Wissenschaft

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ORIGINALARBEITEN
Ausgabe: 04/2016 Marina Buchmann - Guido Heydecke - Susanne Trützschler
Einführung eines intraoralen Scanners ins Behandlungsspektrum – Durchführung und Effekt

Einleitung: Zur Herstellung einer indirekten Restauration benötigt man eine akkurate Abformung. Neben konventionellen Verfahren steht die Möglichkeit des intraoralen digitalen Scans. Das Training solcher innovativen Technologien sollte geplant erfolgen.

Material und Methode: Während der Einarbeitung zu einem optischen Abformsystem (iTero) sind bei 10 Zahnärzten die Scanzeiten gemessen worden. Die Anwender sind zu 13 Parametern befragt worden. Lernerfolg und Anwenderzufriedenheit sind ermittelt worden.

Ergebnisse und Schlussfolgerung: Eine signifikante Verkürzung der Scanzeiten über 3Übungsdurchläufe zeigte einen raschen und anhaltenden Lernerfolg. Schlüssig damit einher ging die steigende Zufriedenheit mit der Bearbeitungszeit und der Software. Es kann gezeigt werden, dass die digitale Abformung schnell und annehmbar implementierbar ist.

(Dtsch Zahnärztl Z 2016; 71: 284–291)

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Ausgabe: 04/2016 Ralf Bürgers - Sebastian Krohn - Nikolaus Gersdorff - Jens Frahm
Darstellung der Kiefer- gelenksfunktion mittels Echtzeit-MRT

Einführung: Die klassische (statische) MRT-Technik gilt in der Bildgebung des Kiefergelenks als Goldstandard, weil in der Kombination aus T1- und T2-Gewichtung Hart- und Weichgewebe des Kiefergelenks visualisiert werden können. Aufgrund der langen Daten-Akquisitionszeiten von mehreren Minuten pro Einzelaufnahme konnten die dynamischen Prozesse im Kiefergelenk bei Bewegungen des Unterkiefers bisher aber nicht abgebildet werden.

Methode: Die hier eingesetzte Technik der Echtzeit-MRT liefert 15Einzelbilder pro Sekunde entsprechend einer Messzeit von 66,7Millisekunden pro Einzelbild. Die Echtzeit-MRT-Aufnahmen wurden bei 3Tesla (Magnetom Prisma Fit, Siemens Healthcare, Erlangen) unter Verwendung der Standard 64-Kanal Kopfspule durchgeführt. Die räumliche Auflösung der Aufnahmen betrug 0,75mm in der Bildebene bei einer Schichtdicke von 5mm. Die dynamischen Veränderungen im Kiefergelenk und die relevanten anatomischen Strukturen wurden mit zwei unterschiedlichen Kontrasten dargestellt, die einer (milden) T1-Gewichtung (spoiled FLASH) oder einer T2/T1-Gewichtung (refocused FLASH) entsprechen.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Die neuartige Echtzeit-MRT erlaubt neben der präzisen Darstellung aller klinisch relevanten Gelenksstrukturen im Vergleich zur statischen MRT zusätzlich eine Bewertung der Lokalisation, morphologischen Beschreibung und Abgrenzung dieser Strukturen in der natürlichen Dynamik des Unterkiefers. Die Diagnostik von arthrogenen Dysfunktionen (insbesondere von Diskusverlagerungen) kann somit schneller, einfacher, präziser und verlässlicher erfolgen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2016; 71: 292–296)

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Ausgabe: 04/2016 Andreas Fuhrmann
Neue Entwicklungen bei Panoramaschichtaufnahmen

Einleitung: Die Panoramaschichtaufnahme (OPG) hat im zahnärztlichen Röntgen einen sehr hohen Stellenwert. Da es sich hier um eine spezielle Form der linearen Tomographie mit einem Schlitzblendensystem handelt, bringt das Verfahren systembedingte Aufnahmeschwierigkeiten mit sich. Im Laufe der Jahre wurden die Geräte den Bedürfnissen angepasst. Trotzdem hatte die Bildqualität Mängel, sodass Weiterentwicklungen notwendig waren.

Technische Aspekte: Die Neuentwicklungen auf der physikalisch-apparativen Seite haben dazu geführt, dass mit dem Panoramaschichtgerät (OPG) heutzutage eine erkennbare bessere Bildqualität erzielt werden kann. Die Dosiswerte haben sich dadurch nicht erhöht. Vielmehr wurde eine weitere Dosisreduktion durch neue Sensoren, intelligente Software und apparative Einstellhilfen erreicht.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Die Voraussetzungen für die erforderliche diagnostische Bildqualität sind vorhanden. Es hängt jetzt viel davon ab, wie in der Praxis diese Neuerungen angenommen werden. Die Durchführung der Panoramaschichtaufnahme ist ein Stück einfacher worden. Eine gute diagnostische Bildqualität hängt jetzt mehr denn je von der praktischen Durchführung ab.

(Dtsch Zahnärztl Z 2016; 71: 303–309)

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