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ORIGINALARBEITEN
Ausgabe: 09/2011 W. Geurtsen - A.K. Lührs - R. Iversen
Kompositreparatur – Einfluss unterschiedlicher Vorbehandlungsmethoden auf die Verbundkraft

Einführung: Ziel der Studie war die Untersuchung der Reparaturfestigkeit eines Komposits nach Anwendung von zwei selbstkonditionierenden Adhäsivsystemen und unterschiedlichen mechanischen Vorbehandlungsmethoden.

Material und Methoden: Probekörper (5x5x4mm) wurden aus Komposit hergestellt und nach Oberflächenpolitur (P600) in Kochsalzlösung gelagert (24h/37°C). Die Reparatur erfolgte gemäß folgender Vorgehensweisen: keine weitere Vorbehandlung (NEG), CoJet-Sand und selbstkonditionierendes 1-Schritt-Adhäsivsystem (AdheseOne, CJ1) oder 2-Schritt-System (AdheSE, CJ2), Sandstrahlen mit Aluminiumoxid in Kombination mit dem jeweiligen Adhäsiv (ALU1 and ALU2) sowie Sandpapier (P320) und Adhäsivsystem (SAND1 and SAND2). Die Probekörper wurden nach Reparatur für 24h gelagert (NaCl, 37°C) und in Stäbchen (Verbundfläche ca. 1mm²) gesägt. Alle Gruppen (je n=30) wurden dem Mikrozugverfahren zugeführt (Vorschub 0,5mm/s) und hinsichtlich des Frakturmusters untersucht. Die statistische Auswertung erfolgte mit Hilfe der einfaktoriellen Varianzanalyse (ANOVA) und dem Scheffé-Test.

Ergebnisse: Es konnten signifikante Unterschiede zwischen den verschiedenen Oberflächenbehandlungen gefunden werden (p0.001). Für die 2-Schritt-Adhäsivsysteme wurde die höchste Verbundhaftkraft für ALU2 (65,98MPa) gemessen, die Gruppe CJ1 zeigte die niedrigsten Verbundkräfte (51,95MPa). Mit Ausnahme der Gruppe CJ1 waren alle Gruppen signifikant unterschiedlich zur Gruppe NEG (44.0±10.9MPa, p=0,008). Die Gruppe ALU1 wies signifikant höhere Haftwerte auf als die Gruppe CJ1 (63,4±8,9MPa vs. 52,0±10,9MPa, p=0,04). Beim Vergleich der Sandpapier-Gruppen mit Aluminiumoxid und Silizium-modifizierten Al2O3-Partikeln konnten keine signifikanten Unterschiede gemessen werden (SAND1 vs ALU1 vs CJ1 und SAND2 vs ALU2 vs CJ2).

Vergleiche innerhalb der Gruppen mit gleicher Oberflächenbehandlung (CJ1 vs. CJ2, ALU1 vs. ALU2, SAND1 vs. SAND2) zeigten keine signifikanten Unterschiede. Die Frakturanalyse ergab zum Großteil kohäsive Frakturen für die Untersuchungsgruppen.

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kompositreparatur sowohl mit einem 1- als auch 2-Schritt-Adhäsivsystem in Kombination mit verschiedenen Oberflächenbehandlungen möglich ist. Unter Berücksichtigung der vorliegenden Studienergebnisse kann folgendes klinisches Vorgehen empfohlen werden: Anrauen (z.B. mit einem Diamantbohrer), Applikation 1-/ 2-Schritt-Adhäsivsystem, Kompositapplikation.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 639–646)

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Ausgabe: 10/2011 B. Reitemeier - H. Meißner
Einflussfaktoren auf die Temperaturentwicklung bei der zahnärztlichen Präparation

Einführung: Ziel der Untersuchungen war die experimentelle Bestimmung der Temperatursteigerung im Pulpakavum bei rotationsabrasiver Zahnpräparation anhand extrahierter unversehrter humaner Molaren und Prämolaren.

