Wissenschaft

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JAHRGANG: 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009
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ORIGINALARBEITEN
Ausgabe: 02/2017 Christian H. Splieth - Julian Schmoeckel - Elisabeth Schüler - Ruth M. Santamaria Sanchez
Prävention im Milchgebiss: das Ende einer Erfolgsstory?

Zusammenfassung: Durch evidenzbasierte Prävention konnte bei Kindern und Jugendlichen ein Caries decline erzielt werden. Dieser Kariesrückgang ist in der permanenten Dentition deutlicher ausgeprägt als im Milchgebiss. Epidemiologische Untersuchungen ergaben außerdem einen unzulänglichen Sanierungsgrad in dieser primären Dentition und eine Kariespolarisierung. Um die dentale Gesundheit der Kariesrisikogruppe weiter zu verbessern ist es zielführend, wissenschaftlich fundierte Programme auf den Ebenen der Kollektiv-, Gruppen- und Individualprophylaxe weiter auszubauen. Bewährt haben sich hierbei die dreiSäulen der Prophylaxe, bestehend aus Ernährungslenkung, Belagsentfernung und Fluoridierung, wobei die Fluoridierung nachgewiesenermaßen die wirksamste Komponente darstellt. Um die Milchzahnkaries weiter einzudämmen, sollte die zahnärztliche Gruppenprophylaxe flächendeckend und fluoridbasiert auf die kinderbetreuenden Einrichtungen, insbesondere die Kinderkrippen, ausgedehnt werden und die Frühprophylaxe ab dem ersten Milchzahn in der Zahnarztpraxis etabliert werden.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 148–154)

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Ausgabe: 03/2017 Peter Rammelsberg - Khaled Hamadi - Daniel Farhan - Marc Schmitter
Klinische Bewährung von zwei verschiedenen aufbauverankernden Elementen – 5-Jahres- Ergebnisse einer prospektiven Studie

Einführung: In vielen Fällen ist ein Stift-verankerter Aufbau zur Wiederherstellung von Substanzdefekten stark zerstörter und endodontisch behandelter Zähne vor einer prothetischen Versorgung notwendig. Ziel dieser klinischen, prospektiven, randomisierten Studie war der Vergleich der Überlebens- und Komplikationsraten zweier Stiftsysteme nach 5Jahren.

Material und Methode: Für diese Studie wurden insgesamt 100Patienten rekrutiert und mittels Blockrandomisierung in 2Gruppen eingeteilt; 50Patienten wurden mit glasfaserverstärkten Wurzelstiften (ER-DentinPost, Brasseler, D-Lemgo) und 50Patienten mit Titanschrauben (BKS, Brasseler, D-Lemgo) versorgt. Recalls wurden nach einem und nach 5Jahren durchgeführt. Bei den Recallterminen wurden Zahnregion, klinischer Befund, Art der definitiven Restauration, antagonistische Kontakte und Komplikationen dokumentiert. Wurzelfrakturen, Stiftfrakturen oder -dezementierungen sowie Zahnverluste wurden als Misserfolg gewertet. Die statistische Analyse zur Beurteilung von Risikofaktoren auf das Überleben der Stiftsysteme wurde mittels einer Cox-Regressionsanalyse vorgenommen. Zusätzlich wurden Kaplan-Meier-Überlebenskurven generiert und die Überlebensraten mittels Log-Rank-Tests verglichen.

Ergebnisse: Nach einem Beobachtungszeitraum von einem Jahr war die Überlebensrate der ER mit 93,5% signifikant höher als die der BKS mit 75,6% (P=0,049). Dabei wurden in der BKS-Schrauben-Gruppe mehr ungünstige und irreparable Misserfolge festgestellt. Nach einem 5-Jahres-Beobachtungszeitraum traten insgesamt 32Misserfolge auf. Elf Misserfolge wurden in der ER-Gruppe beobachtet und 21 in der BKS-Gruppe. Die Überlebensrate der ER und BKS lag bei rund 72% bzw. 50%, was einen signifikanten Unterschied darstellte (P=0,026).

Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass lange BKS-Schrauben nach 5Jahren Tragedauer signifikant höhere Versagensraten aufweisen als Glasfaserstifte. Dennoch sind die Überlebensraten beider Gruppen nach 5-jähriger Beobachtungsdauer relativ gering. Lange Metallschrauben (Schraube entspricht 50% der Wurzellänge) sollten daher im klinischen Alltag nicht eingesetzt werden.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 214–221)

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Ausgabe: 03/2017 Jens C. Türp
Sechs Gramm Caratillo und die Weisheit der Vielen

Einführung: Zu den erwünschten Fähigkeiten eines klinisch erfolgreichen und zugleich wissenschaftlich orientierten Zahnarztes gehören die Fähigkeiten des Zuhörens und des akademischen Schreibens.

