die KG keine Präventionskonzepte nennen konnte.

Schlussfolgerung: Die einmalige Veranstaltung steigerte signifikant das Wissen und Bewusstsein der Schwangeren bezüglich oraler und allgemeiner Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind.

(Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 562–570)

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Ausgabe: 10/2010 A. Treuner - C. Fusch - K. Linnemann - C.H. Splieth
Fluoridprophylaxe im Kleinkindalter – Evaluation der Fluoridempfehlungen durch Zahn- und Kinderärzte

Einführung: Aufgrund der bestehenden Diskrepanzen zwischen Kinder- und Zahnärzten bei den Fluoridempfehlungen zur Kariesprophylaxe bei Kleinkindern war das Ziel der vorliegenden Arbeit, die aktuelle Umsetzung der Empfehlungen der entsprechenden Fachgesellschaften (DGZMK, DAKJ) in der Praxis zu analysieren.

Methode: Dabei wurden an niedergelassene Zahn- und Kinderärzte Fragebögen zur Praxis der Fluoridnutzung und -empfehlung verschickt. Insgesamt beantworteten 68 % der Kinderärzte und 38 % der Zahnärzte diesen Fragebogen.

Ergebnisse: Die Zahnärzte halten sich mehrheitlich an die Empfehlungen der DGZMK, verschreiben kaum Fluoridtabletten ( 80 %) und favorisieren den Gebrauch von Fluoridzahncreme (92 %). Bei den Kinderärzten ist dagegen eine bipolare Verteilung zu erkennen: 33 % verschreiben stets für ½- bis 1½-jährige Kleinkinder ein Vit.-D-Monopräparat. Das Kombinationspräparat mit Fluorid präferieren dagegen 38 %, wobei zusätzlich in 19 % auch noch die fluoridhaltige Kinderzahnpaste empfohlen wird. Eine Aufklärung der Eltern über das Dentalfluoroserisiko erfolgt bei über 60 % der Kinder- und Zahnärzte „oft“ oder „immer“, allerdings geben 58 % der Zahnärzte und 84 % der Kinderärzte zu, die Grenzdosis für eine Dentalfluorose nicht zu kennen. Auf Nachfrage können sogar nur 5 % der Zahnärzte und 3 % der Kinderärzte die Grenzdosis im Freitext richtig benennen.

Schlussfolgerungen: Insgesamt besteht noch Handlungsbedarf für einheitliche ärztlich/zahnärztliche Fluoridempfehlungen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2010, 65: 577–581)

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Ausgabe: 10/2010 H. Günay - A. Rahman - T. Spanier
Kenntnisstand von Müttern 3-jähriger Kinder über die zahnärztliche Gesundheitsfrühförderung

Einführung: Die Betreuung der Schwangeren im Sinne einer zahnmedizinischen Gesundheitsfrühförderung kann Karies, Parodontitis- und ernährungsbedingte Folgeerkrankungen beim Kind reduzieren. Ziel dieser Studie war die Analyse von Umfang und Effektivität der tatsächlichen prä- und postnatalen Betreuung der Mütter bezogen sowohl auf ihre eigene als auch auf die Zahn- und Mundgesundheit der Kinder.

Methode: Dafür wurden an 28 randomisiert ausgewählten Kindergärten in Hannover 442 Eltern von 3- und 4-jährigen Kindern mit einem Fragebogen interviewt. Anschließend erfolgte die visuelle orale Befundung gemäß WHO-Kriterien bei 352 zugehörigen Kindern.

Ergebnisse: Nach der statistischen Auswertung wiesen 58% der Mütter Abitur oder Fachhochschulreife auf. 31% haben während der Gravidität individualprophylaktische Maßnahmen erhalten und 61% erhielten keine Hinweise auf mögliche dentale oder parodontale Probleme. 83% der Mütter fühlten sich unzureichend über die optimale Pflege der ersten Dentition aufgeklärt. Der mittlere dmf-t-Wert lag bei den Familien mit Migrationshintergrund bei 1,21 und bei den Deutschen bei 0,8.

