Wissenschaft

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STATISTIK
Ausgabe: 10/2011 M. Blettner - G. Hommel - I. Zwiener
Überlebenszeitanalyse – Teil 15 der Serie zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen

Hintergrund: Zum Vergleich von zwei Therapien werden häufig Überlebenszeiten herangezogen. Diese sollten korrekt ausgewertet und interpretiert werden können.

Methoden: Anhand einer publizierten Studie zur Behandlung von Patienten mit Hirntumoren werden spezielle Verfahren zur Auswertung von Überlebenszeitdaten beschrieben. Diese Arbeit basiert auf ausgewählten Lehrbüchern der Statistik, einer selektiven Literaturauswahl und der eigenen Expertise.

Ergebnisse: Bei der Analyse von Überlebenszeitdaten wird das Kaplan-Meier-Verfahren benutzt. Es können Überlebensraten und die mediane Überlebenszeit angegeben werden. Mit Hilfe des Log-rank-Tests kann man die Überlebenszeiten von zwei Gruppen miteinander vergleichen. Für multivari-able Modelle verwendet man die Cox-Regression. Das Hazard Ratio als deskriptives Maß für den Unterschied von Überlebenszeiten wird erläutert.

Schlussfolgerungen: Wenn nicht spezielle Verfahren bei der Analyse von Überlebenszeitdaten eingesetzt oder deren Annahmen nicht überprüft werden, können die Ergebnisse fehlerhaft sein. Der Leser einer wissenschaftlichen Publikation sollte diese Fallstricke kennen und beurteilen können, ob die gewählte Auswertestrategie korrekt ist.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 762–769)

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Ausgabe: 12/2011 M. Blettner - M. Seibert-Grafe - C. Ruckes - M. Kabisch
Randomisierte kontrollierte Studien – Teil 17 der Serie zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen*

Hintergrund: Randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) sind der Goldstandard in der klinischen Forschung für den Beleg von Wirksamkeit und Sicherheit einer neuen Therapie. RCTs dienen der Untersuchung von patientenrelevanten Forschungsfragestellungen, und in der Arzneimittelentwicklung sind sie die Grundlage für die Zulassungsentscheidungen der Behörden.

Methoden: Anhand von Literatur und einem Fallbeispiel wird eine Einführung in die Methodik randomisierter kontrollierter Studien und deren Qualitätsanforderungen gegeben, damit Publikationen zu RCTs besser verstanden und bewertet werden können. Die Ausführungen entsprechen den Inhalten zahlreicher Lehrbücher und ebenso den Erfahrungen der Autoren bei der Planung, Durchführung und Auswertung randomisierter kontrollierter Studien.

Ergebnisse: Methodische Aspekte hinsichtlich Fragestellung, Studiendesign, Vermeidung von systematischen Fehlern und Auswertungsstrategien sind besonders bedeutsam für die Qualität einer RCT und deshalb bei der Planung, Durchführung, Auswertung sowie Berichterstattung zu beachten. Darüber hinaus muss ethischen und gesetzlichen Anforderungen entsprochen werden.

Schlussfolgerung: Nur bei methodisch korrekter und der Fragestellung angemessener Planung, Durchführung und Auswertung führen randomisierte kontrollierte Studien zu belastbaren Ergebnissen. Deshalb ist die Qualität von RCTs kritisch zu prüfen, bevor die Relevanz der Studienergebnisse für die Patientenversorgung diskutiert wird.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 918–924)

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ÜBERSICHTEN
Ausgabe: 02/2011 H. Tschernitschek - W. Geurtsen - R. Wrbitzky
Zahnärztliche Betreuung von Patienten mit Multiple Chemical Sensitivity (= MCS)

Einführung: Bei dem Multiple Chemical Sensitivity Syndrom (MCS) handelt es sich um ein Beschwerdebild, das in seiner Entität, seiner Ätiologie und Pathogenese immer noch sehr kontrovers diskutiert wird. Zunehmend mehr Patienten sehen zahnärztliche Materialien als Grund für ihre Beschwerden an. Ziel dieses Beitrags ist deshalb eine kurze Vorstellung des MCS-Syndroms und der zahnmedizinischen Behandlung von MCS-Patienten.

Methode: In der Literaturdatenbank PubMed und in den einschlägigen zahnmedizinischen Fachbücher wurde eine Literaturrecherche mit folgenden Suchbegriffen durchgeführt: „MCS“, „Multiple Chemical Sensitivity“, „Idiopathic Environmental Intolerances“ and „IEI“.