Methode/Ergebnis: Zur Schulung dieser Eigenschaften wurden 28Zahnmedizinstudenten mit einem von einem Schauspieler gesprochenen halbstündigen Hörspiel über ein tödlich verlaufendes wissenschaftliches Experiment konfrontiert. Auf einem vorgefertigten Erhebungsblatt protokollierten die Teilnehmer alle gesundheitsbezogenen verbalen und nonverbalen Informationen des Protagonisten. Nach Abgleichen der Aufzeichnungen wurde als Gruppenarbeit ein strukturiertes Kongressabstract verfasst.

Diskussion: Die Übung bietet vielfältige Anknüpfungspunkte zur Vermittlung klinischer und wissenschaftlicher Kompetenzen zu Themen wie Arzt-Patient-Kommunikation, Forschung an Tier und Mensch sowie wissenschaftliches Schreiben.

Schlussfolgerung: Die Berücksichtigung von themenspezifischen Hörspielen im Rahmen der zahnmedizinischen Ausbildung ist empfehlenswert.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017: 72: 222–231)

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Ausgabe: 05/2017 Jochen Jackowski - Korbinian Benz - Karsten Fehn
Strafrechtliche Compliance bei der Durchführung ambulanter Operationen in Vollnarkose

Zusammenfassung: In der jüngeren Vergangenheit ist zunehmend zu beobachten, dass niedergelassene Oralchirurgen und Zahnärzte in den Fokus strafrechtlicher Ermittlungen geraten. Bedingt durch diverse Vorfälle wird u.a. das Gesamtkonzept der ambulanten operativen Medizin in Frage gestellt, da es wegen einer unzureichenden Nachsorge immer wieder zu schwersten Komplikationen und teilweise auch zu Todesfällen kommt. Die bestehenden strafrechtlichen Risiken bei der Zusammenarbeit von Oralchirurg und Anästhesist bei der Durchführung ambulanter Operationen in Vollnarkose werden verschärft, da durch 2Behandler das Risiko gewissermaßen verdoppelt wird und nunmehr 2Behandler die Verantwortung für eine einheitliche Organisation eines fachgerechten Behandlungsablaufes tragen. Im Rahmen der Wahrnehmung dieser Organisationspflichten ist eine exakte Abgrenzung der dem Oralchirurgen und dem Anästhesisten jeweils obliegenden Zuständigkeitsbereiche vorzunehmen und in Grenzbereichen bzw. Schnittmengen sind detaillierte Absprachen zu treffen, denen die im Schadensfall strafrechtlich zu beurteilenden Verantwortungsbereiche folgen. Fehler in der Zuständigkeitsabgrenzung können zu für den Patienten gefährlichen Lücken in der Behandlung und Überwachung oder zu – möglicherweise nicht minder riskanten – Überschreitungen der jeweiligen Fachkompetenzen führen. Für die an der Behandlung beteiligten Zahnärzte ist es daher unerlässlich, sich die ihnen obliegenden Pflichten bewusst zu machen, sich die zahnmedizinische bzw. medizinische und die daran anknüpfende strafrechtliche Tragweite ihres Handelns vor Augen zu führen und durch eine enge Abstimmung den Behandlungsablauf zu organisieren und insbesondere die Inhalte und Grenzen des eigenen Faches zu beachten. Angesichts der Vielzahl und des Umfangs der hierbei zu beachtenden strafrechtlichen und sonstigen rechtlichen Aspekte erscheint es dabei sinnvoll, sich verschiedener Compliance-Instrumente zu bedienen. Diese müssen alle auf der Überlegung beruhen, dass das eigene Handeln der ständigen Überprüfung und Anpassung hieran bedarf. Fehler entstehen durch unüberlegtes oder allzu routiniertes Verhalten. Routine darf lediglich in Bezug auf die vorerwähnte Überprüfung und Anpassung des Verhaltens Einzug in das zahnärztliche Handeln halten. Für die strafrechtskonforme Organisation der oralchirurgischen Praxis erscheint zunächst eine umfassende „Checkliste“ sinnvoll, welche die Beachtung der wesentlichen strafrechtlich relevanten Aspekte gewährleistet. Das Gleiche gilt für eine Begehung und Überprüfung der oralchirurgischen Praxis auf ihre Eignung für die Durchführung ambulanter Operationen in Vollnarkose sowie deren Protokollierung. Ferner ist die Etablierung eines (juristischen) Notfallmanagement-, Notfallpräventions- und Fehlervermeidungssystemes anzuraten. Schließlich ist vorsorglich, wenngleich auch rechtlich grundsätzlich nicht zwingend erforderlich, der Abschluss einer Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Oralchirurg und Anästhesist empfehlenswert.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 398–410)

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Ausgabe: 05/2017 Dominik Groß - Ralf Vollmuth
Zwischen Gütesiegel und Scheinargument:

Einführung: Die Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist seit Jahren Gegenstand kontroverser Diskussionen. Sie gehört bislang aufgrund ihrer (vermeintlich) fehlenden Evidenz nicht zum Leistungskatalog der Krankenkassen, wird jedoch in nahezu allen Zahnarztpraxen als zuzahlungspflichtige zahnärztliche Leistung angeboten. Der vorliegende Beitrag geht am Beispiel PZR der Frage nach, welche Rolle der (ihrerseits umstrittenen) Evidenzbasierten Medizin bzw. Zahnmedizin (EbM/EbZ) bei der Einordnung und Bewertung zahnärztlicher Leistungen zukommen sollte und welche anderen Einflussgrößen – auch aus ethischer Sicht – in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen sind.