Material und Methode: Beim praxisorientierten Präparieren der Zahnhälften wurden die Parameter Vorschubkraft, Spraywassermenge und Abstand des Präparationsortes zum Pulpakavum variiert. Alle Präparationen wurden unter standardisierten Bedingungen mit definierten Anpresskräften, kontrollierten Spraywassermengen und normierter Messstelle des NiCr-Ni-Thermoelementes durchgeführt.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dokumentieren die Abhängigkeit der Temperaturentwicklung im Pulpakavum von den verschiedenen Einflussgrößen. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem Präparationsort (Schmelz, Dentin, kavumnaher Bereich des Dentins) und dem Temperaturverhalten im Pulpakavum konnte nachgewiesen werden. Eine Erhöhung der Vorschubkraft führte nicht generell zu einer Temperaturerhöhung im Pulpakavum. Die Temperatursteigerung im Pulpakavum bei rotationsabrasiver Zahnpräparation war durch die Erhöhung der Spraywassermenge praxisbedeutsam zu begrenzen. Zusätzlich wurde die Abtragsleistung als Maß für die Effektivität des Schleifvorgangs in Abhängigkeit von den jeweiligen Präparationsbedingungen berechnet.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 745–752)

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Ausgabe: 10/2011 H. Tschernitschek - U. Schnaidt - A. Reichel
Die Einbindung endodontisch behandelter Zähne in prothetische Versorgungen

Einführung: Ziel dieser Studie war es zu analysieren, inwieweit wurzelkanalbehandelte Zähne in Zahnarztpraxen bei prothetischen Therapien als Pfeilerzähne in die Versorgungen integriert werden. Dabei waren folgende Daten von Interesse: Anzahl, Lokalisation und prothetische Einbindung der wurzelbehandelten Zähne im Vergleich zu den vitalen Pfeilerzähnen, Art und Umfang der Wiederherstellung endodontisch behandelter Zähne, Unterschiede in der Versorgung von gesetzlich und privat Versicherten sowie von städtischer und ländlicher Bevölkerung.

Methode: Dazu wurden 350 Panoramaschichtaufnahmen (PSA), erstellt bei der Erstvorstellung der Patienten an der Medizinischen Hochschule Hannover, unter Berücksichtigung des klinischen Befundes ausgewertet. Diese ermöglichten Rückschlüsse auf vorangegangene endodontische und prothetische Behandlungen durch niedergelassene Zahnärzte. Die statistische Auswertung erfolgte mit SPSS for Win-dows, Version 14.0 (SPSS, Chicago, Illinois, USA). Neben der deskriptiven Statistik wurde mit dem KolmogorovSmirnow-Test auf Normalverteilung überprüft, und eine Varianzanalyse durchgeführt.

Ergebnisse: Bezogen auf alle Patienten (250 gesetzlich/100 privat Versicherte) stammten 44,9% aus der Stadt Hannover und 55,2% aus der ländlichen Umgebung. In dem gesamten Untersuchungsgut (n=7088) waren 402 (5,67%) der Zähne wurzelkanalbehandelt. Davon waren 65,4% (n=263) mit einer Krone, 33,8% (n=136) mit einer plastischen Füllung und 0,75% (n=3) mit einer Teilkrone/Inlay versorgt. Insgesamt waren 40,0% der wurzelgefüllten Zähne in größere prothetische Versorgungen (31,8% Brückenpfeiler, 8,2% Pfeiler für Prothesenkonstruktionen) einbezogen. 31,1% der wurzelgefüllten Zähne wies eine Stiftversorgung auf. Wurzelgefüllte Zähne von Privatpatienten wurden mit 76,9% signifikant häufiger (p=0,001) überkront als Zähne gesetzlich versicherter Patienten (59,1%) und auch häufiger als Brückenanker verwendet (45,5% versus 24,3%).