Ergebnisse: Es gibt bisher keine zahnmedizinischen Richtlinien oder Vorgaben für den Umgang mit MCS-Patienten.

Schlussfolgerung: Es wird eine zahnmedizinische Vorgehensweise empfohlen, die sich an das Positionspapier des Arbeitskreises „Klinische Umweltmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (2002) anlehnt.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 65: 119–123)

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Ausgabe: 03/2011 W. Geurtsen - M. Dimitrouli - A-K. Lührs
Faserverstärkte Wurzelkanalstifte: Systeme und Verarbeitung – eine Übersicht

Einleitung: Endodontisch behandelte Zähne sollten nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung möglichst zeitnah definitiv versorgt werden. Die Kompositfüllung stellt dabei eine Versorgungsmöglichkeit dar. In vielen Fällen ist jedoch zusätzlich die Insertion eines Stiftes mit Stumpfaufbau erforderlich.

Material und Methode: In der vorliegenden Literaturübersicht wurden die kontroversen Meinungen vieler Autoren über die Verwendung von faserverstärkten Stiften, ihre adhäsive Befestigung und die Notwendigkeit der Stiftvorbehandlung dargestellt.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Der Zahnhartsubs-tanzdefekt und die Zahnlokalisation sind entscheidende Faktoren für die definitive Restauration von wurzelkanalbehandelten Zähnen. Jahrelang waren gegossene Stiftaufbauten der Mittel der Wahl für die Versorgung nach Abschluss der Wurzelkanalbehandlung. Die mit metallischen Stiftaufbauten assoziierten Nachteile wie z.B. die Gefahr von Wurzelfrakturen, Korrosionsvorgänge und Einbußen im Bereich der Ästhetik haben dazu geführt, dass faserverstärkte Stifte inzwischen bei der Versorgung von devitalen Zähnen bevorzugt eingesetzt werden. Voraussetzung für die Verwendung von faserverstärkten Stiften ist deren adhäsive Befestigung. Die Angaben über eine erforderliche Stiftvorbehandlung mit verschiedenen Techniken, wie z.B. Anrauen der Stiftoberfläche, die Applikation von Silanen oder die Kombination der zwei letzten Vorbehandlungen sind in der Literatur widersprüchlich beschrieben.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 65: 175–184)

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Ausgabe: 03/2011 C. Zirkel
Moderne Endodontie – ein antimikrobielles Konzept

Einleitung: Wie in anderen Bereichen der Zahnheilkunde stellen auch in der Endodontie Bakterien die Hauptursache für pathologische Veränderungen dar.

Material und Methode: Dieser Artikel soll den Stellenwert eines streng antibakteriellen Behandlungskonzeptes einordnen und verdeutlichen, welche Erfolgsquoten erzielt werden können und dies weitestgehend unabhängig von den verwendeten Aufbereitungs- oder Wurzelfüllungssystemen.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass während der gesamten endodontischen Therapie der Fokus auf der Bakterienreduktion, sowie auf der Vermeidung einer Rekontamination liegen muss. Diese Betrachtungsweise ist der Schlüssel zum enodontischen Erfolg.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 185–195)

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Ausgabe: 03/2011 C. Appel
Orthograde Revision bei persistierender periapikaler Parodontitis nach Wurzelspitzenresektion

Einleitung: War in der Vergangenheit die Wurzelspitzenresektion (WSR) mehr oder weniger die letzte Option für den Zahnerhalt nach misslungener orthograder Behandlung, kann unter Ausnutzung aktueller Möglichkeiten die orthograde Revision bei Misserfolg nach WSR eine weitere Möglichkeit sein, einen natürlichen Zahn zu erhalten.

Material und Methode: Der vorliegende Artikel diskutiert mögliche Ursachen des Misserfolgs einer Wurzelspitzenresektion. Hierbei wird auch auf die Unterschiede zwischen traditionellen und mikrochirurgischen Verfahren eingegangen. Die ortgograde Revision nach misslungener Wurzelspitzenresektion ist eine weitere Therapiealternative. An Hand von Behandlungsbeispielen wird die klinische Vorgehensweise hierbei veranschaulicht. Die weitergehenden Möglichkeiten dieses Verfahrens werden erläutert. Auf Basis der vorliegenden Erfolgsquoten werden Hinweise zur Therapieentscheidung gegeben.