Methode: Methodische Grundlagen des vorliegenden Beitrages sind (1) eine Analyse der einschlägigen Fachliteratur sowie (2) eine theoretische Erörterung der Möglichkeiten, Grenzen und Fallstricke der Evidenzbasierten Medizin (EbM) unter besonderer Berücksichtigung normativer Argumentationslinien.

Ergebnis/Schlussfolgerung: Auch wenn der Stellenwert der Evidenzbasierten Medizin bzw. Zahnmedizin für eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten im Grundsatz unbestritten ist, ist die Bewertung der externen Evidenz nicht immer frei von Deutungen und interessengestützten Einflüssen. Sie ist überdies abhängig von der jeweiligen Studienlage – und letztere wiederum von den spezifischen Rahmenbedingungen und Besonderheiten des betreffenden Fachgebietes. Insofern bedarf jede Behandlungsmaßnahme immer auch der individuellen klinischen Expertise des behandelnden Arztes oder Zahnarztes. Dieser muss unter Einbeziehung und Abwägung der Indikationen, Kontraindikationen und Kosten-Nutzen-Relationen, seines Erfahrungsschatzes (Empirie) sowie einer individuellen ethischen Bewertung zu einer Einzelfallentscheidung kommen, die dem jeweiligen Patienten und seinen gesundheitlichen Interessen gerecht wird.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 382–388)

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Ausgabe: 05/2017 A. Rainer Jordan - Regine Chenot - Jörg Schmidt
Informationsbedürfnisse und Stellenwert von Leitlinien im Praxisalltag: Eine qualitative Studie

Einführung: Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die Einstellungen niedergelassener Zahnärzte zu evidenzbasierten Leitlinien sowie zu möglichen Hindernissen und Anreizen für die Anwendung der Leitlinienempfehlungen im Versorgungsalltag.

Material und Methode: Wir führten 2Gruppendiskussionen mit 14 niedergelassenen Zahnärzten in Berlin und München durch. Die Gruppendiskussionen wurden digital aufgezeichnet und vollständig transkribiert. Die Daten wurden inhaltsanalytisch ausgewertet, um die zentralen Themen zu erschließen.

Ergebnisse: Die von den Teilnehmern geäußerten Themen wurden zu 3Dimensionen zusammengefasst: 1) Erleben und Relevanz von EbM und Leitlinien im Praxisalltag, bei der Beratung und Patientenbehandlung 2) Anreize und Barrieren für die Nutzung von Leitlinien und 3) Informationsbedürfnisse der potenziellen Nutzer von Leitlinien. Aktualität und Sicherheit werden als wichtige Aspekte von Leitlinien erlebt. Barrieren für die Nutzung von Leitlinien können in Informationsfülle und mangelnder Integration in den Praxisalltag bestehen. Anreize, sich mehr mit Leitlinien zu beschäftigen, liegen in der Verbesserung der Patientenversorgung und der Compliance. Medien der Verbreitung können sowohl Fortbildungsangebote als auch Fachpublikationen sein. Dabei sollten regelmäßig Neuigkeiten vorgestellt werden. Für den Wissenstransfer von Leitlinien wird das Internet als geeignet eingeschätzt, aber auch fachliche Informationen in Printform werden wahrgenommen und können das Thema Leitlinien verstärkt ins Bewusstsein bringen.

Diskussion und Schlussfolgerung: Die kognitive Integrationsleistung von externem Wissen (Leitlinien), täglicher

Praxisarbeit und Patientenerwartungen bei der Akzeptanz bzw. Nicht-Akzeptanz von Leitlinien scheint deshalb nicht zustande zu kommen, weil die bisher verfügbaren Leitlinien in diesem Sinne von den Teilnehmern als wenig praxisrelevant eingeschätzt werden und im Zahnarzt-Patienten-Verhältnis auch (noch) keine wichtige Rolle spielen. Die verstärkte Kommunikation der „Stärken“ von Leitlinien könnte dazu führen, die Akzeptanz und den Nutzen von Leitlinien bei den Zahnärzten spürbar zu erhöhen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 390–397)

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Ausgabe: 06/2017 Verena Struckmann - Uta Augustin - Dimitra Panteli - Reinhard Busse
Erfahrungen deutscher Zahnärzte mit grenzüberschreitender zahnärztlicher Versorgung*

Einführung: Die grenzüberschreitende zahnärztliche Versorgung gewinnt mit dem Inkrafttreten der Richtlinie 2011/24/EU zunehmend an Bedeutung. Die Richtlinie legt neue Rahmenbedingungen für die Ausübung der Patientenrechte bei grenzüberschreitender Leistungsinanspruchnahme fest. Während die Erfahrungen mit grenzüberschreitender medizinischer Versorgung von Patienten bereits in Studien untersucht wurden, gibt es diesbezüglich bisher kaum Informationen aus der Perspektive der Zahnärzte.