Schlussfolgerung: Insgesamt zeigt sich eine zurzeit noch unzureichende zahnmedizinische Gesundheitsfrühförderung mit mangelnder Effektivität der interdisziplinären Zusammenarbeit gerade in den niedrigen sozialen Schichten. (Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 571–576)

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Ausgabe: 02/2010 M. Stiesch - L. Borchers - P. Kohorst - M.P. Dittmer
Finite-Elemente-Analyse zur Ermittlung der Spannungsverteilung in Vollkeramikbrücken

Ziel dieser Studie war es, den Einfluss von Pfeilerresilienz und Pfeiler- und Sockelmaterialien in vitro auf die Spannungsverteilung einer axial belasteten Zirkoniumdioxidbrücke zu untersuchen. Dazu wurden vier Versionen eines Finite-Elemente-Modells entwickelt. In Version 1 wurden die Kenndaten einer CoCr-Legierung für den Sockel und die starr mit ihm verbundenen Pfeiler zugrunde gelegt. Version 2 unterschied sich hiervon durch resiliente Lagerung der Pfeiler im Sockel. Die 3. Version war mit Sockel und Stümpfen aus Polyurethan sowie resilienter Stumpflagerung an eine In-vitro-Studie angelehnt, während sich die 4. Version an den Lagerungsverhältnissen in vivo orientierte.

Die größten Zugspannungen traten bei Belastung mit 1630N im Bereich des mittleren Verbinders immer basal des mittleren Verbinders auf. Sie nahmen durch nachgiebige Pfeilerlagerung deutlich zu und betrugen 289MPa bei Version 1, 331MPa bei Version 2, 633MPa bei Version 3 und 557MPa bei Version 4. Bei In-vitro-Belastungstests sollten Brücken auf nachgiebig gelagerten Pfeilern verwendet werden, da die Pfeilerresilienz und das Pfeilermaterial einen entscheidenden Einfluss auf die in der Brücke auftretenden Zugspannungen haben. Klinisch ist bei größerer Pfeilerbeweglichkeit mit einem erhöhten Frakturrisiko zu rechnen. (Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 92–99)

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Ausgabe: 02/2010 R. Koch - U. Hempel - G. Richter - W. Klimm - N. Korneli - S. Preußker
In-vitro-Mineralisation durch Pulpafibroblasten in Abhängigkeit von Wurzelwachstum und Stimulanzien

Ziel der Untersuchung war es, die Reparationsdentinbildung durch Pulpafibroblasten in vitro in Abhängigkeit von der Wurzelentwicklung und von zugesetzten chemischen Stimulanzien zu analysieren.

19 Pulpafibroblastenkulturen aus frisch extrahierten humanen Weisheitszähnen mit un- und vollständigem Wurzelwachstum wurden entsprechend den einfach oder in Kombination zugegebenen Stimulanzien (Calciumhydroxid, ?-Glycerophosphat, Ascorbinsäure) in Gruppen unterteilt. Nach 25 Tagen erfolgte die Untersuchung hinsichtlich gebildeter Mineralisationsinseln (Rasterelektronenmikroskop Philips XL 30 ESEM, Energiedispersive Röntgenmikroanalyse), Lebensfähigkeit der Pulpafibroblasten (EZ4U-Test, am 1. Tag), Bildung von alkalischer Phosphatase (4-NPP-Test, am 0., 1., 4., 8., 11., 15. Tag) sowie von Kollagen Typ I (METRA-CIP EIA Kit, am 4. Tag). Mit Hilfe der Varianzanalyse wurde nach Unterschieden bezüglich der Zielvariablen zwischen den Gruppen mit und ohne Zusatz gesucht (globales ? = 0,05).

Bei der Energiedispersiven Röntgenmikroanalyse konnte die Bildung von Calciumphosphat durch die Pulpafibroblasten nachgewiesen werden. Mineralisationsleistung, Lebensfähigkeit und Kollagenbildung erwiesen sich als abhängig vom zugegebenen Stimulanz, aber als unabhängig vom Wurzelwachstum. (Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 81–90)

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Ausgabe: 01/2010 H.A. Jakstat - J. Borbély - A. Vichi - S.R. Bratner
Der Ishihara-Test als Beamerprojektion zum Screening der Farbtüchtigkeit in der Zahnmedizin