Ergebnisse: Wurzelspitzenresektionen werden häufig ohne eine retrograde Präparation und Füllung des Wurzelkanals durchgeführt, dies sogar an offensichtlich insuffizient wurzelkanalgefüllten Zähnen. Auf Basis aktueller Daten ist die Erfolgsquote moderner, mikrochirurgischer durchgeführter Wurzelspitzenresektionen mit entsprechend retrograder Versorgung des Zahns deutlich höher als die traditioneller Verfahren. Die orthograde Revision ist die ursachengerechtere und minimalinvasivere Therapie. Im Bedarfsfall kann anschließend immer noch eine Wurzelspitzenresektion erfolgen. So werden die statistisch höchsten Erfolgsraten erzielt. Eine orthograde Revision kann auch nach einer erfolglosen Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden. Die Vorgehensweise ist jedoch aufwändig und schwierig.

Schlussfolgerung: Bei der Wurzelspitzenresektion ist die retrograde Präparation und Füllung des Wurzelkanals quasi eine conditio sine qua non. Jedoch sollte wenn möglich, immer der orthograden Revision der Vorzug vor der Wurzelspitzenresektion gegeben werden. Durch die weiterhin bestehende Möglichkeit einer WSR wird dem Patienten die höchste Erfolgsrate ermöglicht. Bei persistierender apikaler Parodontitis nach Wurzelspitzenresektion ist die orthograde Revision eine wichtige Möglichkeit für den Zahnerhalt.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 196–211)

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Ausgabe: 06/2011 S. Haßfeld - C. Scheifele
3D-Diagnostik in der zahnärztlichen Chirurgie

Einleitung: Die dentale Volumentomographie (DVT) mit ihren neuen Möglichkeiten der räumlichen Bildgebung wird zunehmend als Standard der Bildgebung in der zahnärztlichen Chirurgie dargestellt. Bisher bestehen jedoch bei einhellig positiver Bewertung der diagnostischen Optionen teils diametral gegensätzliche Einschätzungen der Indikationen.

Material und Methode: Der vorliegende Artikel beschreibt auf der Basis der aktuellen relevanten Literatur Technik, Differenzialindikation und klinische Auswirkungen der aktuellen Bildgebungstechniken für die zahnärztliche Chirurgie mit Schwerpunkt DVT.

Ergebnis: Bereits heute zeichnet sich ein breiter Indikationskorridor für die DVT bei dentoalveolären pathologischen Veränderungen, z.B. mit enger Beziehung zu gefährdeten Nachbarstrukturen, bei ausgedehnten entzündlichen Prozessen, Zysten und odontogenen Tumoren, bei Kieferhöhlenerkrankungen, knöchernen Kiefergelenkserkrankungen und Traumata sowie in der Implantologie ab. Die DVT sollte bei diesen Indikationen immer eingesetzt werden, wenn die konventionelle Diagnostik klinisch und/oder chirurgisch notwendige Bewertungen der Lagebeziehungen nicht zulässt oder Diskrepanzen zwischen klinischem Befund und Röntgenbefund bestehen. Stets ist dabei zu berücksichtigen, dass der erwartete Vorteil für den individuellen Patienten die potenziellen Risiken der Röntgenstrahlung, speziell bei Kindern und jungen Erwachsenen, überwiegen muss.

Schlussfolgerung: Wenn wir die neuen Optionen räumlicher Darstellung in der Bildgebung mit Augenmaß in den benannten Indikationsbereichen nutzen, wird sich bei begrenzter Erhöhung der bevölkerungsbezogenen Strahlendosis aus zahnärztlicher Indikation eine deutliche Verbesserung der Diagnostik in der zahnärztlichen Chirurgie ergeben.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 440–455)

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Ausgabe: 06/2011 K.A. Grötz - B.L.J. Schmidt
Piezo-Chirurgie in der zahnärztlichen Chirurgie – Update 2011

Einführung: Zentrale Ziele moderner Operationsmethoden sind die Sicherung oder Verbesserung der Prognose des Therapiezieles auf der einen Seite und die Minderung des operationsbedingten Risikos für Komplikationen oder unerwünschte Therapiefolge auf der anderen Seite.

Material und Methode: Spezielle Anforderungen an moderne OP-Verfahren intendieren sowohl eine Gewebeschonung im Allgemeinen (z.B. Vermeidung iatrogener Verletzungen des Periostes und der Gefäße) als auch im Speziellen (z.B. Schonung des Nervus alveolaris inferior oder der Schneider‘schen Membran). Sie senken damit die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse intraoperativ und in der postoperativen Phase. Vor diesem Hintergrund ist für die Präparation des knöchernen Lagergewebes die Ultraschallchirurgie eine sinnvolle Ergänzung zu den konventionellen, rotierenden und sägenden Chirurgieeinheiten.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Wichtige Aspekte der Piezochirurgie sind die Vermeidung thermischer Schädigungen des Knochens durch laminäre Strömung des Kühlmediums auch in tiefe, schmale bis kapilläre Osteotomieschnitte einerseits und die Vermeidung unerwünschter enossaler oder periostaler Weichgewebsläsionen durch den so genannten „selective cut“ andererseits. Zusätzliche Präparationsvorteile resultieren aus dem Kavitationseffekt und den grazilen Arbeitsspitzen, die eine übersichtliche Operation und eine präzise mikrometrische Schnittgeometrie zulassen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 432–439)