Methode: Mittels semi-strukturierter Interviews wurden praktizierende Zahnärzte aus dem gesamten Bundesgebiet bezüglich ihrer Erfahrungen mit der zahnärztlichen Versorgung von Patienten aus dem Ausland und Patienten, die zur Behandlung im Ausland gewesen sind, befragt. Die Stichprobenziehung erfolgte über Selbstselektion der Teilnehmer. Die Auswertung der Transkripte wurde mittels der qualitativen Inhaltsanalyse durchgeführt.

Ergebnisse: Die Zahnärzte gaben an, dass deutsche Patienten sich am häufigsten aus Kostengründen oder aufgrund einer wohnortnahen Versorgung in Grenzregionen zahnärztlich im Ausland behandeln lassen. Hingegen ließ sich die Mehrheit der Patienten aus dem Ausland aufgrund von Notfallsituationen zahnärztlich in Deutschland behandeln. Häufigster Kritikpunkt der Zahnärzte war die Qualität der erhaltenen Behandlung im Ausland. Überwiegend bewerteten die befragten Zahnärzte die grenzüberschreitende zahnärztliche Versorgung in Deutschland als ein Randphänomen.

Schlussfolgerung: Die befragten Zahnärzte sehen einen Regulierungsbedarf in Bezug auf die Kontinuität der Behandlung sowie für rechtliche Aspekte grenzüberschreitender zahnärztlicher Versorgung. Bezüglich des deutschen Kontextes stützen unsere Ergebnisse nicht die Annahme, dass eine steigende Anzahl von Patienten für die zahnärztliche Versorgung ins Ausland geht.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 453–460)

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Ausgabe: 06/2017 Rugzan Jameel Hussein - Robert Krohn - Gerald Willms
Systemische adjuvante Antibiotikagabe in der Behandlung von Parodon- topathien bei gesetzlich Versicherten in Deutschland

Einführung: In der Parodontitistherapie können Antibiotika die mechanische Therapie dabei unterstützen, das Fortschreiten von Attachmentverlusten zu verhindern. Systemischer Antibiotikaeinsatz kann bei aggressiver Parodontitis und bei schwerer generalisierter chronischer Parodontitis indiziert sein.

Methode: In der Analyse wurden die Häufigkeit zahnärztlicher Antibiotikaverordnungen in der Parodontitistherapie und die in diesem Zusammenhang verordneten Antibiotikawirkstoffe auf Basis von Abrechnungs- und Verordnungsdaten zu Antibiotika untersucht. Grundlage für die Analyse bildeten pseudonymisierte Routinedaten von gesetzlich Versicherten, die 2013 eine Parodontalleistung (BEMA Teil 4) erhielten. Eingeschlossene BEMA-Leistungen sind: geschlossenes Vorgehen (BEMA: P200 und P201), offenes Vorgehen (BEMA: P202 und P203) und Nachbehandlungen (BEMA: 111). Für diese BEMA-Leistungen wurde auf Ebene der Patienten geprüft, ob ihnen im Rahmen ihrer Parodontalbehandlung ein systemisches Antibiotikum vom Zahnarzt verordnet wurde. Die Antibiotikaverordnungen wurden nach der ATC-Klassifikation (J01) auf Ebene 4 und 5 analysiert.

Ergebnisse: 2,1% der Patienten, die 2013 eine Parodontalbehandlung erhielten, bekamen zusätzlich ein systemisches Antibiotikum verordnet. Die am häufigsten verordneten Antibiotika in der Parodontitistherapie sind Amoxicillin (45%) und Clindamycin (37%).

Diskussion und Schlussfolgerung: Der systemische Antibiotikaeinsatz ist in der Parodontitistherapie bei den deutschen Zahnärzten nicht sehr verbreitet. Die Ergebnisse in ihrer Gesamtheit zeigen, dass das Verordnungsverhalten der Zahnärzte im Wesentlichen mit den Leitlinienempfehlungen zur Antibiotikatherapie in der Parodontalbehandlung übereinstimmt. Allerdings fehlen wesentliche Informationen zu den zugrunde liegenden Diagnosen, zum Schweregrad der Erkrankung sowie zum Vorliegen von parodontalen Risikofaktoren, die einen besseren Einblick in die Versorgung dieser Patienten ermöglichen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 462–468)

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Ausgabe: 06/2017 Stefan Zimmer - Fabian Kreimendahl - Cornelia Blaich - Reinhard Rychlik
Kariesprävention durch zuckerfreien Kaugummi – ein Kosten-Vergleich auf der Grundlage der DMS V

Einführung: Karies ist die weltweit häufigste Erkrankung überhaupt. Die Ausgaben für ihre Behandlung lagen Schätzungen zufolge im Jahr 2012 in Deutschland bei ca. 8,2Mrd.Euro. Gleichzeitig ist eine rückläufige Kariesprävalenz erkennbar, was u.a. auf ein umfangreiches, aber auch kostenintensives System der Kariesprävention zurückzuführen ist. Der Konsum von zuckerfreiem Kaugummi ist eine mögliche Prophylaxemaßnahme auf Individualebene. Der Nutzen von zuckerfreiem Kaugummi in der Kariesprophylaxe ist durch klinische Studien belegt. Die vorliegende Arbeit evaluiert Gesundheitsgewinne und die Kosten-Effektivität von zuckerfreiem Kaugummi aus Sicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) über den gesamten Lebenszyklus eines Menschen.