Schlussfolgerung: Die Bedeutung wurzelbehandelter Zähne für größere prothetische Versorgungen kann als eher gering eingestuft werden. In der überwiegenden Zahl der Fälle wurden nicht wurzelgefüllte Zähne als Pfeilerzähne für die Verankerung von umfangreicherem Zahnersatz gewählt. Dies zeigte sich insbesondere bei Kassenpatienten, wogegen bei Privatpatienten eine stärkere Tendenz zur Integration wurzelbehandelter Zähne in größere Restaurationen festgestellt werden konnte.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 738–744)

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Ausgabe: 11/2011 H.J. Staehle
Weiterqualifikationsziele von Zahnmedizinstudenten*

Einführung: Diese Arbeit beschäftigt sich mit Weiterqualifikationszielen von Zahnmedizinstudenten.

Material und Methode: In einer Fragebogenaktion äußerten sich 110 Zahnmedizinstudenten der Universität Heidelberg im klinischen Studienabschnitt zu Fragen der späteren Berufsausübung.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Die Mehrzahl der Studierenden wünscht sich nach dem Examen eine selbstständige Vollzeittätigkeit in einer Mehrbehandlerpraxis. Die Präferenz einer Spezialisierung erscheint etwas größer als jene einer Generalistentätigkeit. Ein Großteil der Studierenden würde eine Ausweitung der bisherigen Fachzahnarztbezeichnungen (Kieferorthopädie, Oralchirurgie, Öffentliches Gesundheitswesen) in Richtung Prothetik, Zahnerhaltung und Parodontologie begrüßen. Echte Fachzahnarztweiterbildungen würden gegenüber Masterausbildungen oder Fortbildungsmaßnahmen eindeutig bevorzugt. Auch Zusatzbezeichnungen (z.B. Kinder- und Jugendzahnheilkunde, Alterszahnheilkunde, Endodontologie, Implantologie oder Zahnärztliche Psychosomatik) würden bei den Studierenden auf Interesse stoßen. Unter dem Vorbehalt der in der Diskussion erörterten Limitationen dieser Erhebung kann festgestellt werden, dass der zahnärztliche Nachwuchs einer Ausweitung von Fachzahnarztqualifikationen und Zusatzbezeichnungen wesentlich offener gegenübersteht als die etablierten Standesvertreter. Kostenpflichtige Masterprogramme und Fortbildungen sind aus dieser Sicht gegenüber einer echten Weiterbildung eindeutig „zweite Wahl“.

(Deutsch Zahnärztl Z 2011, 66: 492–498)

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Ausgabe: 12/2011 M. Schmitter - J. Beck-Mussotter - S. Herbold
Kommunikationstraining im Zahnmedizinstudium: Affektive Kompetenzen der Studierenden und deren Auswirkungen auf die Patientenbehandlung

Einführung: Ein neuer Bestandteil des Heidelberger Curriculums der Zahnheilkunde „HeiCuDent“ ist das Unterrichtsmodell „ZahnMedi-KIT“. Dieses Zahnmedizinische Kommunikations- und Interaktionstraining soll durch Vorlesungen, Rollenspiele teilweise mit standardisierten Patienten und konstruktives, strukturiertes Feedback der Entwicklung affektiver Kompetenzen und somit dem Erlernen kommunikativer und interaktiver Fähigkeiten dienen. Die Einführung und Auswirkungen wurden in der vorliegenden Arbeit wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Material und Methode: Im Zuge dieser randomisierten, kontrollierten Pilotstudie wurden insgesamt 62 Studierende über zwei klinische Semester hinweg beobachtet, wovon 29 die Interventionsgruppe und 33 die Kontrollgruppe bildeten. Außerdem wurden Daten von 48 Patienten erhoben. Alle Teilnehmer erhielten vier Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, wobei die Interventionsgruppe das Kommunikations- und Interaktionstraining absolvierte, während die Kontrollgruppe traditionelle Vorlesungen besuchte. Zur Evaluation des Lernerfolgs und der neuen Unterrichtsform wurden vier Messinstrumente eingesetzt: Zur subjektiven Lernerfolgsüberprüfung diente die Selbsteinschätzung im Prä-/Post-Vergleich. Der Versuch einer objektiven Erfassung des Lernerfolgs erfolgte mittels eines Prüfungsbogens, nämlich der nach dem Calgary-Cambridge Observation Guide modifizierten Mini-CEX, und eines Fragebogens zur Erfassung der Patientenzufriedenheit (FZPI) während Patientenerstkontakten im ersten Behandlungskurs der Studierenden. Zur Evaluation des neuen Moduls wurde der Unterricht seitens der Studierenden beurteilt.