Für die Bestimmung der Zahnfarbe und in der Epithetik ist das Wissen der Zahnärzte, Zahntechniker und zahnmedizinischen Fachangestellten um ihre Farbsehfähigkeit von grundlegender Bedeutung. In einer internationalen Studie der Zahnkliniken der Universitäten Leipzig, Budapest und Siena sollte festgestellt werden, ob sich der Ishihara-Test als anerkanntes Testverfahren eignet, um die Farbsehfähigkeit größerer Gruppen in Form einer Beamerprojektion schnell und ohne großen Aufwand zu überprüfen. Von den 272 Probanden waren 125 männlich und 147 weiblich. Zur Verifizierung schlossen sich Kontrollen mittels Farnsworth-15-Test, Lanthony-D 15-Test und PC-Anomaloskop sowie eine statistische Auswertung an. In der vorliegenden Studie erzielte der Ishihara-Test eine Sensitivität von 100 % undeine Spezifität von 99,6 %. Der Farnsworth-15-Test erwies sich in dieser Untersuchung mit einer Sensitivität von 21,4 % als zu unempfindlich. Es zeigte sich, dass der Ishihara-Test in Form einer Beamerprojektion geeignet ist, die Farbsehfähigkeit größerer Gruppen von Personen im Bereich der Zahnmedizin und -technik schnell und ohne großen Aufwand screeningmäßig und mit ausreichender Genauigkeit zu überprüfen. (Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 29–33)

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Ausgabe: 01/2010 T. Gerds - J.-R. Strub - S. Scholz
Klinische Bewährung eines Verblendkomposits für Konuskronen – Resultate nach einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von fünf Jahren

Ziel der vorliegenden prospektiven Langzeitstudie war es, das Verblendkomposit Signum (Heraeus-Kulzer, Hanau, Deutschland) an Sekundärteilen von Konuskronen hinsichtlich Frakturresistenz und Farbkonstanz zu untersuchen. Die Farbe der verblendeten Sekundärkronen wurde zu Beginn der Untersuchung und beim jeweiligen Nachuntersuchungstermin anhand des Vita Classic Farbringes bestimmt. Bei jeder Nachuntersuchung wurde die Integrität des Verblendmaterials (intakte Verblendung bzw. Verblendungsfraktur oder -abplatzung) in Abhängigkeit von der Lokalisation (vestibulär, oral, inzisal/okklusal) und die Farbe des Verblendkomposits (keine Verfärbung, Verfärbung) erfasst. Die Beobachtungszeit betrug durchschnittlich 61 Monate (Min. 54 Monate, Max. 72 Monate). Die geschätzte Frakturrate betrug nach fünf Jahren 20,6% (Konfidenzintervall: 14,2% bis 26,9%). Die geschätzte Verfärbungsrate betrug nach fünf Jahren 16,3% (Konfidenzintervall: 11,2% bis 21,4%). (Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 36–41)

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Ausgabe: 01/2010 U. Lotzmann - D. Weber - D. Richter
Kopfhaltung von CMD- Patienten und Gesunden in der Sagittalebene

Die Physiotherapie bei kraniomandibulären Dysfunktionen (CMD) beinhaltet eine Korrektur der Kopf- und Körperhaltung. Der Zusammenhang von CMD und Kopfhaltung wird in der Literatur jedoch kontrovers diskutiert. Diese Studie sollte daher den Zusammenhang von CMD und Kopfhaltung evaluieren.

In der Querschnittstudie wurden die kraniozervikalen Winkel von CMD-Patienten und gesunden Probanden in drei unterschiedlichen Sitzhaltungen verglichen. Die Gruppeneinteilung (22 Probanden, 30 CMD-Patienten) und die CMD-Klassifizierung der Studienteilnehmer (14 CMD myogen, 16 CMD arthrogen) erfolgten durch einen erfahrenen Zahnarzt nach klinischer Funktionsanalyse. Ein verblindeter Untersucher führte die Messungen der lateralen Fotografie von Kopf- und Halswirbelsäule durch und nahm die computergestützte Winkelberechnung vor.