Methoden: Die Entwicklung des Kariesverlaufes in Deutschland wurde auf der Grundlage der aktuellen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMSV) über einen Zeitraum von 62Jahren projiziert (Szenario „Derzeitiger Konsum“). Vergleichend hierzu wurde die Karies-Entwicklung bei einem Alternativ-Szenario mit höherem Konsum von zuckerfreiem Kaugummi (Szenario „Erhöhter Konsum“) berechnet. Dabei diente Finnland, das einen im Vergleich zu Deutschland 1,82-fach höheren Konsum an zuckerfreiem Kaugummi aufweist, als Referenzland. Potenzielle Kosteneinsparungen sowie eine Verbesserung der Zahngesundheit wurden bei Übertragung des finnischen Niveaus auf Deutschland berechnet (Approximation). Finnland diente wegen des erhöhten Konsums an zuckerfreiem Kaugummi sowie der Vergleichbarkeit der Gesundheitssysteme als Referenz. Der Einfluss des erhöhten Konsums von zuckerfreiem Kaugummi auf die gesamte Therapieabfolge bis zum Alter von 75Jahren wurde analysiert. Dazu wurde ein Behandlungspfad definiert und die Übergangswahrscheinlichkeiten von einem Zahnzustand in den nächsten (z.B. von „gesund“ zu „einflächige Füllung“) auf Basis der DMFT-Werte der aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Untersuchung des Institutes der Deutschen Zahnärzte aus dem Jahre 2016 (DMSV) ermittelt. Die Therapiekosten der Karies und ihrer Folgen wurde auf Basis der Ausgaben für zahnmedizinische Leistungen seitens der GKV ermittelt.

Ergebnisse: Bei einer Erhöhung des Konsums von zuckerfreiem Kaugummi auf das finnische Niveau würden als Hauptergebnis bis zum Alter von 75Jahren 3Zähne weniger verloren gehen und ein Zahn mehr komplett gesund bleiben. Bei den lebenslangen kariesbedingten Therapiekosten würde sich eine Einsparung für die GKV in Höhe von ca. 4400Euro je Patient ergeben. Die jährlichen Einsparungen lägen bei ca. 70Euro je Patient und bei 313Mio.Euro für die gesetzlichen Krankenversicherungen insgesamt.

Diskussion und Schlussfolgerung: Auf Basis der getroffenen Annahmen und bei Berücksichtigung der systembedingten Limitationen des Modells kann die Erhöhung des Konsums von zuckerfreiem Kaugummi zu einer Verbesserung der Mundgesundheit und zu erheblichen Kosteneinsparungen für die gesetzlichen Krankenversicherungen führen.

(Dtsch Zahnärztl Z 2017; 72: 470–476)