Ergebnisse: In der Selbsteinschätzung konnte für die Kontrollgruppe der Erwerb eher kognitiver Inhalte und für die Interventionsgruppe ein höherer Zuwachs affektiver Kompetenzen festgestellt werden. Die Mini-CEX zeigte, dass die Gruppe der Männer einen deutlichen Zugewinn an affektiven Kompetenzen durch das neue Modul erzielen konnte. Von den Patienten wurde mittels FZPI testiert, dass die Studierenden der Interventionsgruppe insgesamt über bessere kommunikative Fähigkeiten verfügen. In der studentischen Evaluation zeigte sich zwar nur eine mittlere Akzeptanz, aber insgesamt ein tendenziell gutes Gesamturteil für die Veranstaltung ZahnMedi-KIT.

Schlussfolgerung: Die Vermittlung und der Nachweis der Vermittlung affektiver Kompetenzen ist eine große Herausforderung für Lehrende und Lernende. Die Studie zeigt – trotz geringer Stichprobenzahl –, dass das neue Modul ZahnMedi-KIT sich positiv auf die Arzt-Patienten-Interaktion und Kommunikation auswirkt. Der Zugewinn schlägt sich bei den Studierenden hauptsächlich in der Verhaltensebene nieder und rechtfertigt somit den betriebenen Aufwand.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 892–898)

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Ausgabe: 12/2011 - K. Lorenz, Th. Hoffmann, M.A. Puhan, A. Mombelli
Klinische Entscheidungen für parodontale Behandlung – eine Umfrage in Deutschland und in der Schweiz*

Ziel: Beurteilung von Sichtweisen, Wissensstand und Präferenzen deutscher Zahnärzte für parodontologische Fragestellungen und Vergleich der Ergebnisse mit einer Umfrage unter Schweizer Zahnärzten.

Methode: Ein Fragebogen zu demographischen Daten, zum parodontalen Interesse und zu Behandlungsoptionen von gingivalen Rezessionen und parodontal kompromittierten Zähnen wurde an 10.585 Zahnärzte in Deutschland verschickt. Den gleichen Fragebogen hatten vorher 3.780 Schweizer Kollegen erhalten. Beide Fragebögen wurden bezüglich der Antworten verglichen.

Ergebnisse: Die Antwortrate betrug in Deutschland 11,7%, in der Schweiz 31,8%. Deutsche Zahnärzte entschieden sich bevorzugt für okklusale Adjustierung, Schienentherapie und chirurgische Rezessionsbehandlung. Schweizer Zahnärzte dagegen schlugen Zahnbürstenwechsel vor und würden Klasse III Rezessionen häufiger zu einem Spezialisten überweisen. Das Bewusstsein für eine Therapie stark parodontal geschädigter Zähne war in beiden Ländern schwach ausgeprägt. Zahnärzte mit Interesse und Zufriedenheit an Parodontalbehandlungen sowie Zahnärzte in urbanen Regionen entschieden sich eher gegen die Extraktion.