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Ausgabe: 06/2011 W. Engelke - J. Bierbaum - E.J. Choi
Die mikrochirurgische Entfernung unterer dritter Molaren über einen okklusalen Zugang

Hintergrund: Die Entfernung von impaktierten unteren Weisheitszähnen ist nach wie vor mit einem erheblichen Trauma durch die Deperiostierung und laterale Osteotomie verbunden. Kürzlich wurde eine Technik zur Entfernung teilretinierter unterer Weisheitszähne ohne Lappenbildung beschrieben. Wir beschreiben eine Technik, durch die über einen okklusalen Zugang vollständig impaktierte Weisheitszähne ohne Lappenbildung und ohne laterale Osteotomie entfernt werden können.

Methode: Nach okklusaler Freilegung des Knochens im Bereich des dritten Molaren erfolgt die Visualisierung des Operationsfeldes mit Hilfe eines Stützendoskopes (30 Grad, 2,5mm Durchmesser, Karl Storz, Tuttlingen, Deutschland). Unter vergrößernder Betrachtung des Operationsfeldes mit dem Stütz-endoskop wird die Krone schrittweise separiert und fragmentiert. Dabei wird eine raumschaffende Präparation im Sinneeiner Implosionstechnik angewendet. Kronenfragmente und Wurzeln werden durch die okklusale Kavität entfernt.

Ergebnisse: In einer Serie von 11 konsekutiv behandelten Patienten (6m, 5w, mittleres Alter: 24,6 Jahre, 18–36) betrug die mittlere Höhe der Weisheitszähne 17,5mm, die mittlere bukkale Knochenhöhe nach Entfernung gemessen von der distalen Alveolenspitze entlang der Zahnachse betrug 14,5mm. Ein Fall zeigte eine sekundäre Wundheilung, ein weiterer eine temporäre Hypästhesie. Bei allen anderen Fällen war der Verlauf unauffällig.

Schlussfolgerungen:

– Die endoskopisch assistierte Entfernung dritter unterer Molaren erlaubt einen Verzicht auf laterale Lappenbildung.

– Die Anwendung der Stützendoskopie ermöglicht die Entfernung komplex verlagerter Zähne ohne laterale Osteotomie.

– Der Erhalt der bukkalen Knochenwand schafft bessere Voraussetzungen für die Kieferstabilität und Knochenregeneration.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 415–423)

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Ausgabe: 01/2011 S. Sälzer - T. Joda - G. Heydecke
Mikrobiologische Diagnostik und Antibiotika in der Parodontologie – was, wie und wann?

Einführung: In der multifaktoriellen Ätiopathogenese von Parodontalerkrankungen spielen neben der Infektion auch endogene und exogene Risikofaktoren sowie genetische Prädispositionen eine entscheidende Rolle. Allein basierend auf der subgingivalen Keimzusammensetzung ist es daher schwierig, eine parodontale Prognose abzugeben.

Ergebnisse: Somit hat die routinemäßige Untersuchung der Mikroflora nach aktuellen Kenntnissen keinen zusätzlichen Nutzen zur Sicherung der Diagnose. Vielmehr sollteeine mikrobiologische Testung aufgrund einer anhand von klinischen Befunden zuvor gestellten Diagnose erfolgen. Bei diagnostizierten chronisch schweren und aggressiven Parodontitiden mit oder ohne systemischer Komponente sowie bei therapieresistenten Formen dient das Testergebnis zur Auswahl eines individuell abgestimmten Antibiotikums, da hier die Kombination von subgingivalem Debridement mit systemischer Antibiose nachweislich zu besseren klinischen Ergebnissen als die alleinige mechanische Therapie führt.

Schlussfolgerung: Aufgrund der Risiken, insbesondere systemischer Nebenwirkungen, wie gastrointestinalen Beschwerden und allergischen Reaktionen sowie erhöhter bakterieller Resistenzen, sollte der Einsatz von Antibiotika ausgewählten Patienten mit schweren Parodontitiden und speziellen klinischen Situationen vorbehalten sein.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 38–44)

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