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ABSTRACTS (HEFT)
Ausgabe: 02/2017 Siegmar Reinert - Lutz Tischendorf - L. Tischendorf - H. Schliephake - H. Terheyden - J. Kleinheinz - Stefan Fickl - S. Fickl - Henning Schliephake - S. Otto - Bilal Al-Nawas - Rainer Schmelzeisen - Ralf Smeets - Max Heiland - Andreas Kolk - Harald Ebhardt - Christian Walter - C. Narberhaus, F.W. Neukam, C. Schmitt, J.F. Wilbrand, H. Schaaf, H.P. Howaldt - A.K. Sander, A. Modabber, S. Möhlhenrich, F. Hölzle, B. Lethaus - C. Rendenbach, R. Smeets, N. Sinis, K. Kreutzer, M. Heiland - I. Nova, O. Ristow, S. Kallus, R. Kühle, M. Engel, C. Freudlsperger, J. Hoffmann, R. Seeberger - Y. Peng, S. Cosson, D.a Menzies, J. Wiltfang, H. Thissen - A. Rau, S. Koerdt, K.D. Wolff, M.R. Kesting, C. Götz - M. Krüger, K. Sagheb, B. Al-Nawas - M. Natorp, P. Melsheimer, H.R.P. Brockmeyer, H. Schliephake - K. Maurus, M. Scheurer, A. Seher, C. Linz, A. Kübler, U. Müller-Richter, S. Hartmann - F. Lohmann, K.J. Schmitz, J. Schulte-Terhusen, J.Y. Park, K. Linkeschova - A. Kling, F. Böhrnsen, C. Perske, H. Schliephake, B. Hemmerlein - J. Diefenbach, D. Schmermund, J.F. Wilbrand, H.P. Howaldt, S. Attia - B. Scheffler, W. Reich, K. Scheller, A. Eckert - F. Neukam, T. Schlittenbauer - Matthias Kappler, C. Wickenhauser, P. Salins, J. Bukur, B. Seliger - F. Winkelmolen - W. Reich, B. Scheffler, R. Neef, A. Simm - M. Heitzer, H. Naujokat, M. Rohnen, T. Klüter, J. Wiltfang, Y. Acil - K. Zaoui, C. Freudlsperger, J. Hoffmann, J. Hess - S. Koerdt, N. Rommel, T. Mücke, K.D. Wolff, J. Röckl, M. Kesting - F. Duttenhoefer, R. Schmelzeisen, C. Sander - H. Kärcher, A. Sokolowski, N. Jakse, S. Ulreich, W. Millesi - Stadlinger B, Rücker M, Damerau G - C. Mogler, W. Weichert, H. Bier, K.D. Wolff, A. Kolk, O. Bissinger - E. Schubert, K.D. Wolff, T. Mücke - T. Reichert, T. Ettl, J. Wolf, S. Wieser, M. Berger, J. Hoffmann, O. Ristow - H. Ebhardt, M. Hertel, A.M. Schmidt-Westhausen - F. Bauer, L. Ritschl, M. Roth, M. Gruber, A. Rau, B. Hilmer, D. Gau, K.D. Wolff, D. Loeffelbein - M. Boskov, K.D. Wolff, A. Kolk - L. Daume, M. Werra, J. Kleinheinz - M. Jaber, J. Kleinheinz - G. Mutzbauer, S. Rauthe, L. Zwick, M. Brisam, C. Linz, A. Seher, O. Driemel, A. Kübler, R. Brands - G. Mutzbauer, A. Abt, C. Linz, A. Seher, A. Kübler, R. Brands - E. Burian, C. Kleye, C. Wolff, M. Ehrenfeld, F. Probst - S. Reinert, R. Taier - T. Uchihashi, M. Kogo - M. Dau, E. Grambow, A. Holmer, B. Vollmar, B. Frerich - F. Neudeck, U. Meyer - M. Engel, S. Zittel, M. Berger, F. Osswald, C. Freudlsperger, J. Hoffmann - R. Cordesmeyer, B. Schminke, M. Troeltzsch, H. Schliephake - M. Krimmel, M. Röcken, K. Nikolaou, J. Henes, S. Reinert - A. Modabber, S. Möhlhenrich, N. Ayoub, E. Goloborodko, F. Hölzle - A. Modabber, S. Möhlhenrich, F. Peters, N. Ayoub, F. Hölzle - K.D. Wolff, C. Götz, S. Combs, M. Kesting, S. Bley,, A. Pickard, S. Pigorsch - A. Pabst, S. Blatt, W. Roth, C. Walter, B. Al-Nawas - M.C. Metzger, J.E. Otten, R. Schmelzeisen - M. Kamal, F. Gremse, A.K. Bartella, A. Modabber, P. Kessler, F. Hölzle - U. Müller-Richter, T. Iring, T. Heterich, S. Hartmann, A. Kübler, R. Brands - C. Lippert - C. Sendlbeck, H. Wahabzada, C. Tudor, C. Prechtl, K.A. Schlegel - L. Schilling, S. Attia, H. Schaaf, D. Schmermund, P. Streckbein, J.F. Wilbrand, H.P. Howaldt - C. Freudlsperger, J. Bodem, K. Freier, J. Hoffmann, M. Engel - K. Sander, P. Kalaitzidis - K. Kniha, F. Peters, N. Ayoub, E. Goloborodko, U. Fritz, F. Hölzle, A. Modabber - S. Hartmann, K. Maurus, G. Mutzbauer, C. Linz, A. Seher, A. Fuchs, J. Moratin, A. Kübler, R. Brands - A. Sengebusch, M. Rohnen, A. Yahya, J. Wiltfang - A. Monecke, C. Gerressen, H. Mohammad, M. Gerressen - C. Gerressen, D. Gabbour, P. Vielkind, M. Gerressen - M. Tröltzsch, S. Aljohani, R. Fliefel, M. Ehrenfeld - F. Probst, M. Tröltzsch, W. Smolka, G. Mast, M. Ehrenfeld, C.P. Cornelius - L. Jäger, M. Ackermann - P. Pasic - S.C. Möhlhenrich,, K. Kniha, E. Goloborodko, N. Ayoub, A. Brokmeier, S. Raith, B. Lethaus, F. Hölzle, A. Modabber - F. Nigrin, M. Weber, K. Amann, F.W. Neukam, F. Wehrhan - R. Gaudin, O. Nada, L. Kluwe, P. Hartjen, O. Jung, C. Knipfer, M. Heiland, R. Smeets - T. Kreusch - J. Semmusch, T. Gauer, J. Fiehler, J. Sedlacik, M. Heiland, R. Smeets, S. Siemonsen, M. Schöllchen - M. Berger, S. Kargus, T. Grötz, M. Engel, J. Hoffmann, C. Freudlsperger - H. Holtmann, C. Sproll, T. Rüggeberg, R. Depprich, N. Kübler - J. Janßen, N. Miosge, H. Schliephake - F. Wüsthoff, M. Rohnen, H. Wieker, J. Wiltfang - A. Happe, S. Jung, J. Kleinheinz - V. Sattler, N.C. Gellrich - P. Goetz, M. Ehrenfeld - J. Lemound - M. Steinberger, C.I. Gerressen, N. Noroozi, S. Merkelbach, M. Gerressen - E. Baumann, M. J.sen, A. Waldmann, H.J. Wenz, J. Wiltfang, K. Hertrampf - M. Büttner-Herold, R. Preidl, J. Ries, P. Möbius, F.W. Neukam, F. Wehrhan - K. Amann, R. Preidl, J. Ries, P. Möbius, F.W. Neukam, M. Weber - A. Assaf, H. Hanken, B. Beck-Broichsitter, M. Heiland, K. Kreutzer - C. Kleye, C. Brenig, B. Hennig, S. Otto, M. Ehrenfeld - J. Bodem, D. Horn, K. Kansy, K. Freier - Marcus Stoetzer - Volker Sattler - Nils-Claudius Gellrich - Stephan Christian Möhlhenrich - Kristian Kniha - Florian Peters - Nassim Ayoub - Evgeny Goloborodko - Ulrike Fritz - Frank Hölzle - Ali Modabber - Prof. Dr. Dr. Friedrich Neukam, Dr. Dr. Tilo Schlittenbauer - Sebastian Hoefert - Roberto Taier - Nelson Noroozi - Astrid Monecke - Claudia Gerressen - Haval Mohammad - Marcus Gerressen - Claudia Gerressen, Dani Gabbour, Paul Vielkind, Marcus Gerressen - Stefan Hartmann - Grit Mutzbauer - Stephan Rauthe - Leonie - Zwick - Muna Brisam - Christian Linz - Axel Seher - Oliver Driemel - Alexander Kübler - Roman Brands - Alexander Abt - Alexander Kübler - Paul Vielkind - Martin Steinberger - Claudia Inge Gerressen - Stefan Merkelbach - Stephan Möhlhenrich - Nassim Ayoub - Florian Peters - Dr. med. Christiane Lippert - Falk Birkenfeld - Yong Peng - Steffen Cosson - Donna Menzies - Jörg Wiltfang - Helmut Thissen - Benedicta Beck-Broichsitter - Carsten Rendenbach - Nektarios Sinis - Kilian Kreutzer - Linda Daume, Marcel Werra, Johannes Kleinheinz - Mona Jaber, Johannes Kleinheinz - Falk Wüsthoff, Michael Rohnen, Henning Wieker, Jörg Wiltfang - Lucia Gerzanic - Hans Kärcher - Alwin Sokolowski - Norbert Jakse - Sonja Ulreich - Werner Millesi - André Sengebusch, Michael Rohnen, Açil Yahya, Jörg Wiltfang - Kolja Freier - Karim Zaoui - Christian Freudlsperger - Jürgen Hoffmann - Jochen Hess - Christian Goy - Moritz Hertel - Andrea Maria Schmidt-Westhausen - Mareike Natorp, Petra Melsheimer, Hans Rolf, Phillipp Brockmeyer, Henning Schliephake - Dominik Horn - Toshihiro Uchihashi - Mikihiko Kogo - Moritz Berger, Steffen Kargus, Thekla Grötz, Michael Engel, Jürgen Hoffmann, Christian Freudlsperger - Jens Bodem, Dominik Horn, Katinka Kansy, Kolja Freier - Christian Flörke - Marie Heitzer - Hendrik Naujokat - Michael Rohnen - Tim Klüter - Yahya Acil - Phillipp Brockmeyer - Alexander Kling - Florian Böhrnsen - Christina - Perske - Bernhard Hemmerlein - Stefanie Wahl - Eva Baumann - Martina Jürgensen - Annika Waldmann - Hans-Jürgen Wenz - Katrin Hertrampf - Anna Katharina Sander, Ali Modabber, Stephan Möhlhenrich, Frank Hölzle, Bernd Lethaus - Manuel Weber - Maike Büttner-Herold - Raimund Preidl - Jutta Ries - Patrick Möbius - Friedrich W. Neukam - Falk Wehrhan - Moritz Berger - Igor Nova - Oliver Ristow - Sebastian Kallus - Reinald Kühle - Michael Engel - Jürgen Hoffmann - Robin Seeberger - Anna Brokmeier - Stefan Raith - Bernd Lethaus - Friedrich Nigrin - Kerstin