Schlussfolgerung: Die Zahnarztwahl scheint ein entscheidender Faktor für den Patienten zu sein, wenn es um den Erhalt parodontal schwer geschädigter Zähne geht.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 500–509)

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TAGUNGSBEITRAG
Ausgabe: 09/2011 B. Wöstmann - M. Balkenhol - G. Winkler
Klinische Untersuchung eines adhäsiven Stumpfaufbaumaterials im Vergleich zu gegossenen Stiftaufbauten

Einleitung: Das Ziel dieser Studie war es, die Haltbarkeit von gegossenen Stiften mit der eines adhäsiven Stumpfaufbaumaterials im Rahmen einer klinischen Untersuchung zu vergleichen.

Material und Methode: Die Grundlage der Studie bildeten die Daten von 58 Restaurationen bei 50 Patienten, die im Zeitraum von 2004–2009 im Universitätsklinikum Giessen in der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik versorgt und nachuntersucht wurden. Es wurden 26 Patienten mit dem Stumpfaufbaumaterial Rebilda DC (VOCO) und 32 Patienten mit gegossenen Stiftaufbauten (Mainbond Sun, Heraeus Kulzer) versorgt. Als Bonding wurde Solobond Plus (VOCO) verwendet. Zu Beginn der Untersuchungen und während der Nachuntersuchungen wurden die Mundhygiene, die Sondierungstiefen und ein dentaler Befund dokumentiert. Zudem wurden Zahnfilme der zu untersuchenden Zähne angefertigt. Die Nachuntersuchungen erfolgten in zeitlichen Intervallen mit einer Beobachtungszeit von min. 12 bis max. 36 Monaten nach Eingliederung. Die erhobenen Daten wurden mit einer Kaplan-Meier-Analyse ausgewertet. Zielereignis der Untersuchung war der Verlust des Stumpfaufbaus oder die Extraktion des Zahnes.

Ergebnisse: Insgesamt wurden 35 Patienten nachuntersucht. In der Gruppe der gegossenen Stiftaufbauten wurde eine Wurzelfraktur beobachtet. Bei einem anderen Patienten trat eine Wurzelkanalperforation auf. Aus der Gruppe des adhäsiven Stumpfaufbaumaterials wiesen zwei Patienten einen Verlust des Stumpfaufbaus auf. Innerhalb der Nachuntersuchungen zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen dem adhäsiven Stumpfaufbaumaterial und den gegossenen Stiften (Log-Rang-Test, p0,05).

Schlussfolgerung: Ausgehend von den Ergebnissen dieser prospektiven Untersuchung scheint die Haltbarkeit von adhäsiven Stumpfaufbauten und gegossenen Stiften vergleichbar zu sein. Da das adhäsive Verfahren ein geringeres Wurzelfraktur- und Perforationsrisiko bietet, sollte es im klinischen Gebrauch öfter angewendet werden.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 654–659)

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Ausgabe: 12/2011 B. Wöstmann - M. Balkenhol - J. Stelzig - U. Heun - M. Zenginel
Shark Fin Test und rheologische Eigenschaften elastomerer Abform- materialien: Eine Korrelationsanalyse

Einführung: Das Ziel dieser Arbeit war es, die mit dem Shark Fin Test ermittelten Flossenhöhen mit Hilfe rheologischer Kenngrößen dentaler Abformmaterialien zu vergleichen.

Material und Methode: Es wurden vier Abformmaterialien, zwei Polyether und jeweils ein A-Silikon und ein Hybridmaterial untersucht. Die Prüfung der rheologischen Eigenschaften Nullviskosität (?0) und Fließgrenze (?0) erfolgte mit Hilfe eines Rotationsrheometers (Rheo Stress 600, Thermo/Fisher Scientific, Karlsruhe). Der Shark Fin Test wurde mit einer Shark Fin Apparatur (Fa. 3M ESPE, Seefeld) durchgeführt.