CMD-Patienten und Probanden, sowie myogene und arthrogene CMD-Patienten wiesen keine signifikanten Unterschiede in den kraniozervikalen Winkeln auf. Im habituellen Sitz gab es einen tendenziellen Unterschied im Winkel ? (Winkel zwischen Verbindung Hiatus externus mit C7 und der Horizontalen) bei CMD-Patienten (p=0,05) und speziell arthrogenen CMD-Patienten (p=0,051) im Vergleich zu gesunden Probanden. Der Winkel ? (Winkel zwischen Verbindung Hiatus externus mit C7 und der Verbindung Hiatus externus mit der lateralen Orbita) war in allen drei Sitzhaltungen geschlechtsabhängig, Frauen hatten jeweils geringere Winkel ? als Männer. Zwischen den verschiedenen Sitzhaltungen wurden keine signifikanten Winkelunterschiede beobachtet. Außerdem konnte kein signifikanter Unterschied in der Kopfhaltung zwischen CMD-Patienten und Gesunden festgestellt werden. (Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 19–28)

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Ausgabe: 11/2010 J.M. Setz - V. Szentpétery - C. Lautenschläger
Mobilität von Friktionsteleskoppfeilern im stark reduzierten Restgebiss – 3-Jahresergebnisse einer klinischen Studie

Einführung: Die Bewährung von Friktionsteleskopen (FTK) ausschließlich im stark reduzierten Restgebiss (SRR) wurde umfassend bislang nicht untersucht. Die Studie sollte neben dem Überleben von Pfeilerzähnen und Primärteleskopen vor allem die Pfeilerzahnmobilität als Prognosefaktor beurteilen.

Methode: 74 Patienten mit 1 bis 3 Restzähnen je Kiefer erhielten 82 auf 173 FTK abgestützte Prothesen. Nach einem Studienprotokoll wurde bei Eingliederung und danach achtmal nachuntersucht. Die Pfeilermobilität wurde mit Periotestwerten beschrieben.

Ergebnisse: Die Mobilität der Teleskoppfeilerzähne zeigte Faktor-unabhängig eine signifikante Abnahme der Periotestwerte (PTW) (p 0,0001). Signifikante Unterschiede in den PTW-Niveaus der Faktoruntergruppen bestanden für die Faktoren Pfeilerverteilung (Steffel) (p = 0,012), Pfeilerachsneigung (p = 0,026), Kronenrandlage (p = 0,003), Zahngruppen (p 0,0001) und im Trend für den Tragemodus (p = 0,08). Auch Unterfüttern der Prothesenbasis beeinflusste die Mobilität im Trend (p = 0,08). Die bekannte initiale Pfeilerfestigung wird bestätigt.

Schlussfolgerung: Eine generelle Überlastung der Pfeilerzähne durch Friktionsteleskope zeigte sich nicht.

(Dtsch Zahnärztl Z 2010, 65: 654–664)

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Ausgabe: 11/2010 G. Heydecke - D.R. Reißmann - H. van den Bussche
Die zahnärztliche Versorgung von Pflegeheimbewohnern in Deutschland – eine kritische Würdigung der vorliegenden Studien

Einführung: In Deutschland leben über 700.000 Menschen in Heimen. Die Anzahl wird in den nächsten Jahren weiter steigen. Die Heimbewohner zeigen einen hohen Grad an Multimorbidität und Pflegebedürftigkeit mit gleichzeitig reduzierter Eigenverantwortlichkeit.

Methode: Epidemiologische Zielsetzung der Arbeit ist die Prüfung der Frage, ob Heimbewohner nach Art, Umfang und Qualität zahnärztlich gut versorgt werden. Zur Beantwortung dieser Frage wurden alle aktuellen größeren deutschen Studien zur ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung herangezogen.

Ergebnisse: Die Hälfte der Pflegeheime hatte im letzten Jahr keine oder nur wenige Besuche eines Zahnarztes. Im selben Zeitraum hatte mindestens die Hälfte der Heimbewohner keine zahnärztliche Versorgung, obwohl bei mindestens bei 2/3 der Heimbewohner ein objektiver Behandlungsbedarf bestand. Es wurden erhebliche regionale Unterschiede im zahnärztlichen Versorgungsgrad und der Kontakthäufigkeit festgestellt.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die zahnärztliche Versorgung als unzureichend anzusehen ist. Keine der Studien untersuchte die Qualität der zahnärztlichen Versorgung. Die methodischen Mängel der Studien werden aufgezeigt.

(Dtsch Zahnärztl Z 2010; 65: 647–653)

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