Amann - Birgit Scheffler, Waldemar Reich, Konstanze Scheller, Alexander Eckert - Christian Freudlsperger, Jens Bodem, Kolja Freier, - Wehrhan Falk - Patrick Möbius - Maximilian Gottsauner - Torsten Reichert - Tobias Ettl - Josef Wolf - Stefan Wieser - Steffen Koerdt, Niklas Rommel, Thomas Mücke, Klaus-Dietrich Wolff, Jonas Röckl, Marco Kesting - Michael Engel, Sven Zittel, Moritz Berger, Florian Osswald, Christian Freudlsperger, Jürgen Hoffmann - Sonja Sielker - Arndt Happe - Susanne Jung - Johannes Kleinheinz - Mohammad Kamal - Felix Gremse - Alexander K. Bartella - Peter Kessler - Klaus-Dietrich Wolff - Carolin Götz - Stephanie Combs - Marko Kesting - Sarah Bley - Anja Pickard - Steffi Pigorsch - Peer Kämmerer - Michael Dau - Eberhard Grambow - Amadeus Holmer - Brigitte Vollmar - Bernhard Frerich - Alexander Eckert - Matthias Kappler - Claudia Wickenhauser - Paul Salins - Jürgen Bukur4, Barbara Seliger - Frederik Winkelmolen - Christina Sendlbeck, Hommeira Wahabzada, Christian - Christopher Prechtl, Karl Andreas Schlegel - Sameh Attia - Clara Narberhaus - Friedrich Wilhelm Neukam - Christian Schmitt - Jan-Falco Wilbrand - Heidrun Schaaf - Hans-Peter Howaldt - Jonas Diefenbach, Daniel Schmermund, Jan Falco Wilbrand, Hans-Peter Howaldt, Sameh Attia - Andreas May - Lucas Schilling - Daniel Schmermund - Philipp Streckbein - Hans-Peter Howaldt - Egon Burian, Christin Kleye, Carolina Wolff, Michael Ehrenfeld, Florian Probst - Christin Kleye, Clara Brenig, Ben Hennig, Sven Otto, Michael Ehrenfeld - Franz Bauer, Lucas Ritschl, Maximilian Roth, Maximilian Gruber, Andrea Rau, Bettina Hilmer, Dominik Gau, Klaus-Dietrich Wolff, Denys Loeffelbein - Philipp Goetz, Michael Ehrenfeld - Marc Christian Metzger, Jörg-Elard Otten, Rainer Schmelzeisen - Roman C. Brands - Katja Maurus - Mario Scheurer - Urs Müller-Richter - Matthias Tröltzsch, Suad Aljohani, Riham Fliefel, Michael Ehrenfeld - Florian Probst, Mathhias Tröltzsch, Wenko Smolka, Gerson Mast, Michael Ehrenfeld, Carl Peter Cornelius - Andreas Fuchs - Julius Moratin - Alexandre Assaf, Henning Hanken, Benedicta Beck-Broichsitter, Max Heiland, Kilian Kreutzer - Sven Otto - Marko Boskov, Klaus-Dietrich Wolff, Andreas Kolk - Andreas Pabst - Lukas Jäger - Maximilian Ackermann - Maximilian Krüger - Sebastian Blatt - Wilfried Roth - Hanspeter Kiefer - Michael Krimmel - Martin Röcken - Konstantin Nikolaou - Jürg Henes - Maximilian Krüger, Keyvan Sagheb, Bilal Al-Nawas - Boris Schminke - Jérôme Janßen - Nicolai Miosge - Henning Schliephake - Urs Müller-Richter, Tobias Iring, Theresia Heterich, Stefan Hartmann, Alexander Kübler, Roman Brands - Andrea Rau, Steffen Koerdt, Klaus-Dietrich Wolff, Marco Rainer Kesting, Carolin Götz - Jan Semmusch, Tobias Gauer, Jens Fiehler, Jan Sedlacik, Max Heiland, Ralf Smeets, Susanne Siemonsen, Maximilian Schöllchen - Carolin Mogler - Wilko Weichert - Henning Bier - Klaus Dietrich Wolff - Oliver Bissinger - Marc Anton Füßinger - Fabian Duttenhoefer - Carla Sander - Waldemar Reich - Birgit Scheffler - Rüdiger Neef - Andreas Simm - Elaine Schubert - Thomas Mücke - Katharina Sander, Pantelis Kalaitzidis - Stadlinger B., Rücker M., Damerau G. - Muna Brisam-Zaminer - Frauke Lohmann - Klaus J. Schmitz - Juliane Schulte-Terhusen - Jin Y. Park - Karin Linkeschova - Fabian Neudeck, Ulrich Meyer - Robert Gaudin, Ola Nada, Lan Kluwe, Phillip Hartjen, Ole Jung, Christian Knipfer, Max Heiland, Ralf Smeets - Thomas Kreusch - Robert Cordesmeyer, Boris Schminke, Markus Troeltzsch, Henning Schliephake - Bernd Stadlinger - Hendrik Terheyden - Horst Umstadt - Juliana Lemound - Henrik Holtmann, Christoph Sproll, Tim Rüggeberg, Rita Depprich, Norbert Kübler - Pavla Pasic
Abstracts

DOI.org/10.3238/dzz.2017.4850

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