Ergebnisse: Die Korrelationsanalyse aller Materialien ergab eine hochsignifikante Korrelation (p0,001; Spearman) zum einen zwischen dem Shark Fin Test und der Fließgrenze und zum anderen zwischen dem Shark Fin Test und der Nullviskosität, wohingegen die Einzelanalyse der Materialien vorrangig einen Zusammenhang zwischen Nullviskosität und Shark Fin Test erkennen ließ.

Schlussfolgerung: Damit stellt der Shark Fin Test ein Verfahren dar, das vorrangig die Nullviskosität dentaler Abformmaterialien abzubilden scheint.

(Dtsch Zahnärztl Z 2011, 66: 899–904)

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ABSTRACTS (HEFT)
Ausgabe: 06/2011 L. Tischendorf - H. S. Wicht; K. Schaumburg; B. Kessler; Y. Pohl; G. Wahl - P. W. Kämmerer; P. Victor; M. Daubländer; B. Al-Nawas - N. Shabazfar; P. W. Kämmerer; M. Daubländer; U. Krahn; B. Al-Nawas - T. von Haussen; P. W. Kämmerer; D. Kapetanovic; B. Willershausen; M. Daubländer - R. Seeberger; G. Eggers; G. Kane; O. Thiele; S. Scherfler; J. Hoffmann - S. Kühl; S. Zürcher; T. Majeed; P. Cattin; M. Müller-Gerbl; M. Kreisler; A. Filippi; T. Lambrecht - S. Legal; A. Moralis; T. E. Reichert - H. Kappel; C. Mertens; H. Steveling; J. Hoffmann - M. Gierloff; C. Stöhring; T. Buder; J. Wiltfang - K. Wermker; S. Jung; D. Dirksen; U. Joos; J. Kleinheinz - A. R. Hakimi; P. Kröpil; P. Jungbluth; A. Scherer; M. Hakimi; J. Becker - C. Scheifele; M. C. Metzger; M. Vogel; P. Voss; R. Gutwald; R. Schmelzeisen - R. Seeberger; M. Buchgeister; A. Seethaler; J. Hoffmann - A. M. Schmidt-Westhausen; J. S. Al-Sanabani - C. Freudlsperger; T. Deiss; J. Hoffmann - M. Kreisler; R. Gockel; S. Aubell-Falkenberg; T. Kreisler; C. Weihe; S. Kühl; B. d’Hoedt - W. Eichhorn; J. Burkert; M. Blessmann; R. Smeets; J. Zeuch; M. Eichhorn; M. Heiland - M. Gerressen; A. E. Gruczol; A. Ghassemi; D. Riediger - A. Hunecke; J. Siebers; U. Müller-Richter; U. Klammert; A. Kübler; T. Reuther - M. Gosau; S. Müller; R. Bürgers; T. Reichert - N. Moser; C. Kallenbach; R. M. Gruber; F. J. Kramer; H. Schliephake - J. Handschel; H. Hassanyar; R. Depprich; C. Sproll; C. Naujoks; N. R. Kübler - M. Gerressen; K. Bongartz; A. Ghassemi; G. Kinzinger; N. Gülden; D. Riediger - T. Rüggeberg; C. Naujoks; R. A. Depprich; N. Kübler; J. Handschel - B. Al-Nawas; S. Wriedt; F. Koch; W. Wagner - T. T. Sönmez; A. Ghassemi; R. D. Hilgers; A. Zaker-Shahrak; M. Gerressen; A. Prescher; D. Riediger - T. Nitsche; M. Püttner; J. Wiltfang - F. R. Kloss; P. Leitgeb; A. Buchner; M. Rasse; A. Kloss-Brandstätter - S. Hoefert - S. Hoefert; I. Schmitz - Y. Acil; K. Rachko; B. Möller; V. Gasslingr; M. Simon; P. Niehoff; J. Wiltfang - A. Pabst; T. Ziebart; C. Lux; B. Al-Nawas; C. Walter - N. Hagelauer; T. Ziebart; B. Al-Nawas; H. Ulbrich; C. Walter - T. Bittner; U. Klammert; T. Reuther; H. Böhm; A. Kübler; U. Müller-Richter - M. Schubert; W. Linek; U. Berger; J. Hendricks - M. Krimmel; S. Kluba; M. Hairass; S. Reinert - F. Wehrhan; P. Hycke - E. Nkenke; A. Schlegel; F. W. Neukam; K. Amann - F. Bauer; T. Steiner; M. Dobritz; F. Hölzle; M. Kesting; K. D. Wolff - J. Heine;Q. Liu; E. Behrens; Y. Acil; A. Bader; J. Wiltfang - A. Rashad; P. Sadr-Eshkevari; I. Schmitz; F. Heyroth; N. Prochnow; S. Hollstein; P. Maurer - T. Steiner; S. Raith; S. Eichhorn; F. Bauer; S. Trainotti; K. D. Wolff; F. Hölzle - R. Lutz; T. Schmidt; M. Dehling; A. Alexakis; K. A. Schlegel - S. Hollstein; A. Rashad; J. Vogel; F. Heyroth; E. Hoffmann; N. Prochnow; P. Maurer - Malte; Klammert, Uwe; Boehm, Hartmut; Mueller-Richter, Urs; Kuebler, Alexander; Reuther, Tobias - S. Meißner; H. Ebhardt; A. M. Schmidt-Westhausen - E. Gudewer; M. Kos; L. Li - W. Pradel; S. Koy; T. Beleites; U. Eckelt - T. Bittner; T. Reuther; H. Böhm; U. Müller-Richter; A. Kübler; U. Klammert - F. Packmor; I. Reuther; M. Kochel; T. Reuther; U. Klammert; U. Müller-Richter; A. Kübler; H. Böhm - C. Kettmann; J. Dittmann; K. H. Bormann; A. Eckardt; H. Essig; M. Rücker; N. C. Gellrich - P. Parvini; T. Locher; J. Gasche; G. H. Nentwig - P. Parvini; T. Locher; S. Miatke; G. H. Nentwig - A. Nowak; S. Pistorius; H. K. Schackert - K. Sagheb; T. von Haussen; T. Hansen; C .Walter - N. M. Purcz; J. Hampe; J. H. Bräsen; M. Both; J. Wiltfang; F. Moosig; V. Gassling - K. Wermker; S. Jung; B. Kruse-Lösler; U. Joos; J. Kleinheinz - G. Strehl; A. Strehl; U. Müller-Richter; H. Böhm; T. Reuther; A. Kübler; U. Klammert - G. Strehl; A. Strehl; T. Schneider; T. Reuther; U. Klammert; U. Müller-Richter; A. Kübler; H. Böhm - G. Strehl; A. Strehl; T. Schneider; H. Böhm; U. Klammert; T. Reuther; A. Kübler; U. Müller-Richter - F. Tavassol; C. Peters; H. Kokemüller; N. C. Gellrich - R. Smeets; U. Hoischen; S. Said-Yekta; S. Fickl; M. Heiland; J. Stein - E. Keeve; R. Lorenz; F. Fracassi; B. Hoffmeister - J. Lemound; P. Brachvogel; F. Götz; M. Rücker; N. C. Gellrich; A. Eckardt - S. Jung; K. Wermker; U. Joos; J. Kleinheinz - M. Dau; J. H. Lenz; B. Frerich - N. Sahm; I. Mihatovic; V. Golubovic; J. Becker; F. Schwarz - J. T. Krause; S. Meckfessel; K. H. Bormann; M. Rücker; N. C. Gellrich - A. Kübler; T. Reuther - C. Jahn; M. Kochel; T. Reuther; U. Müller-Richter; H. Böhm; A. Kübler; U. Klammert - S. Meckfessel; K. H. Bormann; J. T. Krause; M. Rücker; N.C. Gellrich - P. Maurer; S. Schwan; A. Heilmann; W. D. Knoll - N. Tödtmann; R. Mann; R. Mai; U. Eckelt - G. John; N. Sahm; J. Becker; F. Schwarz - H. Kloppenburg; J. T. Krause; K. H. Bormann; N. C. Gellrich - P. W. Kämmerer; M. Heller; J. Brieger; M. O. Klein; M. Gabriel; B. Al-Nawas - H. P. Freitag; E. Grizas; P. Hess; G. H. Nentwig - F. Bauer; T. Steiner; C. Pautke; K. D. Wolff; K. U. Benner - M. Schneider; U. Eckelt - B. Al-Nawas; U. Wahlmann; T. E. Reichert; W. Wagner - D. Haim - R. Smeets; Z. Rowinska; T. Koeppel; D. Riediger; M. Gerressen - R. Smeets; M. Heiland; D. Rothamel; F. Kloss; J. Handschel; A. Kolk - V. Stock; M. Zutt; E. Haas; F. J. Kramer; H. Schliephake - K. Kreutzer; O. Bissinger; A. Kolk - B. Kessler; G. Wahl; W. Wegscheider; N. Najafi - F. Schwarz; N. Sahm;G. Iglhaut; J. Becke - R. Smeets; M. Blessmann; F. Kloss; J. Handschel; M. Heiland - T. Ziebart; C. Günther; M. Moergel; B. Al-Nawas - S. Meißner; T. Grünewald; A. M. Schmidt-Westhausen - M. Rohnen; R. Häsler; C. Grätz; J. Wiltfang; S. Becker - R. Gruber; C. Mauth; M. Obrecht; M. Dard; H. Schliephake - F. P. Koch; J. Goldschmitt; B. Mahmoodi; W. Wagner - F. Tavassol; H. Kokemüller; A. Kampmann; P. Schumann; M Rücker; N. C. Gellrich - B. Möller; S. Lippross; D. Varoga; Y. Acil; J. Wiltfang - C. Ramel; D. Wismeijer; C. Hämmerle; R. Jung - C. Naujoks; F. Paulsen von Beck; M. Kelz; F. Langenbach; K. Berr; R. Depprich; N. Kübler; J. Handschel - F. J. Kramer; A. Förster; D. Scharnweber; B. Schwenzer; J. Reichert; H. Schliephake - A. Nowak; G. Wittenburg; M. Rostovskaya; D. Haim; K. Anastassiadis; W. Pradel; G. Lauer - F. Langenbach; C. Naujoks; K. Berr; R. Depprich; N. Kübler; J. Handschel - T. Fienitz; F. Schwarz; L. Ritter; T. Dreiseidler; J. Becker; J. Zöller; D. Rothamel - D. Rothamel; R. Smeets; L. Ritter; T. Dreiseidler; T. Fienitz; J. Zöller - F.R. Kloss; J. Rentenberger; T. Auuberger; O. Hächl; M. Rasse; R. Gassner - M. Moergel; J. Goldschmitt; T. Hansen; M. Kunkel; W. Wagner - K. Hertrampf; J. Wiltfang; S. Grund; H. J. Wenz - M. Kreppel; M. Scheer; H. T. Eich; J. E. Zöller - K. Kansy; K. Schwenzer-Zimmerer; J. Hoffmann - T. Remmerbach - A. Burkhardt - V. Gaßling; N. Purcz; Y. Açil; J. H. Braesen; R. Haesler; J. Wiltfang - T. Schneider; A. Strehl; G. Strehl; T. Reuther; U. Klammert; H. Böhm; A. Kübler; U. Müller-Richter - J. Karbach; E. M. Wagner; W. Wagner - V. Kumar; B. Al-Nawas - K. Wermker; T. Annussek; J. Steinmüller; S. Jung; H. Becker; J. Kleinheinz; U. Joos - Jochen - D. Dalla Torre; D. Burtscher; F. Kloss
Abstracts

61. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie, 32. Jahrestagung des Arbeitskreises für Oralpathologie und Oralmedizin

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